Bezirksliga Staffel 1

Drei Punkte müssen her


Bezirksliga 1 (rb). Die Spiele werden weniger, der Druck zu punkten dafür umso größer. In der Bezirksliga 1 geht es in die entscheidende Phase und auch die drei lippischen Vertreter haben noch Ziele. Der TSV Schötmar (gegen den FC Bad Oeynhausen) und der SV Werl-Aspe (gegen den TuS Bruchmühlen) kämpfen gegen den Abstieg, der SC Bad Salzuflen will bei Union Minden Platz zwei festigen.


Von Raphael Bopp



TSV Schötmar vs. FC Bad Oeynhausen


Es ist nur noch eine theoretische Chance und doch will der TSV Schötmar diese ergreifen. Am Sonntag trifft der TSV auf den FC Bad Oeynhausen und will den ersten Saisonsieg feiern.

Nach wie vor steht erst ein Punkt auf dem Konto des TSV Schötmar. Nur die kühnsten Optimisten glauben noch an den Klassenerhalt. Bei 21 Punkten Rückstand auf das rettende Ufer geht es nur noch darum, sich anständig aus der Liga zu verabschieden. „Es ist ein sehr starker Gegner. Wir hoffen auf ein gutes Ergebnis für uns", resümiert der sportliche Leiter Hüseyin Gönültas vor dem Match die Ausgangslage.

Bad Oeynhausen war erst am Donnerstag im Einsatz und holte ein 1:1 beim TuS Dielingen. Auch am Sonntag geht der Tabellenvierte als Favorit ins Rennen, auch wenn man dieser Rolle zuletzt nicht immer gerecht wurde.


Union Minden vs. SC Bad Salzuflen


Auf dem Papier ist die Partie im Weserstadion von Minden eine klare Sache. Union Minden als Achter ist der Underdog gegen den Tabellenzweiten SC Bad Salzuflen. Entscheidend ist es aber noch immer auf dem Platz, wo dieser Vergleich am Sonntag ab 15 Uhr ansteht.

„Das letzte Spiel gegen Schötmar haben sie 5:0 gewonnen. Die letzten beiden davor haben sie gegen [Espelkamp] 1:0 gewonnen und davor haben sie auch gewonnen. Auch wenn das Anfang Dezember war, aber die letzten drei Ligaspiele sind sie ungeschlagen. Das wird ein heißer Tanz", zollt SC-Sportchef Sladjan Vucetic den letzten Auftritten von Union Minden Respekt. Nicht nur die Ergebnisse wurden beobachtet, auch spielerisch konnte man interessante Dinge beobachten: „Ich erwarte sie tiefstehend aus einem 4-2-3-1 spielend. Das ist eine sehr robuste Mannschaft, sie agieren viel über ihren rechten Innenverteidiger mit langen Bällen und haben mit Skripin einen Stürmer, der elf Tore gemacht hat. Der weiß anscheinend, wo die Hütte steht." Ein Selbstläufer ist also nicht zu erwarten, zumal auch der Untergrund nicht der beste sein wird. „Das ist ein tiefer Rasenplatz in Minden und die werden uns mit einer breiten Brust erwarten", rechnet Vucetic mit einem harten Match.

Trotz all dieser Faktoren will man sich im Bad Salzuflener Lager auf die eigene Stärke verlassen: „Nichtsdestotrotz hatten wir eine super Trainingswoche, sind bis zum Maximum motiviert, sind maximal vorbereitet. Alle an Bord, bis auf die Langzeitverletzen." Auch wenn die Möglichkeit auf den Aufstieg nur noch theoretischer Natur ist, will der SC den aktuellen zweiten Platz gerne bis zum Ende behaupten. Und dazu sind die Aussichten gut. „Gerade nach dem Unentschieden von Oeynhausen in Dielingen sind wir dran, unsere Hausaufgaben zu erledigen. Dafür werden wir alles geben, um durch eine geschlossene Mannschaftsleistung zu den drei Punkten zu kommen."


SV Werl-Aspe vs. TuS Bruchmühlen


Eine schwierige Saison absolviert bisher der SV Werl-Aspe. Vor dem Heimspiel am Schulzentrum Aspe am Sonntag gegen den TuS Bruchmühlen geht es bereits um jeden Punkt.

Deren zwölf hat der SVWA erst gesammelt und findet sich damit in einer schwierigen Lage. Denn nach dem 1:1 des TuS Dielingen am Donnerstag beträgt der Rückstand auf den Nichtabstiegsplatz zehn Punkte. „Das wird sehr schwer", weiß auch Co-Trainer Erich Gnade mit Blick auf den Abstiegskampf. Dennoch gilt: „Wir wollen uns vernünftig verabschieden. Gegen Bruchmühlen wollen wir gewinnen. Wir müssen es gewinnen und wir können es gewinnen", betont Gnade. Erschwert wird die Aufgabe auch durch einige angeschlagene Spieler. Insgesamt war daher die Trainingswoche „Halb und halb", auch weil das Wetter nicht immer mitspielte.

Mit 14 Punkten Vorsprung hat sich der TuS Bruchmühlen bereits einen beruhigenden Vorsprung auf die Abstiegsplätze erspielt. Dazu trugen auch die beiden letzten Siege gegen Kirchlengern (4:2) und Bad Oeynhausen (4:1) bei, in denen der TuS seine Qualitäten unter Beweis stellte.

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