Kreisliga A | Detmold

Verfolgerduell in Jerxen

Kreisliga A Detmold (hk). Der Nachholspieltag Nummer 20 ist schon am Dienstag mit dem aufregenden Spiel zwischen dem Post TSV Detmold II gegen den SC Augustdorf (4:0) eingeleitet worden. Acht weitere Begegnungen folgen am Ostersamstag um jeweils 15.00 Uhr. Im Spitzenspiel des Tages begrüßt der Tabellenzweite Jerxen/Orbke den drittplatzierten FC Augustdorf. Unterdessen kann Fortuna Schlangen im Auswärtsspiel beim Vierten TuS Horn-Bad Meinberg Wiedergutmachung für die bittere 0:1-Niederlage in Lügde am letzten Sonntag betreiben. Nach zuletzt vier Siegen in Serie könnten die Sportfreunde Oesterholz/Kohlstädt mit einem Heimsieg über den TuS Kachtenhausen bereits an SuS Lage vorbeiziehen. Vor einigen Wochen war dies noch ein unrealistisches Szenario.


Von Henning Klefisch & Andre Bell



SV Eintracht Jerxen/Orbke vs. FC Augustdorf


(hk). Das erste Saisonduell der beiden ehemaligen Bezirksligisten endete am zweiten Spieltag 3:3-Unentschieden. Nun stehen die beiden Kontrahenten punktgleich mit 57 Punkten unmittelbar hinter dem Spitzenreiter FC Fortuna Schlangen. Verlieren verboten, ist das Motto vor diesem Spiel, denn Niederlagen gegen einen direkten Konkurrenten tun bekanntlich ganz besonders weh. Eintracht-Obmann Matthias Kuhlmann verkündet optimistisch: „Mit voller Vorfreude auf Samstag haben wir bisher eine Top Trainingswoche hingelegt", kündigt er auch an, dass ein Schiedsrichtergespann diese Begegnung leiten wird, „um diesem Spiel den richtigen Flair und die richtige Wertschätzung zu geben", so begründet er. Nach dem Weiterkommen im Pokal gegen die Sandhasen wünscht er sich nun: „Wir hoffen auf eine ähnlich attraktive Partie wie im Pokal mit ähnlichem Ausgang."
FCA-Cheftrainer Matthias Heymann beobachtet mit Wohlwollen: „Nach den Ergebnissen vom letzten Wochenende können wir ohne Druck in das Spiel gehen." Denn: „Jerxen muss unbedingt gewinnen, um oben mit dabei zu bleiben. Da sind wir in einer deutlich besseren Situation", hat seine Mannschaft in den letzten Wochen nicht gepatzt. Nun rechnet Heymann mit einem Spiel „auf Augenhöhe, in dem Kleinigkeiten entscheiden werden", sind sich die Augustdorfer dennoch bewusst, dass man aktuell „gut drauf ist" und auch den zuletzt geholten Schwung „natürlich mitnehmen möchte." Da sich die Personalsituation als gut darstellt, haben die Trainer Heymann, Hengstler, Bechthold und David einige Optionen für die Startformation.



