Kreisliga A | Detmold

Oesterholz/Kohlstädt möchte nachlegen

Kreisliga A Detmold (hk). Am kommenden Sonntag gibt es Spieltag Nummer 25 in der höchsten Detmolder Kreisliga. Große Hoffnungen haben die Sportfreunde Oesterholz/Kohlstädt, dass sie nach ihrem zweiten Saisonsieg beim SC Ditib (3:1) mit einem Heimerfolg gegen die SG Hiddesen/Heidenoldendorf nachlegen können. Auch die Spielvereinigung Hagen/Hardissen fühlt sich ausgesprochen unwohl auf dem Abstiegsplatz. Mit einem Heimsieg im Aufsteigerduell gegen den Post TSV Detmold II könnten sie bis auf vier Zähler an die Residenzler heranrücken. Interessant ist auch das Derby zwischen dem TuS Horn-Bad Meinberg und den SF Berlebeck/Heiligenkirchen, die ein starkes Jahr 2017 bis dato spielen. Derbyfieber ist unterdessen beim Aufeinandertreffen zwischen SuS Pivitsheide und dem SC Augustdorf angesagt.

Von Henning Klefisch und André Bell


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Heiden vs. FC Augustdorf

(hk). Heiden sollte tatsächlich so langsam wieder punkten. Auf der heimischen Rotenbergkampfbahn würde sich so etwas durchaus anbieten. Die Heimstärke ist zuletzt eindrucksvoll demonstriert worden, sind der TSV Rischenau mit 4:0 und der TuS Horn-Bad Meinberg mit 3:2 vor heimischer Kulisse bezwungen worden. Auch jetzt gilt für Heiden-Chefcoach Thorsten Schmiech: „Auch wenn mit dem FC Augustdorf eine sehr starke Mannschaft zu uns kommt, sind wir selbstbewusst genug, auch gegen solche Mannschaften punkten zu wollen", ist er absolut davon überzeugt, dass auch der Wille entscheidend sein wird, „denn den FCA zeichnet neben seiner spielerischen Qualitäten eben auch dieser stetige Wille, jedes Spiel gewinnen zu wollen, aus", so seine Beobachtung zum Gegner. Mit den eigenen Qualitäten möchten die Heidener über die komplette Spielzeit dagegenhalten. Fehlen werden Robert Werner (Gelbsperre), Marvin Scholten (beruflich) und Tim Kuhlemann (verletzt). Janik Markmann und Max Blachowski kehren dafür aus dem Urlaub zurück und Grabosch feiert das Comeback nach seiner Rotsperre. Trotz des verdienten 2:0-Hinspielerfolges verhehlt FCA-Coach Matthias Heymann nicht: „Heiden ist sicherlich ein unangenehmer Gegner", so spricht er über die „tief stehende Mannschaft, die über schnelle Konter zum Erfolg kommt", hat sich nach Heymanns-Diagnose an der Taktik der Heidener im Vergleich zur letzten Spielzeit nicht wirklich viel verändert, weshalb die Augustdorfer „also ungefähr wissen", was sie erwarten wird. Die Vorbereitung wird daher zielgerichtet ausfallen. Mittlerweile ist man sich bewusst, dass man immer häufiger selbst aktiv das Spiel gestalten muss, fühlt sich in dieser Rolle aber nicht unwohl, wie die letzten Ergebnisse demonstriert haben. Mit 51 Punkten rangieren die „Reds" auf Rang drei, bei drei Punkten Rückstand zum Tabellenführer aus Jerxen/Orbke und zwei Spielen mehr in der Hinterhand. Positiv sieht die Personalsituation aus, können doch 17 Akteure eingesetzt werden. Sefik Kartal muss auch weiterhin seine Sperre absitzen und Alexander Hoppe, Daniel Giesbrecht und Timo Seibel haben beruflichen Verpflichtungen nachzugehen. Heymann lobt seine Schützlinge: „Die Jungs trainieren derzeit sehr ordentlich, jetzt müssen wir es Sonntag nur noch auf den Platz bringen. Ich bin guter Dinge, dass zu den drei bisherigen Siegen in der Rückrunde am Sonntag ein Vierter hinzukommt", möchte man aus dem Siegeshattrick nur allzu gerne einen Quattrick machen.


