Kreisliga A | Detmold

Tunke: „Wir sind voll im Abstiegskampf"


Kreisliga A Detmold (hk). Da der Frühling so langsam erwacht, werden am Sonntag wohl sämtliche neun Begegnungen stattfinden. Einige hochspannende Begegnungen hat der Spielplan gezaubert. Aufstiegsaspirant FC Augustdorf muss beim starken Aufsteiger TuS Horn-Bad Meinberg vorstellig werden. Ein ewig junges Derby wird um 13.00 Uhr in der Werre-Arena angepfiffen, wenn der Post TSV Detmold II die Eintracht aus Jerxen/Orbke in Empfang nimmt. Interessant wird zu beobachten sein, ob SuS Lage ausgerechnet im Derby gegen den TuS Kachtenhausen die ersten Punkte in 2017 einfährt.


Von Henning Klefisch und Andre Bell



Post TSV Detmold II vs. SV Eintracht Jerxen/Orbke


(hk). Post TSV II-Spielführer Georg Adam räumt ein: „Wir sind leider immer noch angeschlagen - wie zuletzt schon in Heiligenkirchen. Das soll uns aber nicht daran hindern, voll motiviert in die Partie zu gehen. Eher im Gegenteil. Jeder Einzelne innerhalb der Mannschaft muss mehr Leistung bringen, um das zu kompensieren", wünscht sich der Antreiber auch mehr mannschaftliche Geschlossenheit in seinem Team. Schiedlich-friedlich trennten sich die Lokalrivalen 1:1-Unentschieden im Hinspiel. Nun hofft Post TSV II auf den ersten Sieg im neuen Jahr. Die bisherige Bilanz mit zwei Niederlagen in Augustdorf (2:4) und gegen Hiddesen/Heidenoldendorf (1:6) und dem Remis gegen Berlebeck/Heiligenkirchen (2:2) liest sich nicht so prächtig. Ausgerechnet gegen den Aufstiegskandidaten dreifach zu punkten, käme einem Befreiungsschlag gleich. Top-Stürmer Tim Haskins ist aber nicht mit von der Partie, da er im Bezirksligateam im Derby gegen TBV Lemgo benötigt wird. Mächtig Druck sieht Adam für die Gäste: Bei denen entscheidet sich in den nächsten Spielen, wer sich oben festsetzt. Die Konkurrenz hat noch einige Nachholspiele. Die können sich keine Patzer mehr leisten", beurteilt Adam die Situation für die junge Mannschaft. SVE-Obmann Matthias Kuhlmann hofft auf fette Beute: „Wir wollen dieses Mal die drei Punkte mitnehmen." Coach Bastian Möller kann seine beste Formation in die Begegnung schicken. Kuhlmann benennt bei Lippe-Kick die Voraussetzungen für den gewünschten Erfolg: „Wenn wir konzentriert und geduldig spielen, sollte dies auch klappen."



TuS Horn-Bad Meinberg vs. FC Augustdorf (Spiel fällt aus)


(ab). Das Spitzenspiel steigt an diesem Sonntag in Bad Meinberg. Der TuS Horn-Bad Meinberg hat als Vierplatzierter den FC Augustdorf zu Gast, der punktgleich mit Jerxen-Orbke auf dem zweiten Platz rangiert. Fünf Punkte trennen die beiden Teams derzeit, allerdings hat der FCA zwei Spiele mehr ausgetragen als die Gastgeber. Das Hinspiel ging nach einer bärenstarken ersten Hälfte, als der FCA bereits mit 4:0 führte, am Ende mit 5:3 an die Sandhasen. Trainer Matthias Heymann hofft, dass seine Jungs eine ähnliche Leistung wiederholen können, sagt aber auch: „Horn hat eine spielerisch starke Truppe, die auch selber Fußball spielen will und nicht nur hinten drinsteht. Ich bin überzeugt es werden, wie bei allen unserer Spiele, wieder reichlich Tore fallen. Dazu ist das Spiel natürlich auch in Hinblick auf die Tabelle eine interessante Sache. Wir wollen an die starken 60 Minuten aus dem Hinspiel anknüpfen. Da waren wir klar überlegen, im Anschluss sind wir leider etwas eingeschlafen. Die Voraussetzungen für uns sind sehr gut. Wir können endlich wieder auf dem Schlingsbruch trainieren und freuen uns auf das erste Spiel auf „echtem" Rasen am Sonntag." Personell ist soweit alles im grünen Bereich, einzig „Sefik Kartal wird aufgrund seiner Sperre, die er sich am Sonntag im Spiel unserer zweiten Mannschaft eingehandelt hat, fehlen." Für den TuS Horn-Bad Meinberg spricht die Heimbilanz. Im heimischen Waldstadion hat der TuS eine blütenweiße Weste, alle sieben Spiele konnten gewonnen werden, dabei kassierte man nur fünf Gegentore. „Wir hatten im Hinspiel eine ganz schwache Phase und haben dann auch recht deutlich verloren. Wir spielen aber diesmal zuhause und da wollen wir unsere Serie fortsetzen. Aber das wird schwer, ich sehe den FC Augustdorf als Favorit", sagt TuS-Keeper Andre Schnatmann, der am Sonntag erneut nicht zur Verfügung stehen wird. Der ein oder andere angeschlagene Spieler wird „hoffentlich bis Sonntag wieder fit sein." Um 15 Uhr ist Anstoß im Waldstadion in Bad Meinberg unter der Leitung von Schiedsrichter Cumali Colak.



