Bezirksliga Staffel 1

Aufbruchstimmung in der Staffel 1

(rb). Die Bezirksliga 1 erwacht am Sonntag aus ihrem Winterschlaf. Wenn es am Sonntag wieder um Punkte geht, sind auch die lippischen Vertreter wieder am Start. Der SV Werl-Aspe hat den BV Stift Quernheim zu Gast und will eine Aufholjagd starten. Das ist auch das Ziel des TSV Schötmar, vor dem Spiel beim FC Preußen Espelkamp ist die Ausgangslage aber ungleich schwieriger. Andere Ambitionen hat der SC Bad Salzuflen, der oben mitspielt und das gegen die FT Dützen untermauern will.

Von Raphael Bopp


SV Werl-Aspe vs. BV Stift Quernheim

Die Mission Klassenerhalt startet für den SV Werl-Aspe mit dem Heimspiel gegen den BV Stift Quernheim. Ab 15:00 Uhr empfängt der SVWA am Heerser Bruch seine Gäste.
Es geht um jeden Punkt für das Team von Trainer Carsten Schulze, denn mit erst zwölf Zählern belegt man deutlich einen Abstiegsplatz. Zu oft verspielte der Tabellen-15. in der Hinrunde noch unnötig Punkte, die Chancenverwertung war dabei das auffälligste Manko des SVWA. Auch wenn eine Steigerung gegen Ende der Hinrunde erkennbar war, beträgt daher der Rückstand auf das rettende Ufer sechs Punkte, die man nun abarbeiten muss.
Mit dem BV Stift Quernheim kann man dabei am Sonntag ein Team mit in den Abstiegskampf hineinziehen. Vor dem Spieltag sind die Gäste Neunter mit 22 Punkten, zehn vor Werl-Aspe.


FC Preußen Espelkamp vs. TSV Schötmar

Die Rollen sind klar verteilt. Der FC Preußen Espelkamp geht als Favorit in die Partie, wenn das Team am Sonntag um 15:00 Uhr das Tabellenschlusslicht TSV Schötmar am Mittwald empfängt.
Die Preußen überwinterten als Tabellendritter und reihten sich wegen starker Auftritte noch vor dem SC Bad Salzuflen ein. Ein Schwachpunkt ist die Defensive, die mit 24 Gegentoren die anfälligste der Topteams darstellt.
Der TSV Schötmar hat die rote Laterne fest in der Hand. Einen einzigen Punkt konnte man in der Hinrunde nur sammeln, beim 2:2 gegen Werl-Aspe, das junge und neuformierte Team musste sich noch finden. Dass das in der Winterpause gelang, ist die Hoffnung beim TSV. Der Sportliche Leiter Hüseyin Gönültas gibt sich vor der Partie zuversichtlich: "Wir sind motiviert und hoffen auf einen oder drei Punkte.” Für Schötmar zählt jeder Punkt, denn zum ersten Nichtabstiegsplatz müssen 17 Zähler aufgeholt werden.


FT Dützen vs. SC Bad Salzuflen

Der Sportplatz Dützen 2 ist für den SC Bad Salzuflen der Schauplatz des Rückrundenstarts. Am Sonntag ab 15:00 Uhr trifft das Tadic-Team dort auf die "Freie Turnerschaft” aus Dützen.
Die FT hat sich mittlerweile im Mittelfeld der Liga festgespielt, Rang acht steht nach der Hinserie zu Buche. Diese Leistungssteigerung hat sich bis nach Bad Salzuflen herumgesprochen, weshalb Sladjan Vucetic ahnt: "Wir wissen genau, was auf uns zukommt. Ich glaube nicht, dass es so wird wie im Hinspiel. Da hätten wir wirklich zur Halbzeit 7:0 führen müssen, haben so viele Chancen gehabt und, und, und”, erinnert er sich an die Partie, die seine Schützlinge "nur” mit 4:1 gewannen. "Ich denke eher, dass es ein enges Spiel wird, ein sehr taktisches Spiel. Ich erwarte Dützen tiefstehend und auf unsere Fehler lauernd.”
Der SC hat eine erfolgreiche Hallenrunde hinter sich. Dass es jetzt wieder aufs Feld geht, sorgt dennoch für Freude. "Wir sind froh, dass es endlich wieder losgeht, dass die Vorbereitung quasi vorbei ist. Die Vorbereitung an sich lief ein bisschen holprig durch den Schneefall”, berichtet Vucetic. "Als wir angefangen haben, war es eigentlich eher die Vorbereitung auf den LZ-Cup. Wir waren mehr in der Halle unterwegs und haben dann nach dem LZ-Cup angefangen, rauszugehen. Ich hätte noch gerne zwei Wochen Vorbereitung gehabt.” Ein Hindernis auf dem Weg zum erfolgreichen Start soll das jedoch nicht sein. "Nichtsdestotrotz erhoffe ich mir und bin mir sicher, dass wir die drei Punkte mit nach Hause nehmen. Das wäre schon mal ein sehr positiver Start in die Rückrunde.” Unterdessen ist bekannt geworden, dass Cheftrainer Miron Tadic seine Zusage für die Spielzeit 2017/18 gegeben hat. Manager Vucetic erhofft sich "Konstanz" auf dieser Position. "Wir sind froh, dass wir mit Miron verlängert haben. Wir sind auf dem richtigen Weg und wollen eine starke Mannschaft entwickeln," so erklärt Vucetic bei Lippe-Kick. Zahlreiche Leistungsträger haben ebenfalls ihre Zusage gegeben. Nur noch eingeschränkt spielen und trainieren wird Tim Jahn, da er ab April ein Masterstudium in Hannover absolviert. Zweifelsfrei ein schwerer Verlust.

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