Kreisliga A | Detmold

Cleverer Brinkmann schiebt dem FCA den Druck zu

Kreisliga A Detmold (hk). Das volle Programm mit neun Partien und 18 Teams wird am Sonntag in der Premiumklasse des Detmolder Fußballs ausgetragen. Zum Siegen verdammt sind die Sportfreunde Oesterholz/Kohlstädt, die sogar an SuS Lage vorbeiziehen, wenn sie alle ihre vier Nachholspiele gewinnen. Am Sonntag geht es am regulären 24. Spieltag aber um eine Herkulesaufgabe, wenn die Reise zum Aufstiegskandidaten FC Augustdorf ansteht. Beim Duell des Post TSV Detmold II gegen SuS Lage warten beide Teams noch auf den ersten Sieg im Jahr 2017. Interessant wird sicherlich auch das Aufsteigerduell zwischen der SG Hiddesen/Heidenoldendorf und dem TuS Horn-Bad Meinberg werden.

Von Henning Klefisch & Andre Bell



Post TSV Detmold II vs. SuS Lage

(hk). Andreas Felker spricht so schnörkellos, wie er Fußball spielt, wenn er sagt: „Klar ist gegen Lage ein Sieg Pflicht, aber es wird nicht einfach, weil die unten drin stehen und alles geben werden, um da unten herauszukommen", ist tatsächlich davon auszugehen, dass die Lagenser den Bock umstoßen wollen. Felker zeigt sich voller Tatendrang und lässt via Lippe-Kick mitteilen: „Wir haben in der Rückrunde noch keinen Sieg eingefahren und wollen gegen Lage zuhause voll auf Sieg spielen", würde er vielleicht vor Freude den Michael Jackson-Moonwalk tanzen, wenn sein Team den ersten Dreier einfährt. Spielertrainer Jens Kaiser kann in Bestbesetzung antreten. SuS Lage-Co-Trainer Manuel Eßer bezeichnet die Postler als „eine Wundertüte", da es stets davon abhängt, was bei dieser Truppe aus der Bezirksliga herunterkommt. Was ihn positiv stimmt: „Wir haben die Woche seit langem mal wieder richtig gut trainiert und ich hoffe, dass es Sonntag sich auszahlen wird!" Die Personalsituation bezeichnet er jedoch auch weiterhin als „recht dünn."