SuS Pivitsheide vs. SC Augustdorf

(hk). Christoph Zimmermann, der scheidende Co-Trainer des SuS Pivitsheide, den es zum Post TSV Detmold zieht, freut sich auf die Heimaufgabe gegen den SC Augustdorf. Er wünscht sich ein „packendes und faires Spiel." Er stellt mit Stolz fest: „Wir haben uns in den letzten beiden Spielen enorm verbessert und unsere Performance steigern können", ist auch die Qualität im Training deutlich besser geworden, auch wenn die Platzverhältnisse an der Hebbelstraße doch reichlich Steigerungspotential offenbaren. Zimmermann schwärmt deshalb auch in ganzer Pracht: „Dies spricht deutlich für den tollen Charakter unserer Jungs." Cheftrainer Ralf Brokmann wird einzig auf Florian Sieweke verzichten müssen, der in der 92. Spielminute gegen den TuS WE Lügde nach der roten Karte vorzeitig duschen gehen durfte. Zimmermann findet klare Worte: „Leider muss ich immer wieder feststellen, dass die Qualität der Schiedsrichter immer weiter abnimmt. Auch wenn es sich hierbei um meine Kollegen aus der Schiedsrichterwelt handelt, hoffe ich, dass sich hier schnell etwas bewegt", plädiert er für eine Einführung von einem Stammtisch für Schiedsrichter, Trainer und/oder Vereinsvertreter, hofft er auch auf mehr Transparenz, „um Regeln und Auftreten neu zu definieren. Die Vorstellungen gehen nämlich immer weiter auseinander", ist diese Entwicklung nicht gerade ungefährlich. Mit Blick auf das Spiel gegen den SC Augustdorf, was im Hinspiel mit 4:1 gewonnen worden ist, wünscht sich Christoph Zimmermann, „dass wir konzentriert bleiben über 90 Minuten + x, um uns weder Gegentore noch vermeidbare Karten einzuholen", ist diese Disziplin gegen diesen starken Gegner auch nötig. SC Augustdorf-Coach Ayhan Tumani sagt über den Gegner: Vom Potential und der Qualität müssten sie um den Aufstieg mitspielen. Wir spielen gegen eine der stärksten Mannschaften, was die personelle Besetzung angeht." Als Ziel setzt er sich, dass wir gewinnen wollen." Für ihn sind die Pivitker ein besonderer Verein. Immerhin gab es  Kindheitserinnerungen", da seine älteren Brüder einst für SuS Pivitsheide gespielt haben. Die Tatsache, dass ein Schiedsrichtergespann mit dem Hauptschiedsrichter Timo Franz-Sauerbier pfeift, begrüßt er sehr.


SuS Lage vs. FC Fortuna Schlangen

(hk). Schlangen
schlagen. Das wäre ein Traum für SuS Lage, die nach dem 4:1-Sieg beim Post TSV Detmold II aus der Vorwoche auf den Geschmack gekommen sind. Im Hinspiel gab es mit dem 4:0-Sieg für die Fortuna eine klare Angelegenheit. Auch in dieses Spiel geht der Tabellendritte als klarer Favorit, denn auch Lage-Co-Trainer Manuel Eßer stellt fachmännisch fest: „Schlangen ist eine der Top Teams in der Liga", sieht er seine Truppe gegen den Aufstiegskandidaten als den „klaren Außenseiter." Bewusst möchte er sich den Druck von der Schulter nehmen, denn: „Eigentlich sind es nur Bonuspunkte für uns, aber das soll nicht heißen, dass wir das Spiel abschenken wollen", will er seine Chance unbedingt nutzen. Daher werde man mal alles reinhauen." Benjamin Borchert feiert sein Comeback.
Fortuna Schlangen-Coach Werner Koch warnt: „Ein schwieriges Spiel gegen einen Gegner, der letzte Woche gewonnen hat. Wir lassen uns von Lages Platzierung nicht täuschen, für beide Teams geht es um wichtige Punkte." Koch ist überzeugt, dass im Vergleich zum wenig überzeugenden 2:1-Heimsieg über den TuS Kachtenhausen aus der Vorwoche nun eine Leistungssteigerung erforderlich sein wird. Bezüglich der Personalsituation hat es bei der Fortuna keine Änderung gegeben.

SV Diestelbruch/Mosebeck vs. SV Eintracht Jerxen/Orbke

(hk). Nicht ohne Hoffnungen geht der SV Diestelbruch/Mosebeck in diese Heimpartie gegen die favorisierte Eintracht, denen man im Pokal und in der Meisterschaft jeweils knappe Spiele abgerungen hat. Erst kurz vor dem Schlusspfiff musste man einer Niederlage einwilligen. „Das ist natürlich auch eine Qualität von Jerxen", zollt Weber dieser Tatsache Respekt. Auch den Jerxern Aufstiegskonkurrenten Schlangen und Augustdorf „haben wir das Leben hier zu Hause schwer gemacht. So soll es auch diesmal sein", wünscht sich Weber. Der Einsatz von Schiewe und Reimer ist nach einer Zahn-Operation noch unklar. „Der Rest hat gut trainiert und ist bereit", zeigt sich „Rut und Wieß" gewappnet für diese schwere Aufgabe.

