Kreisliga A | Detmold

Top Sechs unter sich

Kreisliga A Detmold (hk). Die Kicker aus der Detmolder Premiumklasse haben in diesen Tagen ähnlich viele Spiele wie ihre Kollegen aus der Bundesliga zu bestreiten. Englische Wochen sind angesagt, am vergangenen Dienstag erst haben zehn Teams Nachholspiele bestritten, am Sonntag gibt es den regulären 26. Spieltag, ehe auch am Dienstag und Ostersamstag zahlreiche Begegnungen absolviert werden müssen. Zunächst wird es neun Begegnungen an drei unterschiedlichen Anstoßzeiten geben. Den Anfang machen zur ungewohnten Zeit um 12.30 Uhr die Sportfreunde Berlebeck/Heiligenkirchen, die den Namensvetter aus Oesterholz/Kohlstädt begrüßen. Da in Heiligenkirchen die Tartanbahn neu verlegt wird, trägt man diese Begegnung in Jerxen aus. Der Post TSV Detmold II begrüßt eine halbe Stunde später den SV Diestelbruch/Mosebeck in der gewohnten Werre-Arena. Sieben weitere Spiele folgen um 15.00 Uhr.

Von Henning Klefisch und André Bell

SF Berlebeck/Heiligenkirchen vs. SF Oesterholz/Kohlstädt


(hk). Ähnlich wie an der Tabellenspitze, gibt es auch am Ende der A-Klasse eine „geschlossene Gesellschaft", spielen doch die letzten sechs Mannschaften direkt gegeneinander. Folglich spricht BHK-Coach Thorsten Geffers von einem „Spieltag, der schon etwas richtungsweisend ist." Dass Oesterholz/Kohlstädt aktuell gut in Form ist und am Klassenerhalt schnuppert, hat er aufmerksam registriert. „Auf der anderen Seite haben wir die Chance, im direkten Vergleich den Vorsprung weiter zu vergrößern", bietet diese Partie auch eine interessante Perspektive für die SF Berlebeck/Heiligenkirchen. Geffers prognostiziert ein „sehr enges und kampfbetontes Spiel" der beiden Kellerkinder und gibt sich optimistisch, dass er „einen geeigneten Matchplan" seinen Schützlingen mit auf den Weg gibt. Die Marschroute für die Kicker aus dem Süden von Detmold ist klar: „Wir wollen nun aber auch in den nächsten drei Ligaspielen (SF Oesterholz/K., SG Hiddesen-H., TuRa Heiden) den Grundstein zum Klassenerhalt legen", zeigen sich die BHK-Aktiven trotz der jüngsten 0:2-Niederlage in Bad Meinberg „gut drauf." Im Vergleich zum Spiel beim Aufsteiger gibt es personelle Veränderungen. Jasper Diekmann, Oliver Kruggel und Tobias Hager geben ihr Comeback , angeschlagen sind auch weiterhin Seehrich, Grundmann und Heilemann. Nicht mitwirken können Schnitzerling (Wade), Weber (Köln) und Giampaolo (Urlaub). „Immer weiter, immer weiter", würde Torwarttitan Oliver Kahn postulieren, um die Devise der Sportfreunde Oesterholz/Kohlstädt auszugeben. Drei Siege in Serie sind eine Ansage und haben das Schlusslicht wieder in Schlagdistanz zur Konkurrenz gebracht. Nun hofft man auf einen weiteren Big-Point bei einem direkten Konkurrenten. Obmann Björn Brinkmann hat registriert: „Die Mannschaft strotzt vor Selbstvertrauen, die Stimmung ist klasse", ist die Bedeutung der Partie allgegenwärtig. Die Vereinsführung möchte den Spielern vor diesen entscheidenden Spielen aber keinen „gezielten Druck" auferlegen. Wichtig ist ihm: „Wir wollen uns hinterher nur nicht sagen lassen, wir haben nicht alles versucht und das setzt die Mannschaft im Moment sehr, sehr gut um", ist diese Entwicklung ganz nach seinem Gusto. Die Anpfiffzeit ist für A-Ligaverhältnisse eher ungewöhnlich. Um 12.30 Uhr geht es auf dem „neutralen Platz" in Jerxen/Orbke zur Sache. Rund um den neuen Kunstrasenplatz in Heiligenkirchen wird eine Tartanbahn verlegt. Brinkmann ist sich vollauf bewusst, dass seine Truppe sich mit einem Gegner duellieren wird, „der ebenfalls wieder heiß sein wird, uns zu schlagen." Gut sind die Erinnerungen an die Hinspielpartie, wo es für die Sportfreunde den einzigen Dreier in der Hinserie gab. Alle Sinnesorgane weit aufgerichtet hatte Brinkmann auch im Spiel gegen Heiden, als er beobachtete: „Toto Geffers, den ich schon seit Jahren kenne und mit ihm immer ein freundschaftliches Verhältnis pflege, war am Dienstag schon "spionieren", hoffe er hat keine Erkenntnisse mitnehmen können", stirbt bekanntlich die Hoffnung zuletzt. Eine hohe Meinung hat er von einem ehemaligen Bezirksligaspieler im Team des Kontrahenten: „Es gilt, den Leader Arne Seehrich nicht ins Spiel kommen zu lassen, der seine Mannschaft immer nach vorne pusht und für mich einen guten Strategen darstellt. Ansonsten kommen sie auch über die Geschlossenheit und können auch schon einmal die Großen ärgern (siehe Jerxen)", ist die Hürde hoch, die die Sportfreunde in diesem Auswärtsspiel zu nehmen haben. Björn Brinkmann hat folgende Botschaft für seine Jungs im Angebot: „Wir müssen unseren Weg weiter gehen, nicht auf den Gegner schauen und nicht abheben." Denn: „Wir haben noch nichts erreicht, sind aber auf der richtigen Reiseroute. Alle brennen zu spielen", sollte dies eine gute Grundlage für den Erfolg sein.