SV Diestelbruch/Mosebeck vs. TuS WE Lügde


(hk). In den letzten beiden Spielen ist beim SV Diestelbruch/Mosebeck stets etwas geboten werden. Satte 13 Treffer haben die letzten beiden Spiele gegen Eintracht Jerxen/Orbke (4:3) und Post TSV Detmold II (3:3) ergeben. Nun geht es also gegen den Favoritenkiller aus Lügde. SV-Coach Sascha Weber hat beim Gegner „kampfstarke und einige große Spieler" beobachtet, „die gerade bei Standards gut verteidigt werden müssen", gibt er sich aber auch selbstbewusst, dass „wir in unserer Form gerade zu Hause jedem Gegner Probleme bereiten", spielen die Rot-Weißen folglich auch auf einen dreifachen Punktgewinn. Die Formel vor dem Match ist eindeutig: „Wir halten es wie die letzten Spiele. Alles heraushauen und gucken, ob es reicht", ist der Kader nach dem Bänderriss von Spielführer Christian Zimmermann nun noch dezimiert worden. Auch der Einsatz von Martin Rethmeier ist fraglich, dazu befinden sich einige Akteure im Osterurlaub. Mit zwei 1:0-Erfolgen über die Spitzenteams aus Schlangen und Horn-Bad Meinberg hat TuS WE Lügde zuletzt positiv auf sich aufmerksam gemacht. Nun
geht es auf den neuen Kunstrasenplatz nach Diestelbruch. Westfälische Eiche-Keeper Felix Wessel charakterisiert den kommenden Gegner als „eine körperlich robuste Mannschaft mit einer starken Offensive. Es sind immer enge Spiele gewesen", weiß er und kann exemplarisch auch auf das 2:2 im Hinspiel verweisen. Über das Osterwochenende muss Cheftrainer Rik Balk auf einige Spieler verzichten. Nicht nur Sperren und berufliche Verpflichtungen spielen eine Rolle. Ohne Hoffnungen wird die Reise aber nicht angetreten: „Wir werden trotzdem eine Mannschaft stellen, die mindestens einen Punkt mit nach Hause nehmen möchte, außerdem möchten wir an die Leistungen der letzten Spiele anknüpfen", haben diese seinen Mitspielern sicherlich Selbstbewusstsein verschafft.



TuS Horn-Bad Meinberg vs. FC Fortuna Schlangen


(ab). Ein weiteres Spitzenspiel steigt in Bad Meinberg, der starke Aufsteiger TuS Horn-Bad Meinberg hat den Spitzenreiter FC Fortuna Schlangen zu Gast. Das Spiel gegen den Tabellenführer ist das erste von nun insgesamt fünf Heimspielen in Folge für den TuS. Nach drei Niederlagen aus den letzten drei Spielen, die auch der angespannten Personalsituation beim TuS geschuldet sind, will man nun wieder einen Erfolg feiern. Doch deutlich besser sieht es personell noch immer nicht aus, im Gegenteil. Auch gegen Schlangen fallen etliche Stammspieler aus, die Spieler aus der zweiten Reihe bekommen eine weitere Bewährungschance. Doch mit der Fortuna kommt der „Top-Favorit auf den Aufstieg", so Andre Schnatmann. „Wir sind der klare Außenseiter. Schlangen ist eine der spielstärksten und ausgeglichensten Mannschaften der Liga." Und ein weiteres Pfund sieht Schnatmann beim Gegner an der Seitenlinie: „Mit Werner Koch haben sie einen Trainer, der weiß, wie es ist, höher zu spielen. Ein sehr guter und erfahrener Trainer. Das wird für uns eine richtig schwere Aufgabe." Daran ändert auch die überraschende 1:2-Niederlage des FC Fortuna Schlangen am Sonntag beim TuS WE Lügde nichts. „Wir wollen versuchen mit einem Erfolgserlebnis sofort wieder auf die Erfolgsspur zurückzukommen", so Schlangen-Coach Werner Koch nach der Niederlage. „Wir wissen, was wir in Lügde schlechtgemacht haben und müssen dieses besser machen. Ich gehe von einem schwierigen Spiel aus in dem wir gezielt und geduldig an den Dingen arbeiten müssen." Zuvor blieb Schlangen dreizehn Liga-Spiele in Folge ungeschlagen. Die Verfolger aus Jerxen-Orbke und Augustdorf, die im direkten Duell aufeinander treffen, warten nur auf einen weiteren Ausrutscher des Liga-Primus. Zwei Punkte beträgt der Vorsprung auf die beiden Kontrahenten noch. Kann der TuS dem Tabellenführer ein Bein stellen und ihn so vom Platz an der Sonne stoßen? Die Frage wird am Samstag ab 15 Uhr beantwortet, dann ist der Anstoß im Waldstadion in Bad Meinberg. Rainer Eikermann wird die Partie als Schiedsrichter leiten.