Matthias Kuhlmann spricht von einem „schweren Gegner", der auf seine Mannschaft wartet. „Wir haben uns diese Saison sehr schwer getan", erinnert sich der Eintracht-Obmann an das Hinspiel. Auch deshalb geht er davon aus: „Di-Mo wird sehr motiviert sein."





SC Ditib Detmold vs. TSV Rischenau

(hk). Ein sehr interessantes Spiel und ein echtes Torfestival gab es beim Hinspiel der beiden Rivalen, das der TSV Rischenau mit 4:3 für sich entscheiden konnte. Auch deshalb warnt Ditib-Coach Erhan Eksioglu nun: „Ein schwieriger Gegner. Auch Rischenau ist für mich eine Mannschaft, die eigentlich in das obere Drittel gehört", so spricht Eksioglu über den Tabellenzehnten, der einzig wegen der um zehn Toren besseren Tordifferenz einen Rang besser dasteht. Der Ditib-Coach gibt sich überzeugt: „Es wird eine schwierige Hürde für uns sein", verspricht er im Gespräch mit Lippe-Kick, dass er seinen Spielern immerhin vermitteln wird, dass personenunabhängig folgende Devise gilt: „Wir müssen und werden die drei Punkte einfahren." Und: „Sie müssen alles, was sie können, über die 90 Minuten geben. Die Mannschaft hat was gut zu machen", nach der bitteren 1:3-Heimniederlage gegen das Schlusslicht SF Oesterholz/Kohlstädt am Dienstag. Eksioglu wird auch diesmal wieder auf einige Spieler verzichten, „aber am Ende spielen elf gegen elf", hat er richtig nachgezählt. TSV Rischenau-Obmann Sebastian Tunke hat herausgefunden: „Gegen Ditib waren es zuletzt immer enge Spiele." Nun möchte man die Partie unbedingt für sich entscheiden, wie er vorgibt: „Wir wollen endlich wieder in die Spur und dreifach punkten", ist es sehr wichtig, dass die Defensive mehr Stabilität offenbart, denn Tunke ist erfahren genug, um zu wissen: „Wenn man wie letzte Woche vier Tore macht, muss man einfach auch gewinnen."


TuS Kachtenhausen vs. TuS WE Lügde

(hk). Simon Schneidermann, seinerseits „Verteidigungsminister" des TuS Kachtenhausen, bezeichnet das anstehende Heimspiel gegen den TuS WE Lügde als „schon richtungsweisend." Er spekuliert: „Wenn wir da die Punkte holen, dann könnte noch was in Richtung Platz fünf gehen." Er wünscht sich, dass seine Truppe an die starke Vorstellung aus dem Schlangen-Spiel (1:2) anknüpfen kann „und uns an der kämpferischen Einstellung messen lassen." Wenn diese Komponenten in die Waagschale geworfen werden, „mache ich mir keine Sorgen", sagt der TuSK-Defensivspieler, der das Hinspiel verletzungsbedingt verpasst hat, aber mit einem Gegner „auf einem ordentlichen Niveau" rechnet. Die Erfahrungswerte verleiten ihn zu der Aussage: „Lügde ist in den letzten Jahren immer ein harter Brocken gewesen." Auch diesmal wird Spielertrainer Alexander Rau nicht auf seinen kompletten Kader bauen. Sorgen macht sich Schneidermann deshalb aber nicht, weil er auch weiß: „Die Jungs, die auf dem Platz stehen, werden das schon richten." Nichts hätte man im Lager des TuS WE Lügde gegen eine Wiederholung des 3:2-Hinspielsieges einzuwenden. Die Osterräderstädter wissen natürlich, dass diese Aufgabe beim TuS Kachtenhausen sehr heikel wird, hat der TuSK doch zuletzt mit guten Ergebnissen seine starke Form bewiesen. Auch Lügdes Co-Trainer Felix Wessel ist dies nicht entgangen, wenn er sagt: „Kachtenhausen kann an guten Tagen jeden Gegner schlagen! Die Mannschaft verfügt über hervorragende Einzelspieler", auf die es aufzupassen gilt. Die urlaubenden Walek und Jahn stehen nicht zur Verfügung, Blanke muss eine Sperre verbüßen. Schmalisch und Balk feiern ihre Rückkehr. Wessel sagt zur Zielsetzung: „Natürlich wollen wir etwas mitnehmen, wenn wir die Zweikämpfe annehmen und nicht unnötig Fehler machen, sollte uns dies gelingen", könnte mit einem Sieg sogar der Sprung auf Rang fünf gelingen.