SC Augustdorf vs. SC Ditib Detmold


(hk). SCA-Coach Ayhan Tumani möchte den Schwung aus den letzten Partien mitnehmen, hofft auf eine gute Leistung seiner Mannschaft und wünscht sich: „Wir wollen weiter unser diszipliniertes Auftreten zeigen und unseren Trend fortsetzen." Den Gegner müsse man „ernst nehmen", fordert er von seiner Truppe, dass sie „so diszipliniert" wie im Hinspiel auftritt. „Der Sieg in Pivitsheide war teuer erkauft. Wir haben drei verletzte Spieler", spricht er über den Ausfall von Levent Kozak, Julian Igrek und Andrej Pyrlitesku, die allesamt nicht zur Verfügung stehen. Für den SC Ditib Detmold geht es am Sonntag zum Gastspiel beim SC Augustdorf. Ditib-Coach Erhan Eksioglu befürchtet: „Auf dem kleinen Kunstrasenplatz wird es sicherlich nicht einfach. Da hat der Gegner sicherlich Vorteile", ist er überzeugt. Beobachtet hat er, dass sich der SCA „gut gefangen hat", weshalb er auch mit „keinem leichten Match" rechnet. Er selbst muss weiterhin auf einige Spieler verzichten. Das kann seinem Wunsch aber nichts anhaben: „Ich hoffe, dass wir etwas Zählbares mitnehmen können und wünsche mir, dass es ein schönes und faires Spiel wird."



Post TSV Detmold II vs. SV Diestelbruch/Mosebeck

(hk). Für Tim Haskins geht es vor allem um die Ehre in diesem Spiel, was um 13.00 Uhr in der Werre-Arena angepfiffen wird: „Wenn jeder Einzelne aus unserer Mannschaft an das Hinspiel denkt, müsste er heiß sein, um wieder etwas gutzumachen", wartet der Aufsteiger auch weiterhin auf den ersten dreifachen Punktgewinn in 2017. Während auswärts zumindest zwei Remis in Heiligenkirchen und Hagen eingefahren werden konnten, liest sich die Heimbilanz nach der Winterpause desaströs. In drei Spielen gab es drei Niederlagen bei einem Torverhältnis von 3:13. Einen Kapselriss hat sich Jonas Goldmann im Auswärtsspiel bei Hagen/Hardissen (2:2) zugezogen und fällt länger aus. Haskins ist überzeugt: „Es wird Sonntag auf keinen Fall leicht", geht er auch davon aus, dass Di-Mo durch den jüngsten 4:3-Sieg über Eintracht Jerxen/Orbke „einen kleinen Schub" bekommen hat. Mit dem „Feuer spielen" , sollen die Postler in diesem Spiel aber nicht. „Die werden auch brennen", prognostiziert Haskins, um nonchalant zu ergänzen: „Möge der Bessere gewinnen", hat man im Kopfkino fast schon den legendären Spruch: „Let's get ready to rumble" parat. Anfang Oktober gab es zur feierlichen Einweihung des neuen Kunstrasenplatzes am Dörenwald einen satten 6:1-Sieg für den SV Diestelbruch/Mosebeck.

