Hallenfussball

Zwischenrunde als voller Erfolg

Hallenfußball (hk). Die Hallen in Aspe und Detmold waren brechend voll. Die Stimmung einfach nur beeindruckend. Auch für die Veranstalter SV Werl-Aspe und SC Ditib Detmold ist diese Zwischenrunde ein voller Erfolg gewesen. Lippe-Kick hat sich mit Maik Gronemeier (Vorstandsvorsitzender Werl-Aspe) und Erhan Eksioglu (Trainer Ditib Detmold) von den veranstaltenden Teams unterhalten und liefert euch einen Rückblick.

Von Henning Klefisch


Gronemeier
weiß, dass sich auch die Zwischenrunde zu einem "echten Zuschauermagneten" entwickelt hat. Die Parkplatzsituation in der Halle Aspe und auf den angrenzenden Parkplätzen war so, dass "full house" angesagt war. Neben dem enormen Zuspruch an den lippischen Hallenmeisterschaften lag dies auch daran, dass parallel in der benachbarten Halle an der Paul-Schneider-Straße die Stadtmeisterschaft der F- und G-Jugend ausgetragen worden ist. Da Wettergott Petrus kaltherzig daherkam, waren die Parkplätze glatt und nicht befahrbar. Der städtische Bauhof hat jedoch den Streudienst geschickt und die Situation entspannt. Die Erfahrungswerte haben geholfen, denn bei den Jugendturnieren am Samstag sind zahlreiche Autos wegen Blitzeis stehen geblieben. Maik Gronemeier bringt klar zum Ausdruck: "Mein großer Dank gilt unseren unzähligen Helfern in und vor der Halle, die den Hunger und Durst der Zuschauer von 09.00 bis 19.00 Uhr stillten. Die vielen Stunden der Vorbereitung haben sich gelohnt und zu einem reibungslosen Ablauf geführt." Erhan Eksioglu (Bild links) vom SC Ditib Detmold hat beobachtet: "Wie man gesehen hat, war die Halle richtig voll." Diese Tatsache bezeichnet er als "für den Hallenfußball richtig klasse" und freut sich auch: "Wir als Veranstalter haben unsere Aufgaben und Pflichten sehr gut gemeistert. Wir waren gut organisiert und haben auch reichlich Personen gehabt, die angepackt haben", hat dieses Teamwork bei allen Helfern des SC Ditib Detmold hervorragend funktioniert. "Wichtig" ist für den SC Ditib gewesen, "dass wir den FuL-Kreis Detmold gut präsentieren." Einen ganz besonderen Dank richtet er an die Spielerfrauen, die schnell und zielstrebig arbeiteten: "Gut meistert haben unsere Damen den Verkauf. Es gab keine Wartezeiten, so dass jeder immer wieder schnell zum Fußball gehen konnte."


Gronemeiers hohe Meinung von Oerlinghausen und Bad Salzuflen

Sportlich
haben sich nach Gronemeiers-Aussage die sechs besten Teams für die Endrunde qualifiziert. Er merkt an: "Wobei die kämpferisch und läuferisch überragenden Holzhauser ganz knapp dran waren. Mit ihrem Auftritt haben sie sich für mich zum Topfavorit für den Stadtwerke-Pokal am fünften Februar gemacht." Der SVWA-Vereinsboss glaubt, dass die Bezirksligavertreter aus Oerlinghausen und Bad Salzuflen die besten Karten auf den Endsieg besitzen und liefert eine Begründung für seine Vermutung gleich hinterher: "Beide verfügen über ausgeglichen starke Hallenkader, bei denen kaum Qualitätsunterschiede zwischen erstem und zweitem Block erkennbar sind. Das halte ich für eine so topbesetzte Endrunde für einen großen Vorteil", so meint er. Gronemeier vermutet: "Vielleicht gelingt es einem von beiden, den Seriensieger Post-TSV Detmold abzulösen."


Gibt es beim SV Werl-Aspe den "Portugal-Effekt"

Für Gronemeier (Bild rechts) ist die spielerische Qualität seiner Mannschaft im bisherigen Turnierverlauf "in Ordnung." Die Problematik, die vorherrschte: "Leider fehlte vor dem gegnerischen Tor und bei der Rückwärtsbewegung zu oft die nötige Konsequenz." Die Asper sind deshalb in beiden Gruppenphasen auf Patzer der Konkurrenz angewiesen gewesen, die sich auch realisierten. Ein ehrlicher Gronemeier zur Leistung und Perspektive seiner Mannschaft: "Das Weiterkommen ist somit glücklich. Mit etwas höherer Konzentration halte ich die Truppe bei der Endrunde trotzdem für konkurrenzfähig. Die Chancen auf den Einzug unter die letzten vier hängen ja auch stark von der Gruppenauslosung ab", könnte vielleicht sogar der "Portugal-Effekt" eintreten und mit dem nötigen Los- und Matchglück der große Coup gelingen. Was Maik Gronemeier ganz besonders erfreut: "Auf jeden Fall konnten wir erkennen, dass trotz der feststehenden Trennung im Sommer, die Zusammenarbeit zwischen Mannschaft und Trainer Carsten Schulze gut funktioniert." Daher gilt: "Diesen Schwung und das Matchglück möchten wir gerne in die Rückrunde der Bezirksliga mitnehmen und dann den Klassenerhalt erreichen."

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