TuRa Heiden vs. TSV Rischenau


(hk). Die Marschroute ist für die Hausherren klar vor dem ersten Spiel im Jahr 2017. „Erfolgreich" soll der Heimauftakt doch bitteschön sein, was mit drei Punkten am besten zum Ausdruck gebracht werden kann, so der Wunsch von Chefcoach Thorsten Schmiech, der sich eine Wiederholung der Leistungsfähigkeit wünscht: „Wenn wir ähnlich wie letzte Woche agieren und im letzten Drittel konsequenter zu Werke gehen, kann uns das auch gelingen." Beim TSV Rischenau ist ihm aufgefallen, dass diese „eine individuell sehr gut besetzte Mannschaft haben, die zuletzt etwas inkonstant erschien, aber wie wir im Hinspiel erleben durften, an einem guten Tag großartig aufspielen kann", wünscht sich der Heiden-Trainer, dass genau dies von seinen Spielern unterbunden wird. Nach seinem Meniskusriss wird Kuhlemann noch länger ausfallen, Born wegen der fünften gelben Karte zuschauen und Grabosch verbüßt noch die Rot-Sperre aus dem Spiel in Lügde. Zwei von neun möglichen Zählern hat der TSV Rischenau in seinen drei Spielen im Jahr 2017 eingefahren. Zu wenig für die Ansprüche des ehemaligen Bezirksligisten. Deshalb ist es auch nicht überraschend, wenn TSV-Obmann Sebastian Tunke zugibt: „Bei uns läuft es nicht. Das ist nicht schwer zu erkennen , wir müssen nach diesem miserablen Start, wieder auf die Beine kommen." Er sieht seine Truppe „voll im Abstiegskampf." Nun zählt jeder Zähler. Nicht einlullen lassen möchte sich Tunke durch den klaren 8:0-Hinspielsieg seiner Truppe. Nun rechnet er mit einer Mannschaft, die sich „in jeden Zweikampf schmeißt, das müssen wir annehmen und darüberhinaus vorne wieder konsequenter spielen", hat genau diese Galligkeit in der letzten Woche beim 1:1 gegen das Schlusslicht Oesterholz/Kohlstädt gefehlt. Nicht gerade vorteilhaft: „Man merkt die Verunsicherung auch in den Gesprächen mit den Jungs! Das Selbstvertrauen muss sich jetzt zurückerarbeitet werden", am besten mit einem Erfolgserlebnis in Heiden.



SF Oesterholz/Kohlstädt vs. SC Augustdorf (Spiel fällt aus)