Liebend gerne würde SV Diestelbruch/Mosebeck-Coach Sascha Weber „unseren Sieg von letzter Woche bestätigen." Das bisherige Problem ist für ihn ersichtlich: „Bisher waren unsere Leistungen noch zu schwankend, um uns nach weiter oben zu orientieren. Die Möglichkeiten haben wir", glaubt er an die Fähigkeiten seiner Truppe. Er fordert von seiner Mannschaft, dass diese „aktiv bleibt und den Gegner immer wieder vor neue Aufgaben stellt", vor einem Spiel, wo er die beiden Teams „fußballerisch auf Augenhöhe" sieht. Entscheidend für Wohl und Wehe: „Nun wird es darauf ankommen, wer seinen Plan besser umsetzen kann", darf man auf diese Antwort gespannt sein.



TuS WE Lügde vs. FC Fortuna Schlangen

(hk). Neben SuS Pivitsheide ist der TuS WE Lügde die einzige Mannschaft der Liga, die Fortuna Schlangen bislang besiegen konnte. Am zehnten Spieltag gab es für die Südostlipper einen 1:0-Sieg am Schlänger Rennekamp. Der Respekt vor der anstehenden Aufgabe ist jedoch gewaltig, wie sich an den Worten von Keeper Felix Wessel ablesen lässt: „Am Sonntag wartet auf uns das stärkste Team der Liga, es wird ein schweres Unterfangen", so glaubt er, kann sich noch gut an das Hinspiel zurückerinnern, was seine Truppe „mit etwas Glück und taktischer Disziplin" siegreich gestalten konnte. Wessel hofft zunächst, dass man diese Partie ohne Gegentor übersteht. Definitiv nicht mitwirken können P. Deppe (gesperrt) und Leßmann (privat verhindert). Unklar ist noch der Einsatz des einen oder anderen Akteurs.
Fortuna-Coach Werner Koch bringt zum Ausdruck: „Wir wollen an das gute Spiel in Post anknüpfen, wissen aber auch, dass, wenn wir nachlassen, es schwierig werden kann. Ich hoffe, dass wir frisch und fokussiert sind und unsere Optionen gut durchspielen können", um dann weitere Punkte für das Ziel Aufstieg zu realisieren. Den TuS WE Lügde bezeichnet er als einen „guten Gegner, den wir nur mit einer Top-Leistung erfolgreich begegnen können." Möglicherweise werden bei den Gästen ein, zwei Akteure fehlen.


Spielvereinigung Hagen/Hardissen vs. SuS Lage

(hk).
Die Bedeutung dieser Begegnung ist für den sportlichen Leiter Manuel Roßblatt absolut klar: Derbyspiele und gerade zwischen Lage und Hagen haben immer eine gewisse Brisanz, zumal die aktuelle Tabellensituation keinen Platz zum Atmen lässt", wird der Verlierer auf einem Abstiegsplatz nach diesem Spieltag verweilen. Daher hat Roßblatt korrekterweise erkannt: „Wir müssen, wie Lage auch, das Spiel gewinnen." Die Personalsituation für seinen Chefcoach Michel Wißmann ist nicht gerade optimal. Mit Dennis Horn wird nur eine Stammkraft die Rückkehr in das Team feiern. Unklar, ob Christian Ridderbusch (private Verpflichtung), Nils Heuer (Bänderdehnung) und Rudi Pisarenko (Zerrung) wieder eine Einsatzfähigkeit vorweisen können. Möglichst schnell möchte die Spielvereinigung zum Torerfolg kommen. Über den Gegner kann der ehemalige Bezirksligatrainer berichten: „Lage hingegen ist eine Mannschaft, die über zwei, drei sehr gute Einzelspieler verfügt und die sehr konterstark spielen können", wird man daher stets aufpassen „und unser Herz in die Hand nehmen", um mit Leidenschaft „den berühmten Bock umzustoßen." In den vergangenen Tagen und Wochen wurde die Kommunikation mit den Spielern forciert. Der sportliche Leiter verrät: „Es wurde signalisiert, dass alle dazu bereit sind. Wie wir jedoch wissen, liegt die Wahrheit auf dem Platz", sind dies wahre Worte. Einen echten Kracher im Tabellenkeller gibt es nun garniert mit Derbycharakter. Der Vorletzte Spielvereinigung Hagen/Hardissen begrüßt den Drittletzten SuS Lage und könnte mit einem Heimsieg an den Lagensern in der Tabelle vorbeiziehen. Die Zeit für Kompromisse ist für Lage-Abwehrspieler Manuel Eßer aktuell nicht angebracht, wenn er sagt: „Es wird für uns ein richtungsweisendes Spiel werden, wir müssen es unbedingt gewinnen", ist ihm bezüglich des Kontrahenten nicht entgangen: „Bei Hagen ist zur Zeit zwar der Wurm drin, aber es ist halt Lage gegen Hagen, da wird um alles gefightet", hat Eßer schon zahlreiche Derbys miterlebt. Hoffnungsvoll stimmt ihn, dass Fabian Droletz, Samet Özlük und Endrit Merovici in das Team zurückkehren, „was unsere Personalsituation doch sehr verbessert", frohlockt das Urgestein.