FC Augustdorf vs. SFOesterholz/Kohlstädt

(hk). Groß ist die Vorfreude im Lager des FC Augustdorf vor der Heimpremiere im Jahr 2017. Bekanntlich hat der Tabellendritte die letzten Begegnungen witterungsbedingt auf dem Heidesportplatz absolvieren müssen. Nun geht es um 15.00 Uhr gegen das bereits etwas abgeschlagene Schlusslicht SF Oesterholz/Kohlstädt. Auf keinen Fall sollten die Reds sich darauf verlassen, sich zu sehr an den 7:0-Hinspielsieg zu erinnern. Die Sportfreunde im neuen Jahr sind mit denen vor der Winterpause nicht mehr zu vergleichen, zumindest leistungsmäßig. Auch Heymann hat dies beobachtet, sensibilisiert seine Truppe und spricht von einem „gefährlichen Gegner, den wir auf keinen Fall unterschätzen werden." Dennoch möchten die Augustdorfer als Sieger das Spielfeld verlassen, was eine nicht allzu überraschende Zielsetzung ist. Der Blick auf die Tabelle zeigt, dass nun der falsche Zeitpunkt für Patzer ist. Schließlich sollen die Aufstiegsrivalen aus Jerxen/Orbke und Schlangen mit einem Sieg weiter unter Druck gesetzt werden. Das Trainerquartett Heymann/Hengstler/David/Bechthold kann aus 19 Spielern seine Kadermandate verteilen. Bis auf den gesperrten SefikKartal kann der FCA seine beste Formation in dieses wichtige Heimspiel schicken. Auch die Augustdorfer-Zweitvertretung wird sich freuen, dass der eine oder andere Akteur heruntergezogen wird. „Im letzten Jahr haben wir hier sehr viel Unterstützung erhalten. Dafür können wir uns jetzt revanchieren", ist Dankbarkeit nach der Heymannschen-Rhetorik hier angesagt. Er unterstreicht: „Die Zusammenarbeit zwischen beiden Mannschaften klappt hervorragend." Einen ganz bescheidenen, aber nicht beeinflussbaren Wunsch hat Sportfreunde-Obmann Björn Brinkmann. So teilt er unverblümt Lippe-Kick mit: „Erst einmal hoffe ich, dass sich das mit den Spielausfällen so langsam legt. Es ist, glaube ich, für jede Mannschaft ziemlich suboptimal nicht zu wissen, ob gespielt wird und wann das alles nachgeholt wird. Du bereitest dich in der Woche auf das Spiel vor, nur um hinterher zu wissen: Es fällt wieder aus und du musst irgendwann in der Woche los", ist die ganze Anspannung für die Katz. Die Sportfreunde zeigen sich jedoch pragmatisch und demonstrieren eine gewisse Vorfreude vor der „gewaltigen Aufgabe in Augustdorf"; wie Brinkmann anmerkt. Der sportliche Feinschmecker muss sich mit seiner Truppe strecken, wie der ehemalige Fänger nicht verhehlt, denn: „Da hängen die Trauben besonders hoch, sie gehören für mich zu den Aufstiegskandidaten", muss er eine Bewährungsstrafe wegen falscher Verdächtigungen dadurch nicht befürchten. Er geht weiter ins Detail: „Sie haben eine gute Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern und mit Alex Eck einen, der in jedem Spiel nicht nur die Fäden zieht, sondern auch noch torgefährlich ist. Auch Waldemar Seibel ist nicht ungefährlich und mit Steven Hengstler haben sie sich im Winter nochmal Erfahrung im und außerhalb des Spielfeldes geholt." Positiv ist hingegen, dass die Kicker aus Oesterholz/Kohlstädt gegen den Aufstiegsaspiranten keinen Druck verspüren, weil: „Die müssen gewinnen, um dabei zu bleiben und wir wollen uns kämpferisch zeigen, um eventuell eine kleine Überraschung zu schaffen", sollten sich die Sportfreunde bei realistischer Betrachtungsweise nicht mehr allzu wählerisch zeigen, wo und wie die Punkte geholt werden. Brinkmann bleibt bescheiden und wünscht sich vor allem „halt nur kein Spiel wie im Hinspiel, wo wir leider komplett unter die Räder gekommen sind", gab es gleich sieben Gegentreffer auf einen Streich für das letztjährige Spitzenteam. Der mögliche Matchplan ist schon klar: Möglichst lange möchte man die Partie offen gestalten, um die Augustdorfer dann in einen nervösen Zustand zu versetzen, wo Fehler begangen werden. Dennoch wiederholt Björn Brinkmann gebetsmühlenartig: „Wir gehen ohne Druck in das Spiel, unsere Spiele, die wir gewinnen müssen, kommen noch. Dieses wären Bonuspunkte", würden diese aber Selbstvertrauen vor den wichtigen Partien geben. Bis auf Alexander Rose kann Spielertrainer Eugen Schlej alle Akteure einsetzen.


SG Hiddesen/Heidenoldendorf vs. TuS Horn-Bad Meinberg

(ab). Im Duell der beiden letztjährigen Aufsteiger aus der Kreisliga B2 Detmold geht der TuS Horn-Bad Meinberg als leichter Favorit ins Duell. Auch, wenn Andre Schnatmann „ein ausgeglichenes Spiel" erwartet. „Sind beides junge Teams, wir hoffen, dass wir auf dem Kunstrasen unsere Stärken ausspielen können. Nach dem Trainerwechsel haben die sich gut gefangen, spielen einen guten Ball." Mit drei Siegen aus drei Spielen ist der TuS optimal in die Rückrunde gestartet, konnte an die Leistungen der Hinrunde sofort anknüpfen. Mit welchem Kader man in Hiddesen antreten wird, entscheidet sich wohl erst kurzfristig. „Wir haben einige angeschlagene Spieler, aber wir werden auf jeden Fall eine schlagkräftige Truppe auf den Platz bringen können", so Schnatmann. Die SG Hiddesen-Heidenoldendorf braucht noch Punkte für den Klassenerhalt. Nach der 2:4-Niederlage am letzten Wochenende in Diestelbruch-Mosebeck beträgt der Vorsprung auf die Abstiegsplätze nur vier Zähler. SG-Coach Lütfi Soylu sagt vor der Partie: „Wir freuen uns auf das Spiel gegen Horn-Bad Meinberg. Wir sind auf Wiedergutmachung aus nach dem 0:7 im Hinspiel, wir müssen schauen, dass wir zuhause eine ordentliche Partie gegen die spielen. Wir werden versuchen, das Bestmögliche aus der Mannschaft herauszuholen. Jeder Punkt ist für uns wichtig gegen den Abstieg. Für uns wäre es wichtig, den Klassenerhalt frühzeitig zu sichern, um den A-Jugendlichen Optionen zu bieten", hofft Soylu außerdem noch auf Planungssicherheit, „das ist dann leichter, mit Spielern zu verhandeln." Personell sieht es gut aus bei den Gastgebern: „Bis auf Stefan Schwemler sind eigentlich alle dabei. Müssen mal gucken, wer aus der A-Jugend noch alles mitspielen kann." „Wir sind seit Mitte Februar im Spielbetrieb, vielleicht ist das ein kleiner Vorteil für uns. Aber die Mannschaft ist saustark mit Toni Knöfel und Chris Capelle und mit einem sehr guten Trainer, der die Jungs richtig gut im Griff hat. Aber wir wollen versuchen, mindestens einen Punkt zuhause zu behalten, mit ein bisschen Glück vielleicht sogar drei Punkte.



