Bezirksliga Staffel 3

Doppelspieltag in Barntrup

(rb). Ob am Sonntag überhaupt Bezirksliga-3-Spiele mit lippischer Beteiligung stattfinden, dürfte sich recht kurzfristig entscheiden. Um die Chancen zu erhöhen, wich der Blomberger SV ebenfalls auf den Kunstrasen am Waldstadion in Barntrup aus. Dort trifft zunächst der BSV auf den FC Peckelsheim, anschließend treten der RSV Barntrup und der SCV Neuenbeken gegen den Ball. Ab 15:00 Uhr ist dann auch der TSV Horn im Einsatz, der LZ-Cup-Finalist gastiert beim FC Stahle.

Von Raphael Bopp


Blomberger SV - FC PEL

Nach einer durchwachsenen Hallenrunde brennt das Team des Blomberger SV auf den Rückrundenstart im Freien. "Die Vorbereitung ist bei uns gut gelaufen”, bestätigt Coach Richard Soethe. "Wir sind am 16.01. gestartet und konnten seitdem im Schnitt dreimal die Woche auf unserem kleinen Kunstrasen trainieren. Die Beteiligung war insgesamt gut. In den Testspielen gegen TBV Lemgo (3:3), SV Werl-Aspe (4:1) und SuS Pivitsheide (3:1) konnten wir jeweils spielerisch überzeugen und brennen auf den Start in die Rückrunde.” Daher entschloss man sich zu einem ungewöhnlichen Schritt: "Um dieses zu gewährleisten und nicht so viele Nachholspiele anzuhäufen, haben wir uns entschlossen, dieses Spiel auf dem Kunstrasen in Barntrup auszutragen. Ein Dank gilt hier ganz besonders auch den Verantwortlichen des RSV Barntrup, die uns dies ermöglichen.” Auch auf dem Kunstrasen ist der Spielplan aber in Gefahr, wie aus dem RSV-Lager Andreas Schlingmann vermeldet: "Ob aber überhaupt gespielt wird, steht noch nicht fest. Zurzeit ist der Platz gesperrt. Gefrorener Boden und darauf Schnee ist die Kombination, die ein Bespielen des Platzes verbietet. Wir schauen gerade von Tag zu Tag und hoffen, dass es noch klappt und der Platz bespielbar wird. Auch, weil wir uns freuen, dass wir ein zweites Spiel mit Blomberg gegen Peckelsheim haben.”
Neben dem Wetter haben die Blomberger auch einen sportlichen Gegner. Soethe hatte zuletzt auch ein Auge auf Peckelsheim und konnte einiges erfahren. "Der FC PEL hatte in seiner Vorbereitung und seinen Möglichkeiten nicht so viel Glück bei dem Wetter. Sie haben jedoch in der Hinrunde nach dem Trainerwechsel bewiesen, dass sie immer noch eine geschlossene Einheit sind und sich darüber auch aus dem Keller gezogen. Also unterschätzen, ist hier fehl am Platz, zumal sie eine erfolgreiche  Hallenrunde gespielt und sich hierüber sicher auch die nötige Motivation geholt haben. Wir werden eine andere Mannschaft erleben als bei unserem Auswärtssieg in der Hinrunde.”
Wichtiger ist dem BSV-Coach aber die eigene Leistung. Wenn die stimmt, stehen die Chancen gut, auch wenn mit Hamm (Knieverletzung), Wilhelmi und Pius Nana (beide privat verhindert) drei wichtige Stützen ausfallen werden. "Aber die Vorbereitung hat gezeigt, dass die Mannschaft flexibel genug ist, Ausfälle intern zu kompensieren. Wir freuen uns auf den Start und hoffen natürlich, dass das Wetter mitspielt.”


RSV Barntrup - SCV Neuenbeken

Im Anschluss an das Spiel des Blomberger SV ist auf dem gleichen Platz der RSV Barntrup gefordert. Ab 15:00 Uhr geht es für das Team von Jan Trockel gegen den SCV Neuenbeken.
"Es ist das erste Spiel nach der Pause und keiner weiß, wo er leistungsmäßig steht”, tut sich Andreas Schlingmann beim Blick voraus schwer. "Auch wir nicht. Wenig Training und kaum Spielpraxis. Eine vernünftige Einschätzung ist gar nicht möglich. Wir versuchen alles zu geben, sind heiß und wollen drei Punkte in Barntup behalten. Mit aller Macht.” Es sollen die Zähler 22 bis 24 sein für den RSV, der aufgrund großer Verletzungssorgen vor der Winterpause kaum noch punkten konnte. So rutschte man bis auf Rang 12 ab, zeigte aber auch beim LZ-Cup mit dem Halbfinaleinzug wieder, dass Qualität vorhanden ist. Nicht mehr dabei ist Florian Bobe, den es zum Detmolder A-Ligisten SV Eintracht Jerxen-Orbke zieht.
Zudem sind die Barntruper Favorit, denn der SCV Neuenbeken ist unmittelbar in den Abstiegskampf involviert. Rang 15 mit 16 Punkten sind die Folge einer mäßigen Hinrunde. Die Nichtabstiegsplätze sind in Reichweite, nur ein Zähler trennt die Gäste vom rettenden Ufer.



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