Kreisliga A | Detmold

Aufsteigerduell im Kampf um den Klassenerhalt


Kreisliga A Detmold (hk). Der 22. Spieltag wird vermutlich in ganzer Pracht ausgetragen. Neun Spiele finden am Sonntag parallel um 15.00 Uhr statt. Spannend wird zu beobachten sein, wie sich SuS Lage nach dem plötzlichem Plaß-Aus beim hochfavorisierten SV Eintracht Jerxen/Orbke schlägt. Keine leichten Aufgaben haben auch Jerxens-Aufstiegskonkurrenten Fortuna Schlangen (gegen SuS Pivitsheide) und FC Augustdorf (beim SV Diestelbruch/Mosebeck) vor der Brust. Wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt werden beim Aufsteigerduell zwischen der SG Hiddesen/Heidenoldendorf und der Spielvereinigung Hagen/Hardissen verteilt.


Von Henning Klefisch & André Bell



SV Eintracht Jerxen/Orbke vs. SuS Lage


(hk). Nach der überaus bitteren 2:3-Heimniederlage am letzten Spieltag gegen Kellerkind SF Berlebeck/Heiligenkirchen erhofft sich Eintracht-Manager Matthias Kuhlmann vor dem anstehenden Heimspiel gegen SuS Lage einen „besseren Auftritt, geradliniger und konsequenter, besonders im Abschluss", hätte er nichts gegen eine Wiederholung der Leistung vom 5:1-Hinspielsieg einzuwenden. Zur Personalsituation sagt er knapp: „Es ist alles ok."

In den aktuell eher unruhigen Zeiten nach dem überraschenden Plaß-Aus am Montagabend, steht für Lage-Abwehrspieler Manuel Eßer fest: „Wir haben in Jerxen nichts zu verlieren und sind der klare Außenseiter!" Sein Wunsch ist ersichtlich: „Ich kann jetzt nur hoffen, dass es auch der Letzte bei uns in der Mannschaft gemerkt hat, in welcher Lage wir uns befinden und alles raushaut, was in jedem steckt!" Immerhin: „Wir werden elf Spieler auf den Platz bekommen", verrät Eßer und spricht im Zusammenhang mit Jerxen/Orbke von einer „Top-Mannschaft."



SF Berlebeck/Heiligenkirchen vs. Post TSV Detmold II


(hk). Nach dem Überraschungssieg in Jerxen hoffen die Sportfreunde mit dem dritten Sieg in Serie (zum Auftakt gab es einen Heimsieg gegen SuS Lage) den Anschluss an das untere Tabellenmittelfeld herzustellen. Coach Thorsten Geffers warnt jedoch: „Allerdings erwartet uns eine schwere Partie gegen den Aufsteiger." Nach zwei deutlichen Niederlagen sind die Postler auf Rang acht im gesicherten Mittelfeld platziert. Nicht auszuschließen, dass der eine oder andere Akteur aus der ersten Mannschaft im A-Ligateam spielt. Alexander Klefisch muss nach seiner Gelbrot-Sperre gegen seinen Heimatverein zuschauen. Post TSV II-Betreuer Georgi Kratschalo sieht die Sportfreunde nach den überzeugenden Auftritten zuletzt im Aufwind. "Der Gegner hat sich in der Winterpause gezielt verstärkt. Nicht ungefährlich", erklärt er fachmännisch bei Lippe-Kick. Er hofft, dass seine Truppe endlich in den Punktemodus kommt. Keine allzu große Bedeutung hat der 5:0-Hinspielsieg für Kratschalo. Die einleuchtende Erklärung:
„Es ist ein neues Spiel und der Gegner diesmal selbstbewusst."