SF Berlebeck/Heiligenkirchen vs. SV Diestelbruch/Mosebeck

(hk). Bei Sportfreunde-Coach Thorsten Geffers ist die Vorfreude vor dem Wiedersehen mit seinem Gegenüber Sascha Weber groß. Einst arbeiteten sie gemeinsam für den ruhmreichen VfL Hiddesen. Geffers war der Cheftrainer, Weber sein Co-Trainer und Spieler. Ersterer zeigt sich von der Entwicklung des SV Diestelbruch/Mosebeck durchaus angetan: „Ich finde, unsere Gäste spielen eine grundsolide Saison. Dazu haben sie mit Martin Rethmeier den absoluten Top-Torjäger der Liga in ihren Reihen. Aber auch das ganze Team tritt sehr kompakt auf und ist immer schwer zu schlagen", wird diese Hürde wahrlich hoch sein. Dennoch verfolgen die BHK-Kicker auch gewisse Eigeninteressen: „Trotzdem wollen wir aber auch weiterhin in 2017 ungeschlagen bleiben und die drei Punkte am Platz behalten. Nach dem Sieg gegen Hagen Hardissen und den damit verbundenen Sprung auf Platz 15 möchten wir nachlegen, um den Vorsprung auf die Abstiegsränge zu vergrößern", hegt Geffers eine Antipathie gegenüber der stickigen Luft im Tabellenkeller. Optimistisch zeigt sich der Aufstiegstrainer der SG Hiddesen/Heidenoldendorf, da er bis dato seine Mannschaft taktisch stets hervorragend eingestellt hat. Nicht an Bord sind Jan Härtel, Max Schnitzerling und Tobias Vogt. Dean Hollmann rückt dafür zwischen die Pfosten, Jasper Diekmann und Marco Stellmach verstärken auch die Mannschaft.

Im ersten Auswärtsspiel nach fünf Heimspielen in Serie rechnet Di-Mo-Angreifer Martin Rethmeier mit „keiner leichten Aufgabe", denn die Kicker aus Berlebeck/Heiligenkirchen „sind richtig gut aus der Winterpause gekommen." Trotzdem möchten die Dörenwald-Jungs auch aus Heiligenkirchen einen Ertrag erwirtschaften. Kompliziert ist die Personalsituation beim SV Diestelbruch/Mosebeck, geht doch gerade die Grippewelle rum und sechs, sieben Akteure „stehen auf der Kippe."


SV Eintracht Jerxen/Orbke vs. Spielvereinigung Hagen/Hardissen

(hk). Deutlich favorisiert geht die Eintracht aus Jerxen/Orbke in das Heimspiel gegen die Spielvereinigung Hagen/Hardissen. Das erste Spiel beim Aufsteiger hat der letztjährige Bezirksligist überzeugend mit 4:0 gewonnen, weshalb SVE-Obmann Matthias Kuhlmann anmerkt: „Wir wollen die drei Punkte am Platz behalten. Dies soll mit einer ähnlich konzentrierten Vorstellung wie im Hinspiel auch möglich sein", zeigt sich Kuhlmann optimistisch. Einige Akteure sind angeschlagen. Hagen/Hardissen Co-Trainer Andreas Reil bescheinigt dem Eintracht-Cheftrainer Bastian Möller eine „gute Arbeit." Selbst muss er auf einige Stammkräfte verzichten, weshalb „die Männer aus dem zweiten Glied sich beweisen müssen", fordert der ehemalige TSV Detmold-Coach, der den Spitzenreiter als den „klaren Favoriten" sieht. Der Druck liegt ganz bestimmt nicht bei der Spielvereinigung, die nach vier Niederlagen in Serie den Abstiegsplätzen bedrohlich nahe gekommen sind. Reil merkt an: „Wir haben in Jerxen ja nichts zu verlieren. Das Wichtigste ist: Die Einstellung muss stimmen", lebt es sich dann auch hervorragend mit der Rolle des Außenseiters.