(hk). Die volle Punktzahl am Paradies lassen möchte SF Oesterholz/Kohlstädt-Obmann Björn Brinkmann, dem folgende Beobachtung Mut macht: „Gegen Rischenau war eine ehrgeizige, kämpferische Mannschaftsleistung zu beobachten und das wollen wir selbstverständlich auch bei den Heimspielen zeigen", wo seine Sportfreunde schleunigst in den Punktemodus schalten sollten, um nicht schon im Wonnemonat Mai den Abstieg zu bedauern. Die Leistungen in den bisherigen Rückrundenspielen machen Mut, „das zeigt, dass wir alles in jedes Spiel rein schmeißen." Richtig bitter ist das Hinspiel gegen den SC Augustdorf verloren worden. So führten die Schlej-Spieler bis kurz vor dem Schlusspfiff, ehe ein Elfmeter und ein Treffer in der Nachspielzeit aus einer 2:1-Führung flugs einen 2:3-Rückstand machten. „Sehr ärgerlich", urteilt Brinkmann im Rückblick. Nun wird es darum gehen, dass auf dem großen Platz in Oesterholz die Fitness stimmt, damit Ball und Gegner gut laufen gelassen werden. Brinkmanns clevere Idee: „Sie haben nun einmal den kleinsten Platz, deswegen werden wir das Spiel in die Breite ziehen, um über die schnellen Außen zum Erfolg zu kommen. Sie haben nun einmal auch erst drei Punkte auswärts geholt, das zeigt ihren Heimvorteil", rechnet sich Oesterholz/Kohlstädt durchaus etwas aus, da der SCA auch nicht frei von jeglichen Abstiegssorgen scheint: „Mit 20 Punkten sind sie auch noch nicht raus aus dem Abstiegsrennen und sie werden natürlich wie alle Mannschaften versuchen, uns zu schlagen. Wir sind nun einmal Letzter", hat man sich daran bereits gewöhnt. Die mögliche Erfolgsformel: „Wenn aber die Einstellung wieder passt und wir alles in die Waagschale schmeißen, wird es für jede Mannschaft aber eine Aufgabe sein, das zu schaffen." Schließlich gilt: „Wir wollen und müssen auch punkten!" Alexander Rose fehlt. Adam Sadowski könnte durchaus in der Startformation stehen. Gästetrainer Ayhan Tumani bringt vor dem Spiel zum Ausdruck: „Es wird ein schweres Spiel. In dieser Liga gibt es keine leichten Gegner." Bis Sonntag muss abgewartet werden, ob die aktuell noch zwei, drei angeschlagenen Akteure wieder einsatzfähig sind. Dennoch steht für Tumani fest: „Wir fahren dorthin, um von dort drei Punkte mitzunehmen."



SuS Pivitsheide vs. TuS WE Lügde


(hk). Einen „unbequemen Gegner mit einer hohen Qualität" befürchtet SuS Co-Trainer Christoph Zimmermann, als er von Lippe-Kick zu einer Aussage zum TuS WE Lügde befragt wird. Die qualitative Besetzung im Defensiv- wie Offensivbereich ist nach seiner Einschätzung immer außordentlich. Dazu kommt die Moral und die kämpferische und läuferische Komponente, wodurch Zimmermann die Osterräderstädter zu den Top 3-Teams der Spielklasse zählt. „Die Truppe gibt sich nie auf und ist auch nach mehreren Gegentreffern nicht klein zu kriegen", zeigt er sich davon sehr beeindruckt. Nach zwei deutlichen Niederlagen gegen Kachtenhausen und Schlangen gilt es für die Pivitker nun eine Reaktion zu zeigen. Zimmermann offenbart: „Unsere Jungs sind heiß auf den ersten Dreier in 2017 und haben zuletzt im Training gute Leistungen abgerufen. Das Ergebnis von Schlangen haben wir abgehakt und konzentrieren uns auf das, was vor uns steht", lohnt sich ein Blick zurück nicht. Auf Steffen Hinder (Urlaub), André Selse (Kreuzband) und Roman Thissen (Gelbsperre) kann Cheftrainer Ralf Brokmann nicht setzen. Ansonsten gibt es auch in der Reserve einige vielversprechende Alternativen vor diesem Heimspiel an der Hebbelstraße. Schon traditionell gelten die Spiele zwischen SuS Pivitsheide und dem TuS WE Lügde stets als ausgesprochen umkämpft. Westfälische Eiche Co-Trainer Felix Wessel rechnet diesmal mit einem „spielstarken Gegner, der sich in meinen Augen auch unter seinen Möglichkeiten verkauft", könnten die Balk-Jungs mit einem Sieg an den Pivitkern vorbei auf Rang fünf springen. Allerdings sind zahlreiche Ausfälle zu beklagen: Kröger, Ellermann, F. Deppe, K. Pape fehlen privat, Y. Pape ist gesperrt und Schmalisch kann aus beruflichen Gründen nicht mitwirken. Auch wenn ein Sextett fehlt, ist die Maßgabe klar: „Trotzdem wollen wir mit einem Sieg SuS Pivitsheide überholen."