Spielvereinigung Hagen/Hardissen vs. TSV Rischenau


(hk). Bei den Akteuren der Spielvereinigung Hagen/Hardissen ist die Erleichterung nach dem 3:1-Derbysieg im Kellerduell gegen SuS Lage gewaltig gewesen. Der Sprung weg von einem Abstiegsplatz ist dadurch gelungen. Insgesamt punkten die Kellerkinder sehr fleißig, auch die von einigen Experten schon abgeschriebenen Sportfreunde Oesterholz/Kohlstädt melden wieder berechtigte Ansprüche auf den Klassenerhalt an. Hagen/Hardissen-Manager Manuel Roßblatt ist auch erleichtert, dass seine Mannschaft im letzten Heimspiel „ein gutes Spiel gezeigt hat", weshalb seine Truppe daran anknüpfen soll. Roßblatt lobt: „Mit Arthur Arndt und Rudi Pisarenko haben wir gegen Lage zwei echte Leader auf dem Platz gehabt. Und auch die anderen Spieler waren stark und haben die Zeichen erkannt", kommt das Ende der Negativserie gerade zum richtigen Zeitpunkt. Leicht wird die Aufgabe gegen die Südostlipper keineswegs, denn auch die Rischenauer befinden sich zurzeit eindeutig im Aufwind und „sie spielen momentan wieder so, wie vor ein, zwei Jahren", hat „Rossi" beobachtet. Dennoch möchte die Spielvereinigung einen Zähler einfahren, trotz der Ausfälle von Radic und Di Paterniano. „Wie wir mit den suspendierten Spielern (Möller und Affeldt) vom letzten Sonntag umgehen werden, wird sich zeigen. Beide haben sich einsichtig gezeigt und werden voraussichtlich wieder dabei sein. Es ist wichtig, das nicht Aktionen der Einzelnen im Vordergrund stehen, sondern das Team und der Erfolg", spricht Manuel Roßblatt hier an, dass der Verein vom Wechsel des Duos zum Ligakonkurrenten TuRa Heiden aus der Presse erfahren hat. Hoffnungsfroh stimmt ihn aber: „Die Mannschaft ist näher zusammengerückt und wird die passende Antwort hoffentlich geben." Der Trend ist dem TSV Rischenau eindeutig freundschaftlich verbunden. Unter dem Interimstrainer Stefan Biastoch hat es in drei Partien sieben Zähler gegeben, weshalb der Wunsch von TSV-Obmann Sebastian Tunke ganz verständlich ist: „Wir wollen den Schwung der letzten Partien mitnehmen", zeigt er sich doch vor allem auch erfreut, dass die Art und Weise des Spielvortrags ganz nach seinem Gusto gewesen ist. Der Rischenauer-Manager weiß, dass diese Aufgabe nicht leicht wird, hat man gegen die abstiegsbedrohte Spielvereinigung doch schon beim Remis im Hinspiel einige Probleme offenbart. Tunke fordert seine Spieler auf: „Wir müssen voll dagegenhalten und unser Spiel aufziehen, dann, aber auch nur dann, sind drei Punkte möglich!"