FC Fortuna Schlangen vs. TuS Kachtenhausen

(hk). Für Fortuna Schlangen-Coach Werner Koch ist die Maxime klar: „Wir wollen versuchen, unser Heimspiel zu gewinnen", will man sich keine Patzer im Aufstiegsrennen erlauben. „Es gilt vieles abzurufen, worüber wir sprechen und was wir trainieren, das ist nicht immer selbstverständlich", ist seine Mannschaft hier gefordert. Allerdings hat Koch registriert, dass auch der TuS Kachtenhausen im Jahr 2017 noch ungeschlagen ist, daher: „Ich glaube, dass wir ein gutes Spiel machen müssen, um sie zu schlagen." An der Personalsituation hat sich in seinem Team im Vergleich zum letzten Spiel nichts verändert.

Eine ausgesprochen hohe Meinung hat der TuS Kachtenhausen-Offensivwirbler Peter Werner vor dem Gastspiel seiner Mannschaft beim FC Fortuna Schlangen: „Der Gegner ist ohne Frage eines der besten Teams in der Liga, wahrscheinlich auch sogar am Ende der Saison ganz oben an der Spitze zur Bezirksliga", möchte man nun am Rennekamp auch Wiedergutmachung für die 0:2-Heimpleite aus der Vorrunde betreiben. Nach sieben Punkten aus drei Partien ist auch die nötige Dosis Selbstvertrauen mit von der Partie. Werner betont: „Natürlich sind wir, sowie der Gegner, bisher ohne Niederlage in der Rückrunde, aber das heißt nichts." Von der ersten Spielminute an möchte der TuSK das eigene Spiel konsequent durchziehen „und vielleicht mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und dem dazugehörigen Ehrgeiz das Bestmögliche herausholen", will man dem Favoriten die Stirn bieten.


TuS WELügde vs. SC Ditib Detmold

(hk). TuS WELügde-Co-Trainer Felix Wessel hat durchaus eine gehörige Portion Respekt vor dem SC Ditib Detmold. Schließlich ist dieser „immer schwer zu bespielen." Seine Analyse hat auch ergeben: „Sie agieren viel mit langen Bällen und es waren immer enge Spiele", ist damit auch am Sonntagnachmittag zu rechnen. Nach einer glanzvollen Vorstellung ist die Spielvereinigung Hagen/Hardissen im Nachholspiel am Dienstag deutlich mit 4:0 bezwungen worden. Nun möchten die Südostlipper in der heimischen Emmerkampfbahn solch eine Leistung fortführen. Im Vergleich zum Wochentagsspiel liest sich die Personalsituation deutlich angenehmer. Nur Schmalisch (Urlaub) und S. Schlieker (privat) fehlen. Ditib-Coach ErhanEksioglu lobt die Westfälische Eiche: „Ein starker Gegner", um dann aber auch hoffnungsvoll fortzuführen, „der aber auch zu knacken ist." Der Ditib-Trainer betont die außerordentliche Heimstärke des TuS WELügde, die bis dato erst zwei Partien vor heimischer Kulisse verloren haben. 22 Zähler der insgesamt 33 Stück holten sie vor heimischer Kulisse. Daher glaubt Eksioglu: „Also wird es für uns eine schwierige Aufgabe in Lügde werden. Wir werden gut vorbereitet sein und werden versuchen, unser Spiel durchzusetzen", fühlt man sich vor dieser Aufgabe gewappnet. Er rechnet fest damit, dass „kleine Sachen spielentscheidend sind", hat er dazu beobachtet: „Immerhin ist die Defensive von Lügde etwas wackelig." Daher gilt bei Ditib die Devise: „Wir wollen etwas Zählbares mitnehmen und werden auch alles dafür tun", gibt es den Eksioglu-Klassiker am Ende: „Ich hoffe, dass es ein schönes und faires Match wird."