 Für Geffers liegt vor allem der Fokus auf sein Team: „Meine Jungs sind absolut motiviert, weiter Gas zu geben", erklärt er bei Lippe-Kick und verrät: „Der Sieg beim Spitzenreiter Jerxen/Orbke gab nochmals einen gehörigen Schub Selbstvertrauen. Trotzdem verliert hier keiner den Boden unter den Füßen und kann dieses Ergebnis gut einschätzen", ist dies nur ein Schritt auf dem Weg Richtung Klassenerhalt gewesen. Was zählt: „Wir müssen uns weiterhin jeden Punkt hart erarbeiten. Nur so kann das gesteckte Ziel Klassenerhalt geschafft werden. Und darauf werde ich wie bisher ganz gezielt bei meinen Spielern drauf achten", verspricht er. Marco Stellmach und Tobias Hager stehen nicht zur Verfügung. Beide Leistungsträger müssen beruflichen Verpflichtungen nachgehen. Mit Tim-Lukas Weber, Oliver Kruggel und Max Schnitzerling stoßen aber auch drei Verstärkungen zum Kader.




SC Augustdorf vs. TuS Horn-Bad Meinberg


(ab). Mit einem formstarken Gegner hat es der SC Augustdorf im Heimspiel am Sonntag zu tun. Der TuS Horn-Bad Meinberg ist zu Gast. Während die Gastgeber zuletzt beim SV Diestelbruch-Mosebeck mit 0:4 unterging und den Blick in der Tabelle, aufgrund der Siege der Konkurrenz, nach unten richten muss, konnte der TuS Horn-Bad Meinberg seine Form aus der Hinrunde über die Winterpause retten. Eine schwere Aufgabe als für den SCA. Recep Kirikci, Keeper des SC Augustdorf, schätzt die Gäste wie folgt ein: „TuS Horn-Bad Meinberg ist ein sehr starker Gegner. Eine spielstarke Mannschaft mit einigen schnellen Spielern. „Im Hinspiel haben sie uns sehr gut ausgekontert", hofft Kirikci, dass seine Vorderleute aus dem Hinspiel etwas gelernt haben. Er schätzt Horn-Bad Meinberg hoch ein und traut ihnen sogar die Sensation zu: „Sie spielen eine sehr starke Saison und wie es aussieht, ist der Durchmarsch möglich, wenn sie ihr Level halten können." Nichtsdestotrotz wird man nicht wie die Maus vor der Schlange agieren, sondern versuchen, etwas mitzunehmen, denn: „Wir spielen zu Hause und wollen punkten. Nachdem wir einige verletzungsbedingte Probleme hatten, hoffe ich, dass die Jungs so schnell wie möglich ihr Potential erreichen und zeigen. Dann sind wir nicht chancenlos. Wir werden alles in die Waagschale werfen um die Punkte zu Hause zu behalten." Das wollen die Gäste allerdings verhindern. Mit zwei überzeugenden Siegen ist der TuS in die Rückrunde gestartet, „den Lauf wollen wir natürlich fortsetzen", so Andre Schnatmann. Allerdings: „Wir haben aus dem Spiel am Dienstag zwei, drei angeschlagene Spieler, aber ich gehe davon aus, dass die am Sonntag einsatzfähig sind." Ziel sind auf jeden Fall drei weitere Punkte. „Wir wollen versuchen, auf dem Kunstrasen unser Spiel zu spielen und unsere spielerischen Möglichkeiten auf den Platz zu bringen", kennt Schnatmann das Rezept, wie man mit drei Punkten nach Hause fährt.



SG Hiddesen/Heidenoldendorf vs. Spielvereinigung Hagen/Hardissen


Wenig gönnerhaft zeigt sich SG-Coach Lütfi Soylu, der ankündigt: „Wir wollen natürlich die drei Punkte zuhause behalten." Der Kader des Aufsteigers sieht vielversprechend aus. Stefan Schwemler ist wieder gesund, während Kenan Sayan noch fehlt. Mit einem 15 Mann starken Kader tritt die Spielgemeinschaft an. „Wir wollen es ausnutzen, auf dem Kunstrasen zu spielen. Hagen/Hardissen ist bekanntlich eine Rasenmannschaft", sieht Soylu in dem Untergrund einen Vorteil, wodurch seine Truppe die gewünschte Punkteanzahl erzielt.