SV Eintracht Jerxen-Orbke vs. TuS Horn-Bad Meinberg


(ab). Ein Top-Spiel steht erneut auf dem Plan für den TuS Horn-Bad Meinberg, der starke Aufsteiger ist zu Gast beim Aufstiegskandidaten SV Eintracht Jerxen-Orbke. Eine starke Serie spielen ohne Frage beide Teams, haben zuletzt aber Federn gelassen. Jerxen-Orbke verlor letzten Sonntag mit 3:4 beim SV Diestelbruch-Mosebeck nach zuvor drei Siegen in Folge. Den Wiederaufstieg hat der SV dennoch weiterhin fest im Visier, auch, wenn das nächste schwere Spiel ansteht. „Es fällt mir ehrlich gesagt schwer, eine eindeutige Analyse vorab zu betreiben. Daher nur so viel, wir spielen zuhause und möchten uns für das Hinspiel „rehabilitieren". Horn spielt eine tolle Serie. Aber das habe ich auch nicht anders erwartet", hat Jerxen-Obmann Michael Kuhlmann Respekt vor dem TuS. Horn-Bad Meinberg musste sich am Dienstag im Nachholspiel mit 0:2 dem SuS Pivitsheide geschlagen geben, war davor sogar fünf Spiele in Folge ungeschlagen. „Jerxen-Orbke ist eine der Top-Mannschaften der Liga, das wird sehr schwer", hat auch Andre Schnatmann Respekt vor dem Gegner. „Die sind für mich zuhause auch Favorit, wir wollen ihnen aber so lange wie möglich Paroli bieten." Fehlen werden weiterhin Top-Torschütze Toni Knöfel und Michael Potthast. Bei weiteren angeschlagenen Spielern entscheidet sich ein Einsatz erst kurzfristig. Das Hinspiel ging mit 2:0 an den TuS Horn-Bad Meinberg. Um 15 Uhr ist am Sonntag Anstoß auf dem Sportplatz in Jerxen-Orbke.



FC Augustdorf vs. SuS Pivitsheide

(hk). Bedeutungsschwere Worte spricht Matthias Heymann vor dem Heimspiel gegen den Nachbarn SuS Pivitsheide: „Am Sonntag beginnen für uns, aber auch alle anderen Teams, die Wochen der Wahrheit", hat er korrekt beobachtet, dass die ersten sechs Teams der Tabelle am Sonntag aufeinandertreffen. Fleißig wie die Eichhörnchen punkten die Sandhasen aktuell. Vier Siege aus vier Spielen und das bei einem Torverhältnis von 18:6 sind eine beeindruckende Bilanz in 2017. Der FCA-Coach fordert, dass auch gegen den kommenden Gegner im Derby gepunktet wird, „bevor es dann die nächsten beiden Wochenende in die direkten Duelle gegen Jerxen/Orbke und Schlangen geht", die ganz sicher vorentscheidend sind. Spielerisch zählt er die Grün-Lilanen „immer noch zu den stärksten Teams der Liga", was sie auch beim überzeugenden 2:0-Auswärtssieg am Dienstag beim viertplatzierten TuS Horn-Bad Meinberg eindrucksvoll unter Beweis gestellt haben. Heymann ist jedoch aufgefallen: „Um ganz oben zu bestehen, fehlt ihnen in dieser Saison einfach die Konstanz", wird es daher in dieser Spielzeit auf einen Dreikampf um das Bezirksligaticket hinauslaufen. Der breite Kader bietet genügend Alternativen, um die Ausfälle von vier Akteuren zu kompensieren. „Sefik Kartal ist gesperrt, Marcel Mescheder und Alexander Hoppe sind verletzt und Daniel Giesbrecht ist privat verhindert", gibt der Coach gerne Auskunft zur Personalsituation. Henning Diekmann: Es wird ein enges und interessantes Spiel zwischen zwei spiel- und offensivstarken Mannschaften. Wenn wir unsere beste Leistung abrufen, wird das ein Spiel auf Augenhöhe. Über den Gegner kann der zweite Obmann berichten: Augustdorf ist eine super Truppe, sie stehen nicht zu Unrecht dort oben. Was sie gezeigt haben, haben wir bei der 1:7-Heimspielpleite erleben müssen."