TuRa Heiden vs. SC Ditib Detmold


(hk). Die Negativserie möchte TuRa Heiden möglichst bald beenden. Bis auf den 4:0-Erfolg über eine allerdings auch indisponierte Rischenauer Mannschaft sind die Erfolgserlebnisse für die Kicker von der Rotenbergkampfbahn zuletzt eher rar gesät gewesen. Zwei Punkte Vorsprung sind es nur noch auf einen Abstiegsrang und die Konkurrenten haben zuletzt fleißiger gepunktet. Auch deshalb hat TuRa-Chefcoach Thorsten Schmiech die Zeichen der Zeit erkannt: „Es ist vollkommen klar, dass wir am Samstag alles dafür tun müssen, um zu Hause die drei Punkte einzufahren!" Positiv stimmt ihn, dass man Ditib „recht gut kennt." Daher wisse man, was gegen die zwei Punkte besser platzierte Mannschaft erforderlich sein wird. „Ditib ist eine spielstarke Mannschaft, die mit sich ihr bietenden Räumen umzugehen weiß", gilt es genau diese Räume zuzustellen. Eine echte Hiobsbotschaft hat auch das Spiel unter der Woche in Kachtenhausen im Angebot, da gleich zwei Akteure wegen Verletzungen ausgewechselt werden mussten, weshalb zurzeit noch unklar ist, welche Akteure einsatzbereit sind. „Trotzdem wird eine schlagkräftige und motivierte Mannschaft auf dem Platz stehen und alles heraushauen, um den Bock umzustoßen", erwartet dies Schmiech fast schon
sehnsüchtig. Mut könnte ihm das Hinspiel bereiten, was seine Spieler mit 3:1 gewonnen haben. Daran kann sich bestimmt auch Ditib-Coach Erhan Eksioglu erinnern, der im Zusammenhang mit TuRa Heiden von „keinem leichten Gegner" spricht und prognostiziert: „Es wird ein sehr schwieriges und kampfbetontes Spiel. Heiden wird uns sicherlich alles abfordern", weil die Heidener mit einem Heimsieg die Residenzler in der Tabelle auch überholen könnten. Nach einer guten Trainingswoche fühlen sich die Ditib-Kicker für dieses Spiel „gut vorbereitet." Allerdings gibt Eksioglu zu: „Personell bin ich nicht gut aufgestellt, wir werden aber alles versuchen, um den Dreier einzufahren", wünscht er sich ein „gutes und faires Spiel."



SF Oesterholz/Kohlstädt vs. TuS Kachtenhausen


(hk). Man muss nicht vollständig aus allen Wolken fallen, wenn man die Marschroute von Sportfreunde-Obmann Björn Brinkmann hört: „Unser Ziel ist es natürlich, unsere Siegesserie am Samstag gegen Kachtenhausen fortzusetzen", wäre dies ein wichtiger Schritt in Richtung Nichtabstiegsrang. Brinkmann mahnt jedoch: „Wir können uns zwar seit Tagen auf die Schulter klopfen und toll finden, was wir erreicht haben, aber wir wissen, dass wir noch nichts erreicht haben und uns noch ein harter Weg bis ins Ziel erwartet", zeigt man sich dennoch damit zufrieden, dass der Klassenerhalt in der eigenen Hand liegt. Eine Tatsache, die den tapferen Sportfreunden vor der Winterpause nicht jeder zugetraut hat, weshalb die Verantwortlichen aktuell sehr stolz daherkommen. Die kommende Aufgabe wird bestimmt nicht leicht, geht es doch gegen den TuS Kachtenhausen, die Brinkmann als „die Wundertüte der Liga" bezeichnet. „Sie können alle schlagen, aber auch gegen alle verlieren", ist hier doch eine gewisse Unberechenbarkeit anzutreffen. Im Gegensatz zu früheren Aufeinandertreffen „sind wir diesmal nicht der Favorit", so Brinkmann, der über den Gegner sagt: „Kachtenhausen lebt vom Kampf und hat dann den Stürmer mit dem Namen Alex Binder, der den eingebauten Torriecher innehat. Da muss einer komplett dran stehen", fordert der Obmann und warnt: „Ansonsten spielen wir in unserem Wohnzimmer, wo wir die Fernbedienung in der Hand haben (O-Ton Michael Dreier), also wir bestimmen, was auf dem Platz passiert und nach vier Siegen kann sich jeder vorstellen, wie das Fernsehprogramm im Moment aussieht", gibt er selbst die Antwort, wenn er bemerkt: „Alle sind heiß und brennen." TuS Kachtenhausen-Spieler Tobias Schaad hat ebenfalls erkannt, dass „Oesterholz/Kohlstädt zurzeit eine gute Phase hat", weshalb er sie „sehr kämpferisch und mit viel Selbstvertrauen" ausgestattet sieht. Bei nur unzulässiger Konzentration „werden wir es schwer haben", kann der Mittelfeldmann noch nicht sagen, welche Akteure seinem Team tatsächlich zur Verfügung stehen.



