Bezirksliga Staffel 1

Meier übernimmt den SV Werl-Aspe

Bezirksliga 1 (hk). Es gehört zur guten, alten Tradition, dass in der Winterpause auch im Amateurfußball Pläne für die neue Serie geschmiedet werden. Dieses Muster praktiziert auch der SV Werl-Aspe, dessen Ergebnis in einem Trainerwechsel zur neuen Saison mündet. Im Sommer ist das Kapitel von Chefcoach Carsten Schulze und seinem Co-Trainer Erich Gnade beim Bezirksligateam beendet. Der Nachfolger wird ein alter Bekannter sein. Thorsten Meier, der bis Sommer 2016 beim Lemgoer B2-Ligisten TuS RW Grastrup/Retzen an der Seitenlinie stand, kehrt an seine ehemalige Wirkungsstätte zurück.

Von Henning Klefisch

Viel Kommunikation hat zwischen dem Vorstand und dem Trainerteam stattgefunden. Das Ergebnis ist eine einvernehmliche Trennung nach einer dann dreieinhalbjährigen Zusammenarbeit. In der folgenden Rückserie muss ein sechs-Punkte-Rückstand aufgeholt werden, damit man sich den Klassenverbleib in der Bezirksliga 1 sichert. Damit könnte man eine insgesamt erfolgreiche Zeit, wo ein Bezirksligaaufstieg und der anschließende Klassenerhalt gefeiert werden konnte, zu einem guten Ende führen. Der Nachfolger ist ein alter Bekannter. Thorsten Meier wird die Aufgabe am Heerser Bruch als verantwortlicher Coach übernehmen. SV Werl-Aspe-Vorstandboss Maik Gronemeier betont: "Wir freuen uns, mit ihm, passend zu unserer Philosophie, weiterhin auf eigene Nachwuchskräfte, Spieler aus der Umgebung und mit Werl-Asper "Stallgeruch" zu setzen, einen Schulze-Nachfolger gefunden zu haben, der selbst das Fußballspielen beim SV Werl-Aspe erlernt hat." Die Konsequenz, die ihm ausgesprochen wichtig erscheint: "So können wir den eingeschlagenen Weg der Kontinuität fortführen. Die Zusammenarbeit ist von beiden Seiten auf mehrere Jahre ausgelegt." Thorsten Meier (Bild rechts), ein 47-jähriger Familienvater, hat einst als Spielertrainer die Reserve der Asper per Durchmarsch von der C- in die A-Liga geführt. 1997 war er Mitglied der Asper-Bezirksligamannschaft und hat einen wichtigen Anteil am Landesligaaufstieg gehabt. Insgesamt 16 Jahre war er beim Lokalrivalen TuS RW Grastrup/Retzen tätig, wo er eine Ära prägte. Nach einem Sabbatjahr ist die Motivation für den neuen Trainer nun enorm.

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