TSV Rischenau vs. TuS Kachtenhausen

(hk). Defensiv hat sich der TSV Rischenau enorm verbessert. In den letzten zwei Spielen gab es jeweils keinen Gegentreffer. Nun geht es aber gegen eine wahrlich offensivstarke Mannschaft. TSV-Manager Sebastian Tunke lobt den kommenden Gegner: „Kachtenhausen ist sicher eine der besseren Mannschaften der Liga, sie schmeißen sich immer in jeden Zweikampf und geben bis zum Schluss alles, wie wir im Hinspiel merken mussten", was die Rischenauer auf dramatische Art und Weise mit 4:5 verloren haben. Tunke merkt jedoch auch an: „Da waren es allerdings auch gewisse Entscheidungen, die auch heute noch nicht nachvollziehbar sind, die dort getroffen worden sind", gab es damals auch eine erhebliche Personalproblematik zu bedauern, was sich diesmal deutlich verbessert hat. Tunke hofft vor allem: „Wir wollen den positiven Trend fortsetzen und die drei Punkte am Platz behalten." Der aktuell im Skiurlaub befindliche TuSK-Abwehrspieler Simon Schneidermann weiß, dass seine Truppe „in den letzten Jahren gegen Rischenau immer gut ausgesehen hat", was nach seinem Geschmack gerne so weitergehen kann. Zugleich spricht er aber auch warnende Worte: „Aber es muss jedem auch klar sein, der am Sonntag auf dem Rasen steht, dass wir immer an unsere Grenze gehen müssen, um Spiele zu gewinnen! Wenn wir das schaffen, werden wir auch drei Punkte holen!" Dass Rischenau auch „den Bock umstoßen" möchte, ist ihm bewusst. Er begrüßt dies, wenn aber auch bitteschön nicht gegen seine Truppe, denn: „Wir brauchen die Punkte, damit Platz fünf in Reichweite bleibt", verfolgt man auch ein gewisses Eigeninteresse in diesem Spiel.


SG Hiddesen/Heidenoldendorf vs. TuRa Heiden

(hk). Vor heimischer Kulisse auf dem Kunstrasenplatz in Heidenoldendorf möchte die Spielgemeinschaft „auf jeden Fall die Punkte zu Hause behalten", befiehlt Coach Lütfi Soylu seiner Mannschaft. Nach zwei Nullrunden in Serie „wollen wir eine Siegesserie starten", so lautet der Plan, dass man gegen Heiden, gegen Berlebeck/Heiligenkirchen und SuS Pivitsheide „Punkte mitnehmen möchte, um sich von den Abstiegsrängen zu verabschieden." Dies auch in die Realität umzusetzen, wird eine schwere Aufgabe, ist ihm dies doch vollauf bewusst. Mit fünf A-Jugendspielern, zwei Torhütern und der Rückkehr von Sebastian Schönfelder und Tuna Basokur hat der Aufsteiger einen 15, 16 Mann-Kader in diesem vorentscheidenden Heimspiel. Die Vorfreude vor dieser wichtigen Partie gegen einen direkten und punktgleichen Konkurrenten, der allerdings drei Spiele mehr bestreiten kann, ist gewaltig. Wir müssen versuchen, das Bestmögliche für uns zu erreichen, in diesem „Sechs-Punkte-Spiel", macht Lütfi Soylu deutlich. Im Zeichen des Abstiegskampfes steht diese Begegnung. Beide Teams müssen punkten. Nach zuletzt drei Niederlagen in Serie ist die Zielsetzung für TuRa Heiden-Trainer Thorsten Schmiech klar: „Wir fahren Sonntag zur SG und wollen dort die volle Punktzahl mitnehmen, auch wenn uns natürlich bewusst ist, welch schwere Aufgabe da auf uns wartet", zeigen sich die Heidener trotz der Nullrunden zuletzt weiterhin „überzeugt von unserem Weg und von den Stärken der Bengels, die diese am Sonntag hoffentlich über die komplette Spielzeit auch auf den Platz bringen können", kann er sich noch gerne an den 2:0-Hinspielsieg zurückerinnern, hat den Aufsteiger aber auch beim sensationellen 6:1-Sieg über Post TSV Detmold II beobachtet. Daher glaubt er felsenfest, dass seine Mannschaft „gut vorbereitet in die Partie gehen wird." Im Vergleich zur 1:2-Niederlage in Oesterholz ist eine klare Entspannung der Personalsituation zu beobachten.

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