TSVRischenau vs. SuS Pivitsheide

(hk). Aktuell ist mit dem TSV Rischenau nicht wirklich viel los. Zwei von zwölf möglichen Punkten haben die Basaran-Jungs geholt. Zu wenig für die eigenen Ansprüche. Nun kommt SuS Pivitsheide. Eine Mannschaft, die sich zuletzt deutlich erholt präsentiert hat. TSV-Manager Sebastian Tunke weiß: „Pivitsheide ist immer ein richtiges Brett", trotz des 4:2-Auswärtssieges seiner Mannschaft im Hinspiel. Er argumentiert: „Der Sieg letzte Woche zeigt, dass sie gut drauf sind", möchten die Rischenauer aber vor der heimischen Kulisse unter Beweis stellen, dass sie ein gutes Spiel machen können. Tunke zeigt ein wenig Mitleid, wenn er sagt: „In letzter Zeit wurden unsere Zuschauer nicht gerade verwöhnt!" Einen positiven Begleitumstand des schwachen Jahresauftakts hat er registriert: „Wenn man der jetzigen Situation überhaupt etwas Gutes abgewinnen kann , dann, dass uns zurzeit niemand etwas zutraut", ist zuviel Druck nicht existent. Dennoch gibt er sich überzeugt, dass der berühmte Knoten platzen wird, da die Qualität absolut vorhanden ist. Tunke würde es begrüßen, wenn dies schon am Sonntag gegen die Pivitker passiert. Optimismus und Zuversicht sind zwei ganz wesentliche Begriffe, wenn es darum geht, die aktuelle Situation des SuS Pivitsheide zu umschreiben. Die letzten Vorstellungen im Spiel- und Trainingsbetrieb sind unverkennbar mit einem Aufwärtstrend verknüpft. Auch vor dem schweren Gastspiel beim südöstlichsten A-Ligisten soll dies geschehen, will man die stabile Form doch konservieren und unbedingt punkten. SuS-Kicker Florian Sieweke möchte nicht außer Acht lassen: „Die mannschaftliche Geschlossenheit und die Einstellung im letzten Spiel gegen Lügde stimmt das Team und Umfeld zuversichtlich, dass wir mit Punkten aus Rischenau zurück nach Pivitsheide kommen können."
Sieweke zeigt sich „ein bisschen überrascht" über die bisherige Saisonbilanz der Rischenauer, kennt aber nicht die weiteren Hintergründe, wie etwa Verletzungen oder Kaderabgänge", um sich ein seriöses Urteil bilden zu können. Immerhin liefert er sein Gedächtnisprotokoll, dass er die Rischenauer aus den letzten Aufeinandertreffen als einen „Gegner auf Augenhöhe" wahrgenommen hat, „welcher aus einer stabilen defensiven Grundordnung immer wieder gefährliche Offensivaktionen und ein sehr schnelles und gefährliches Umschaltspiel in Kontersituationen spielt." Auch nicht unerwähnt lassen möchte er: „Die Torgefährlichkeit und individuelle Klasse der Offensive um Tölle & Co. hat uns immer Schwierigkeiten bereitet und verspricht auch dieses Mal wieder eine Herausforderung zu werden." Dennoch gibt er sich überzeugt, dass sein Team „mit einer konzentrierten und engagierten Leistung" dazu fähig ist, dass sämtliche Punkte aus Rischenau entführt werden können.


SC Augustdorf vs. TuRa Heiden

(hk). SC Augustdorf-Trainer AyhanTumani sagt über den Kontrahenten: „Sie sind eine gute und disziplinierte Mannschaft, die geordnet spielt und an ihrer Linie festhält." Weiterhin wird der Ex-Profi, dessen Zukunft in der nächsten Saison noch unklar ist, auf vier Akteure verzichten. Dennoch möchte sich Tumani auf das Spiel seiner Mannschaft konzentrieren und glaubt an die eigene Stärke. Auf dem kleinen Heidesportplatz des SC Augustdorf rechnet TuRa Heiden-Trainer Thorsten Schmiech mit einem sehr schweren Spiel für seine Mannschaft. Er hat korrekt festgestellt, dass die Augustdorfer auf dem heimischen Platz schon satte 17 Punkte geholt haben. Auch die „guten technischen Qualitäten" der SCA-Kicker sind ihm aufgefallen. Heiden hat zuletzt mit dem 4:0-Sieg über den TSVRischenau stark geglänzt. Die Ausfälle von Blachowski, Markmann, Kuhlemann, Wolff und Nispel tun aber richtig weh. Schmiech vertraut seinem Team und betont: „Trotzdem traue ich den Bengels den nächsten Dreier zu, weil sie zum einen in der Saison bereits mehrfach gezeigt haben, dass sie gerade auf dem ungewohnten Kunstrasen sehr gute Ergebnisse erzielen konnten und zum anderen zuletzt sehr stabil und diszipliniert agiert haben und die erste Elf am Sonntag das auch kann", reisen die Heidener durchaus mit einer breiten Brust an. Der TuRa-Trainer rechnet mit einem „knappen und umkämpften Spiel, bei dem wir am Ende hoffentlich die Punkte mit nach Heiden nehmen", ist ihm diese Hoffnung nicht zu verwehren.

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