Spielvereinigung Hagen/Hardissen vs. Post TSV Detmold II

(hk). So langsam ist die Situation äußerst unentspannt für die Spielvereinigung Hagen/Hardissen. Nach fünf Niederlagen aus fünf Spielen im Jahr 2017 stehen die Spieler in der Pflicht. Auch der sportliche Leiter Manuel Roßblatt hat die Wichtigkeit der folgenden Partie erkannt: „Für uns ist es ein sehr wichtiges Spiel, was im direkten Zusammenhang mit dem Klassenerhalt steht." So hat es zuletzt eine Mannschaftssitzung gegeben, wo Klartext gesprochen wurde. Es ist zu erwarten, dass die Spielvereinigung alles dafür tun wird, um den berühmten Bock umzustoßen. Ungünstig, dass Leistungsträger wie Manuel Di Paterniano und Dejan Radic auch in diesem Aufsteigerduell nicht dabei sind. Mit Kevin Affeldt, Dennis Horn, Arthur Arndt und Waldemar Nehring feiert ein Quartett seine Rückkehr in den Kader. Auch Christian Ridderbusch ist wieder dabei. „Wir konnten ihn überzeugen bis zum Saisonende auszuhelfen", verrät Roßblatt bei Lippe-Kick. Die Reserve des Post TSV Detmold bezeichnet der ehemalige Bezirksligatrainer als „Wundertüte", da stets unklar ist, wer tatsächlich auf dem Spielfeld steht. „Dementsprechend kann man die Qualität der Spieler nicht einschätzen. Es bleibt abzuwarten, was die erste Mannschaft an Spielern benötigt und wie die Mannschaft sich aus dieser kleinen Negativ-Serie zeigen wird", ist auch Roßblatt selbst ein wenig gespannt. Zur eigenen Zielsetzung sagt der sportliche Leiter: „Wir möchten ganz klar ein positives Ergebnis holen und das heißt, dass uns auch ein Punkt schon reichen würde", stimmt ihn auch hoffnungsfroh, dass durch die Rückkehrer mehr Variationen im taktischen und spielerischen Bereich entstehen. „Ob unsere Qualität und der Einsatz ausreichen wird, werden wir am Sonntagabend wissen", verfügt der aktuell verletzte Roßblatt, der seine Achillessehnenoperation gut überstanden hat, keine Fähigkeiten a la Nostradamus. Woran er immerhin glaubt: „Ich bin aber der Überzeugung, dass sich die Mannschaft von einer besseren Seite präsentieren wird." Post TSV II-Stürmer Tim Haskins ist nicht entgangen: „Hagen/Hardissen ist genauso schlecht wie wir in die Rückrunde gestartet. Genau wie wir haben die auch noch keinen Sieg eingefahren. Wir müssen gegen die unbedingt Punkte holen." Der große Wunsch ist, dass die volle Punktzahl eingeheimst werden kann. „Wenn es einer wäre, wäre es ok, aber wir wollen auf jeden Fall auf drei spielen. Wir müssen gewinnen, müssen Punkte holen", denn auch Haskins hat das Programm in den nächsten Wochen im Hinterkopf und stellt korrekterweise fest: „Es wird nicht einfacher."