Die Spielvereinigung Hagen/Hardissen hat sich fest vorgenommen „den ersten Auswärtssieg zu landen", verkündet Co-Trainer Andreas Reil, der vor der Schwere der Aufgabe beim Mitaufsteiger warnt. Er möchte nicht verkennen: „Hiddesen/Heidenoldendorf hat Vorteile mit dem Kunstrasen, sowie den Trainingsbedingungen." Vielleicht wird der lässige Blondschopf noch flugs das 'Vater Unser' beten, denn er hofft inständig, dass er seine beste Formation aufbieten kann. „Wir werden es einfach sehen. Ich hoffe, es reicht", zum erhofften Auswärtssieg. Das Hinspiel hat das Team aus der Nähe von Lage mit 3:1 gewonnen.



SV Diestelbruch/Mosebeck vs. FC Augustdorf


(hk). Die Gastgeber demonstrieren Vorfreude vor dem Aufeinandertreffen mit dem Titelaspiranten. SV-Coach Sascha Weber meint: „Gute Sache, wenn man wenigstens nicht als Aspirant in den Titelkampf eingreifen kann", dürfte seine Truppe völlig befreit aufspielen, denn: „Müssen tun die anderen." Weber rechnet damit, dass „eine Menge Laufarbeit" erforderlich ist, damit das Augustdorfer Spiel entscheidend gestört wird. Bis auf den gelbgesperrten Joel Weber kann sein Vater die beste Mannschaft aufbieten. Demnach gibt er sich „zuversichtlich, dass wir Augustdorf einen schönen Fight liefern können. Ob es dann reicht, wird man sehen", verfügt der Fußball doch stets über ein gewisses Maß an Unberechenbarkeit. Im Gesamtpaket ist die Dörenwaldarena wohl die schönste Sportanlage im gesamten Kreis Detmold. Auf dem bestens präparierten Kunstrasenplatz in Diestelbruch und vor einer malerischen Kulisse muss man schon eine große Antipathie für den Fußball haben, um keine Lust für das Kicken zu entwickeln. Dazu kommen die frenetischen Di-Mo-Anhänger, die äußerst leidenschaftlich auftreten. Hier herrscht eine Parallele zu den Augustdorfern, die über eine sehr lautstarke Ultrabewegung verfügen. Nach der Absage der letzten Partie bei der Spielvereinigung Hagen/Hardissen hat sich der FC Augustdorf sehr akribisch auf die kommende Aufgabe vorbereitet. FCA-Coach Heymann rechnet aber damit: „In Diestelbruch erwartet uns eine schwere Auswärtsaufgabe." So hat seine Analyse ergeben, dass die Di-Mo-Kicker „gerade offensiv sehr variabel und torgefährlich sind", wird man dies im Hinterkopf haben, zugleich aber den Fokus auf die Durchsetzung des eigenes Spiels legen. Keine Umstellung wird der Platz darstellen, da man mit dem Kunstrasen in den letzten Wochen seine Erfahrungen im Spiel und Training machen durfte. Auf ein Trio muss der FC verzichten. Andre Schreiber, Daniel Giesbrecht und Alexander Hoppe stehen nicht im Kader. Dennoch kündigt Heymann, auf die Personalsituation angesprochen, an: „Wir haben für Sonntag wieder eine schlagkräftige Truppe dabei und können gleichzeitig auch wieder unsere zweite Mannschaft im wichtigen Spiel gegen FSV Pivisheide mit einigen Spielern unterstützen", ist der Kader gut ausbalanciert. Gegen eine Wiederholung des 3:1-Hinspielergebnisses hätten die Sandhasen mal so gar nichts gegen einzuwenden.