SC Ditib Detmold vs. FC Fortuna Schlangen


(hk). Das Hinspiel ist beim SC Ditib Detmold noch präsent. 6:0 hat die Fortuna dieses Duell gegen eine ersatzgeschwächte Ditib-Truppe am heimischen Rennekamp für sich entschieden. Auch deshalb weiß SC-Coach Erhan Eksioglu: „Am Sonntag spielen wir gegen einen sehr starken Gegner", immerhin zählt er die Schlänger „spielerisch mit zu den besten Mannschaften der A-Liga." Ziel wird es gegen die Blau-Weißen sein, dass „wir über unsere Grenzen gehen müssen und unsere beste Leistung abrufen." Auch diesmal ist die Personalsituation alles andere als günstig. Auf gleich fünf Spieler kann er nicht bauen. Dennoch stellt er treffend fest: „Aber gespielt wird immer elf gegen elf. Auch der Gegner hat seine Schwächen." Im heimischen Schulzentrum wünscht er sich nun „ein gutes Match", an dem die Zuschauer ihren Spaß daran haben." Fortuna Schlangen-Trainer Werner Koch prophezeit bei Ditib „ein ansprechendes Spiel", was seine Mannschaft erwartet. Man möchte den Kontrahenten trotz des deutlichen Hinspielresultats keineswegs unterschätzen und folglich ist Koch davon überzeugt, dass sein Team „eine gute Leistung abrufen müsse, um zu punkten." Gleich drei Spieler kehren im Vergleich zum letzten Ligaspiel gegen SuS Pivitsheide (6:1) zurück in den ohnehin schon stark besetzten Kader.



SF Berlebeck/Heiligenkirchen vs. Spielvereinigung Hagen/Hardissen


(hk). Sieben Punkte aus drei Spielen sind für die Sportfreunde aus Berlebeck ein sehr guter Rückrundenstart. Nur allzu gerne würde Geffers die Zähler acht bis zehn einfahren. Gegen die Spielvereinigung Hagen/Hardissen geht es im zweiten Heimspiel in Serie gegen einen Kontrahenten, den BHK-Coach Thorsten Geffers als „unangenehm zu spielen" klassifiziert und dem Aufsteiger bescheinigt, dass dieser mit der bisherigen Saisonbilanz durchaus im Status der Zufriedenheit weilt. Die Geffersche-Analyse hat ergeben: „Sie stellen eine sehr robuste und kompakte Mannschaft, die ein gutes Konterspiel besitzt und körperlich sehr präsent in die Zweikämpfe geht." Da die Spielvereinigung zuletzt auch den einen oder anderen Zähler hat liegen lassen, stattet auch das Abstiegsgespenst den Wißmännern einen Besuch ab. Mit einem Heimerfolg möchten die Sportfreunde sie allzu gerne noch tiefer in den Abstiegsstrudel hineinziehen. Geffers benennt eine spezielle Motivation: „Mit einem Heimsieg würden wir zudem die Abstiegsränge verlassen." Eine klare Meinung hat er zur folgenden Thematik: Natürlich hat Hagen/Hardissen wie auch TuRa Heiden noch vier (!!) Spiele weniger als wir. Aber das sehe ich nicht als Vorteil an." Bis auf Marco Stellmach (beruflich) und Jasper Diekmann (5. Gelbe) kann Thorsten Geffers seine beste Mannschaft aufbieten. Spielvereinigung-Coach Andreas Reil wünscht sich einen „ähnlichen Auftritt" seiner Mannschaft wie im Hinspiel, als die Sportfreunde Berlebeck/Heiligenkirchen mit einer starken Leistung mit 5:2 bezwungen wurden. Beim Blick auf das letzte Spiel bei der SG Hiddesen/Heidenoldendorf (1:3) hofft er: „Wir müssen versuchen, da anzusetzen, wo wir die erste Halbzeit in Heidenoldendorf aufgehört haben." Vor dem Gastspiel auf dem neuen Kunstrasenplatz in Heiligenkirchen befürchtet Reil allerdings, dass „Gegner und Platz nicht leicht zu spielen sind." Deshalb:" Wir müssen uns hierauf schnell einstellen und zu unserem Spiel finden", gibt er seiner Mannschaft mit auf den Weg.



