Bezirksliga Staffel 3

Schlingmann zwischen Freude und Sorge


Bezirksliga 3 (hk). Es ist wenig verwunderlich, dass der neue Kunstrasenplatz in Barntrup ein voller Erfolg ist. Schon vor dem ersten Anpfiff im Juni 2016 ist die Aufbruchsstimmung gewaltig gewesen. Die vielen Spielerinnen und Spieler aus allen Altersgruppen konnten es kaum erwarten, auf dem neuen "Teppich" zu spielen. Was auch positiv zu vermerken ist: "Neue Spieler haben sich uns angeschlossen, ohne dass wir den ersten Schritt machen mussten. Eine Situation, die wir von der Asche überhaupt nicht kannten", schwingt ein wenig Stolz in der Stimme von Vereinsboss Andreas Schlingmann mit. Nicht zu verachten ist allerdings die aktuelle Tabellensituation des RSV Barntrup.


Von Henning Klefisch



Auffällig, dass es auch während der Winterzeit zu keinen Spielausfällen in Barntrup gekommen ist. Dem neuen Kunstrasenplatz sei Dank, der witterungsunabhängiges Spielen gewährleistet. Nicht nur die neuen Spieler sind ein wichtiger Punkt, auch die Sauberkeit hat sich mit dem neuen Platz verbessert. Ein Aspekt, der Schlingmann sehr wichtig erscheint, denn er gibt zu bedenken: "Mit der Asche war es irgendwie immer dreckig und es sah düster aus. Jetzt empfängt einem ein freundliches Grün und es ist auch vor und neben dem Platz ein sauberes Bild", ist dies nämlich auch ein Teil der Außendarstellung vom Verein. Auch fußballerisch ist eine Entwicklung eingetreten. Die spielerische Qualität der einzelnen Teams hat sich verbessert. Andreas Schlingmann sagt dazu: "Das beginnt schon bei den ganz Kleinen. Inzwischen ist es so, dass alle Mannschaften nur noch auf dem Kunstrasen spielen und auch trainieren wollen", ist doch oberhalb des neuen Feldes auch ein Rasenplatz verfügbar. Das Resümee bezüglich der neuen Spielfläche ist eindeutig: "Der RSV Barntrup freut sich, mit dem Kunstrasen die richtige Entscheidung getroffen zu haben", macht Schlingmann deutlich.



Verletzungsprobleme als ein Grund für Talfahrt


Nicht gerade im Zustand völliger Glückseligkeit spricht der RSV-Boss über die aktuelle sportliche Situation des Aushängeschilds, der Bezirksligamannschaft. Mit 21 Punkten stehen die Roten Teufel nur knapp oberhalb der Abstiegsränge. Eine Erklärung ist die lange Verletztenliste. Andreas Schlingmann kann dies mit Zahlen untermauern: "In der Zeit, als die Truppe komplett war, haben wir sechs Spiele in Folge gewonnen. Dann ging es los und es fehlten uns immer mindestens sieben Spieler", zählt er auf. Der Negativrekord bezüglich Personalnot lag bei zwölf fehlenden Akteuren in jeweils zwei Spielen. Solch einen Aderlass konnte das Team von Coach Jan Trockel (Bild links) nicht kompensieren. Zur näheren Perspektive sagt das Barntruper-Urgestein: "Vor dem weiteren Verlauf der Saison ist mir nicht bange, solange uns die Spieler zur Verfügung stehen. Geht es aber wie in der Hinserie weiter, muss mit dem Schlimmsten gerechnet werden", werden die aktuell stattfindenden Vertragsgespräche mit den Spielern aber davon nicht tangiert. Klarheit herrscht bekanntlich auf der Trainerposition, wo Trockel für eine weitere Spielzeit zugesagt hat. Insgesamt ist für Andreas Schlingmann klar: "Die Mannschaft funktioniert aber so gut, dass wir optimistisch in die Rückrunde gehen und davon überzeugt sind, die nötigen Punkte zu holen."

 

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