TSV Rischenau vs. SF Oesterholz/Kohlstädt


(hk). Donnerwetter, das war mal eine richtige Packung, die der TSV Rischenau in der letzten Woche kassiert hat. Mit 1:9 musste man sich dem TuS Horn-Bad Meinberg geschlagen geben. Vor dem Heimspiel gegen den Tabellenletzten aus Oesterholz/Kohlstädt beharrt Manager Sebastian Tunke darauf: „Wir müssen zusehen, dass wir unser Spiel wieder auf die Platte kriegen und letzte Woche muss aus den Köpfen raus." Den Gegner zu unterschätzen, stellt überhaupt keine Lösung dar: „Trotz, dass sie Tabellenletzter sind, wird es sicher ein enges, schwieriges Spiel", möchte man die Geschichte vom angeschlagenen Boxer in diesem Zusammenhang nicht sklavisch bemühen. Ein Risiko: Das Wetter. Wenn es in den nächsten Tagen in Rischenau durchregnet, droht der Spielausfall. Sportfreunde-Obmann Björn Brinkmann versteht die Welt nicht mehr: „Wenn alles gegen dich läuft und man teilweise selber nichts dafür kann, was will einen dann optimistisch stimmen?", steht man nach den beiden Niederlagen in Schlangen (2:3) und gegen Horn-Bad Meinberg (0:4) auch weiterhin bei fünf Punkten. Für die gute Leistung können sich die Sportfreunde nichts kaufen. Einen interessanten Ansatz verrät der ehemalige Bezirksligakeeper nun bei Lippe-Kick: „Wir haben nun das Darmstadt-Prinzip ins Auge gefasst. Uns interessiert nicht mehr, wie die anderen spielen, wir schauen nun auf uns und gucken von Spiel zu Spiel, was möglich ist", möchte man den Glauben an den Klassenerhalt so lange nicht aufgeben, wie eine rechnerische Chance besteht. Dreifache Punktgewinne wäre da eine geschickte Lösung. Brinkmann erinnert sich: „In Rischenau waren es immer kampfbetonte Spiele, wo die Tagesform entscheidend war. In der Vergangenheit ging es bei diesen Duellen eher um den Aufstieg, beziehungsweise waren es Topspiele, die Gegenwart zeigt leider ein anderes Gesicht", so stagnieren auch die Rischenauer aktuell etwas. Die Motivation dürfte bei den Südostlippern nach der jüngsten Klatsche gewaltig sein. Deshalb spekuliert Brinkmann: „Wir können uns also auf einen wütenden Gegner einstellen. Aber wir wissen auch, dass generell jeder uns schlagen möchte, von daher werden wir wieder dagegenhalten und schauen, was nach 90 Minuten herausspringt", wäre ein Sieg außerordentlich wichtig. Alex Herzig und Alex Rose stehen nicht zur Verfügung. Hinter Adam Sadowski steht noch ein Fragezeichen, ob er einen Kandidaten für die Startelf darstellen kann.



TuS Kachtenhausen vs. SC Ditib Detmold


(hk). Die Macher des TuS Kachtenhausen haben vorgebaut. Da das Risiko auf dem heimischen Rasenplatz der Cord-Erfling-Kampfbahn zu groß ist, zieht man auf den Kunstrasenplatz des FSV Pivitsheide um, wo perfekte Bedingungen vorherrschen. Auch wieder mit dabei ist Sturmführer Alexander Binder, der während seines Skiurlaubs Kraft getankt hat. Er hat den überzeugenden 3:0-Auswärtssieg aus der Entfernung verfolgt und urteilt nun im Gespräch bei Lippe-Kick: „Ich denke, mit derselben Leistung sollte ein Sieg drin sein." Er ist lange genug auf den lippischen Fußballplätzen unterwegs, um seine jungen Mitstreiter zu warnen: „Man darf sich nur nicht auf der guten Leistung ausruhen", ist diese Weisheit legendär. So richtig sicher ist Erhan Eksioglu nicht, wenn er zu einer Gegnereinschätzung gebeten wird: „Ein starker und zurzeit sehr schlecht einzuschätzender Gegner", teilt der Coach des SC Ditib Detmold mit. Immerhin lässt er sich entlocken, dass der kommende Rivale „eigentlich eine gute Mannschaft" habe und so befürchtet er auch: „Wenn man sie spielen lässt, wird es sehr schwierig, dagegenzuhalten", ist die Spielfreude der Rau-Jünger doch lippeweit bekannt. Wovon Eksioglu definitiv überzeugt ist: „Sie werden uns alles abfordern. Meine Jungs wissen um ihre Aufgaben und werden diese auch über das gesamte Match in die Waagschale legen." Allerdings kennen die Residenzler auch ihre eigenen Stärke, die sie gegen den TuSK präsentieren möchten. Eksioglu prophezeit: „Es wird ganz bestimmt ein gutes Match. Wir wollen etwas Zählbares mitnehmen und haben auch nichts zu verschenken", ist es bis Ostern noch ein paar Wochen hin. Nach den unschönen Szenen aus dem letzten Ligaspiel in Lage predigt Erhan Eksioglu: „Ich wünsche, dass es ein faires und gutes Match wird." Auf die Frage, ob er auch in der kommenden Spielzeit Trainer beim SC Ditib ist, antwortet er: „Wir werden in den nächsten Wochen mit dem Vorstand uns unterhalten." Im Hinspiel teilten sich die Kontrahenten die Punkte beim 1:1.