SuS Lage vs. TuS Kachtenhausen


(hk). So langsam sollte SuS Lage mal wieder in die Spur kommen, um nicht noch tiefer in den Abstiegssumpf zu rutschen. Auch Urgestein Manuel Eßer hat den Ernst der Situation erkannt und diese Botschaft für seine Mannschaft im Angebot: „Wir müssen punkten, egal wie. Es wird aber nicht einfach", ist er sich vollauf bewusst. Trotz einer „recht dünnen Personaldecke", wird es Interimstrainer Ingo Hollensteiner aber wohl gelingen, „elf Leute auf den Platz zu bekommen." Gegen den fünf Punkte besser platzierten Nachbarn gab es im Hinspiel eine 1:2-Niederlage. Nun wollen die Lagenser mit aller Macht die volle Punktzahl, weshalb Eßer auch markige Worte wählt: „Ich hoffe, dass die Jungs sich ihren A.... aufreißen, um das Derby zu gewinnen." Simon Schneidermann rechnet mit einem „spannenden Spiel." Der Defensivspezialist des TuS Kachtenhausen prognostiziert ein hohes Maß an Spannung in diesem Match: „Derbys sind traditionell eng und ich kann mich in den letzten Jahren an kein eindeutiges Ergebnis erinnern", kommt wohl der Hartplatz an der Eichenallee hinzu, wodurch ein Kombinationsspiel eher schwer möglich sein wird. Einsatz und Leidenschaft werden mutmaßlich Tugenden sein, auf die es ankommt. Schneidermann glaubt: „Ohne die Lagenser Trainings- und Trainersituation beurteilen zu können, glaube ich, dass das Lage schon eher entgegen kommt." Sturmlegende Alexander Binder warnt: „Lage ist stärker, als der Tabellenplatz es aussagt." Und es kommt hinzu: „Es wird nicht einfach, vor allem, wenn es auf den Ascheplatz geht, da hat Lage einen Vorteil." Dennoch möchte Binder auch diese Partie siegreich gestalten. Spielertrainer Jürgen Rau ist im Urlaub, auch Dominik Wall steht nicht zur Verfügung. Nach dem letzten Spiel sind einige Akteure angeschlagen gewesen.



SV Diestelbruch/Mosebeck vs. SG Hiddesen/Heidenoldendorf


(hk). Es kann aufgeatmet werden am Dörenwald. Pit Bierbaum, Joel Weber und Jannick Bahms stehen wieder zur Verfügung. Fabio Hesse muss hingegen wegen einer Magen-Darmgrippe passen. Die Spielgemeinschaft ordnet SV-Cheftrainer Sascha Weber vom Potential im Mittelfeld der Tabelle ein, er hat eine hohe Meinung von der jungen, talentierten Truppe. Dennoch gilt: „Wir wollen an unsere zuletzt guten Leistungen anknüpfen und in diesem Heimspiel dreifach punkten", hofft Weber, der selbstredend auch gerne den Abstand auf die zuletzt auftrumpfende Spielgemeinschaft erweitern möchte. Die Vorfreude bei der SG Hiddesen/Heidenoldendorf vor der Partie auf dem neuen Kunstrasenplatz in Diestelbruch ist groß. Mit einem Auswärtssieg könnte der Aufsteiger Anschluss an den kommenden Gegner herstellen. SG-Coach Lütfi Soylu warnt vor den Qualitäten von Martin Rethmeier und seinen Sturmpartner Timo Flecker. „Die beiden sind immer brandgefährlich", so die Beobachtung von Soylu. Dennoch sieht er sein Team auch in der Lage, „da einen Punkt mitzunehmen." Das erste Saisonduell hat Di-Mo mit 4:2 für sich entschieden. Die Gäste haben zwei Ausfälle zu beklagen. Sebastian Schönfelder muss arbeiten, Stefan Schwemler Futsal-Bundesliga pfeifen. Aus der A-Jugend stoßen einige Spieler zum Kader. Da die eigene Reserve spielfrei hat, bieten sich auch von dort einige Möglichkeiten an. Deshalb wird mit einem 16-Mann starken Kader geplant. Über den Gegner sagt er: „Ich schätze sie sehr stark ein. Zuhause mit den Zuschauern im Rücken wird es ein brisantes Spiel." Nach den zwei Siegen hintereinander, „wollen wir die Siegesserie erweitern", hofft Soylu auf den Siegeshattrick.

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