TuS Horn-Bad Meinberg vs. SF Berlebeck-Heiligenkirchen


(ab). Mit dem TuS Horn-Bad Meinberg und den Sportfreunden Berlebeck-Heiligenkirchen treffen zwei sehr formstarke Mannschaften aufeinander. Aus den ersten vier Rückrunden-Spielen holte der TuS zehn Punkte, ist darüber hinaus zuhause noch ohne Punktverlust, gewann alle sieben Heimspiele. Aber auch die Gäste sind seit nun schon sieben Spielen ungeschlagen, holte in dem Zeitraum 15 der bislang 21 überhaupt erreichten Punkte. Hier einen Favoriten auszumachen, nicht möglich. „Am Sonntag hängen die Trauben sehr hoch für uns. Wir müssen auswärts bei einem bärenstarken TuS Horn-Bad Meinberg ran und mich plagen große Personalprobleme", sagt dann auch Sportfreunde-Coach Torsten Geffers, der weiter ausführt: „Definitiv fehlen Max Schnitzerling, Olli Kruggel und Tobias Hager. Ein großes Fragezeichen steht hinter den Einsätzen von Seehrich und Diekmann. Von daher bleibt abzuwarten wer am Sonntag noch auflaufen kann. Unser Fokus liegt aber auch daher auf die kommenden beiden Spiele gegen Oesterholz und Hiddesen/Heidenoldendorf. Wir gehen als krasser Außenseiter in das Spiel." Das Hinspiel ging zwar mehr als deutlich mit 8:1 an den TuS Horn-Bad Meinberg, doch mit einem ähnlichen Ergebnis ist diesmal nicht zu rechnen. Denn Andre Schnatmann rechnet mit „einem schweren Spiel." „Wir haben endlich das erste Heimspiel und wollen unsere Serie zuhause natürlich ausbauen. Aber Berlebeck spielt einen guten Fußball, die sind stabiler geworden seit Torsten Geffers da ist." Fehlen wird dem TuS auf jeden Fall Housseb Rassil, bei weitere angeschlagenen Spielern entscheidet sich ein Einsatz erst kurzfristig.



SF Oesterholz/Kohlstädt vs. SG Hiddesen/Heidenoldendorf

(hk). Der
Funken Hoffnung auf den Klassenerhalt ist noch nicht erloschen für die Sportfreunde Oesterholz/Kohlstädt, die ein echtes Lebenszeichen mit dem 3:1-Auswärtssieg unter der Woche bei Ditib Detmold gesendet haben. Obmann Björn Brinkmann bezeichnet die Begegnung am Sonntag als „schon richtungsweisend" und so stellt er sich selbst die interessante Frage: „Können wir eine Serie starten oder treten wir auf der Stelle und kommen nicht voran?" Diese Antwort können seine Spieler auf dem Platz geben. Brinkmann war, ist und bleibt ein Kämpfer und gibt nie auf. Diese Tugend hat er auch seinen Schützlingen eingeimpft, die so lange noch kämpfen werden, bis „rechnerisch noch etwas möglich ist." Vor allem hofft Brinkmann, dass der Sieg am Dienstag „keine Eintagsfliege sein darf." An die gute Leistung aus dem zweiten Spielabschnitt möchten die Sportfreunde anknüpfen „und den Schwung mitnehmen gegen einen Gegner, der mit unten im Schlamassel steckt." Björn Brinkmann hat beobachtet, dass die SG Hiddesen/Heidenoldendorf sich nach dem Trainerwechsel zu Beginn der Hinserie „gefangen und Punkt für Punkt sich ein bisschen hat befreien können." Worte der Anerkennung hat er für Lütfi Soylu parat, der „es geschafft hat, der Mannschaft einen neuen Impuls zu geben und sich auf die eigenen Stärken zu konzentrieren. Ein 0:0 wie am Sonntag gegen Horn holt man nicht eben so", zieht er seinen Hut. Für den Tabellenletzten wird es vor allem auch darum gehen, dass man sich auf die eigenen Stärken besinnt, nicht auf den Kontrahenten schaut, immerhin gilt: „Wir sind Herr im Haus und wollen den Mannschaften zeigen, dass wir leben und auch wollen. Denn die Mannschaft mit dem größeren Willen wird am Sonntag auch gewinnen", so ist seine Prophezeiung. Auf eine zahlreiche und stimmungsvolle Unterstützung hofft Björn Brinkmann sehr, „denn auch das braucht die Mannschaft jetzt!" Bis auf den gesperrten Alexander Rose kann Sportfreunde-Cheftrainer Eugen Schlej seine beste Formation ins Rennen schicken. Bei der Spielgemeinschaft Hiddesen/Heidenoldendorf ist die Vorfreude vor dem Spiel beim Tabellenletzten enorm. Lütfi Soylu kündigt bereits an, dass die Seinen mit einem 14, 15 Mann starken Kader anreisen werden. Gleich fünf A-Jugendspieler treten die Reise über die Gauseköte an. Stefan Schulze reist extra an, um die Mannschaft zu verstärken. Mit acht Toren führt er die interne Torschützenliste des Aufsteigers an. Sebastian Schönfelder, Stefan Schwemler und Ingo Schmitz fehlen allesamt. Das Ziel ist klar: „Wir wollen versuchen, in den nächsten drei Wochen die Klasse zu halten", fordert er kühn und wünscht sich Zähler gegen die Kellerkinder in den nächsten Partien. Er warnt allerdings auch: „Wenn wir verlieren sollten, wäre Oesterholz/Kohlstädt mal wieder richtig dran."

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