TuS WE Lügde vs. TuRa Heiden


(hk). Endlich spielen können nun der TuS WE Lügde und TuRa Heiden in ihrer ersten Partie nach der langen Winterpause. Bei den Hausherren sind alle Akteure mit von der Partie. Den aktuell sechsten Tabellenplatz möchte man gerne verteidigen und vielleicht auch den einen oder anderen Rang gutmachen. Westfälische Eiche-Co-Trainer Felix Wessel sagt über Heiden: „Der Gegner ist immer schwer einzuschätzen." Ihm ist jedoch auch nicht entgangen: „Die letzten beiden Spiele konnten sie jedoch gegen Horn-Bad Meinberg und Pivitsheide gewinnen, was definitiv nicht jeder von sich behaupten kann", haben die Heidener in diesen Spielen ihre Qualitäten demonstriert. Dennoch gilt: „Wir wollen aber trotzdem das erste Heimspiel 2017 gewinnen", um einen erfolgreichen Start in das neue Fußballjahr zu erleben. Wenig berühmt ist das Hinspiel verlaufen, wo es keine Treffer zu bejubeln gab. Keine wünschenswerte Vorbereitung hat TuRa Heiden absolviert. „Trotzdem haben wir in den Testspielen gute Ergebnisse, wie zum Beispiel das 4:0 in Werl-Aspe erzielt", möchte Heiden-Coach Thorsten Schmiech dies keineswegs unerwähnt lassen. Folglich gilt für ihn folgendes Motto: „Daher lassen wir das Spiel auf uns zukommen und schauen mal, wo wir stehen." Den Kontrahenten aus Lügde bezeichnet er als „einen echten Gradmesser mit einer guten Spielanlage!" Er glaubt, dass diese Begegnung auf Augenhöhe ausgetragen wird. Ein möglicher Erfolgsfaktor: „Letztlich wird es entscheidend sein, wer sein Spiel durchgesetzt bekommt!" Erfreulich, dass er mit seiner Truppe in Bestbesetzung antreten kann.



FC Fortuna Schlangen vs. SuS Pivitsheide


(hk). Nicht nur mit Blick auf das Hinspielresultat spekuliert Fortuna-Trainer Werner Koch mit einem „anspruchsvollen Gegner, der uns fordern wird." Das letzte spielfreie Wochenende hat man zu einem Testspiel genutzt, was mit 3:2 gegen den Bezirksligisten FC Stahle gewonnen worden ist. Die guten Sachen möchte man mitnehmen und die schlechten abstellen, so die Idealvorstellung von Koch, der „ein enges Spiel erwartet." Das Problem: Diesmal ist sein Kader „nicht so gut besetzt."Die Erinnerung an den 1:0-Hinspielsieg an der Hebbelstraße ist bei SuS-Kicker Jannik Fischer allzu präsent und dient als Mutmacher. Nach der desillusionierenden Vorstellung zuletzt beim 0:3 gegen den TuS Kachtenhausen erklärt Fischer bei Lippe-Kick: „Schlangen ist natürlich der Favorit, trotzdem versuchen wir Wiedergutmachung von letzten Sonntag zu betreiben und alles reinzuwerfen, was geht."

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