SF Berlebeck/Heiligenkirchen vs. SG Hiddesen/Heidenoldendorf


(hk). Thorsten Geffers kündigt an: „Am Samstag geht es gegen meinen Ex-Klub. Ich freue mich dabei auf ein Wiedersehen mit Christoph Stelzle und ein paar Spielern. Aber das war es dann auch schon, nicht mehr und nicht weniger", so erklärt der BHK-Trainer bei Lippe-Kick. Nun geht es gegen einen Kontrahenten, der ebenfalls dringend Punkte für den Klassenerhalt benötigt „und den wir zu Hause schlagen wollen", ist die Marschroute für Geffers eindeutig. Er rechnet mit einem „engen Match", wo es auf die Tagesform ankommen wird. Eine Parallele hat er erkannt: „Ähnlich wie wir haben sie sich gut gefangen und Punkte gesammelt." Erst am Spieltag selbst wird sich bei drei, vier Akteuren herausstellen, ob sie tatsächlich eingesetzt werden können. Klarheit herrscht bei Max Schnitzerling, der an der Wade operiert wird und nicht dabei ist. Im Vergleich zum letzten Ligaspiel gegen Oesterholz/Kohlstädt (0:3) werden die Stammspieler Tim Weber und Tobias Giampaolo in die Mannschaft zurückkehren. Die Vorfreude auf die Begegnung ist bei der SG Hiddesen/Heidenoldendorf groß. Auch weil Spielführer Ingo Schmitz, Lukas Burmeier, Alexander Schreckenbach, Kenan Sayan und Robin Kille wieder am Start sind. Sebastian Schönfelder und die beiden A-Jugendlichen Sprengelmeyer-Brüder sind nicht dabei. Das Trainergespann Soylu/Möller wird mit einem 15, 16 Mann-Kader, darunter zwei Torhütern, anreisen, „um in Heiligenkirchen zu bestehen", ist die Zielsetzung klar, dass der Abstand von vier Punkten weiter gehalten werden soll. „Wir wollen unentschieden spielen oder vielleicht sogar gewinnen, damit wir dann sieben Punkte Vorsprung vor BHK haben", so lautet der Soylusche-Plan. „Wir werden unser Bestes geben, um dort gut auszusehen."


SuS Lage vs. SuS Pivitsheide


(hk). Nachdem SuS Lage in den letzten beiden Spielen empfindsame Niederlagen kassiert hat, ist im Heimspiel gegen den Namensvetter aus Pivitsheide laut Abwehrspieler Manuel Eßer die Marschroute klar: „Wir müssen gewinnen, wenn wir unsere Chancen auf den Klassenerhalt wahren wollen", können die Lagenser in Bestbesetzung antreten. Eßer sagt über den kommenden Gegner: „Pivitsheide ist eine gute Truppe, für die es aber eigentlich um nichts mehr geht", ist genau das das Gefährliche. Mit Blick auf die letzten Jahre stellt SuS Pivitsheide-Kicker Florian Sieweke fest: „Unser Gegner, der SuS Lage, ist in den letzten Jahren für uns immer sehr unangenehm zu spielen gewesen und meistens haben wir uns auch sehr schwer gegen die Männer aus der Zuckerstadt getan", zeigt er sich auch überrascht, dass die Lagenser auf dem vorletzten Tabellenplatz rangieren. Allerdings bringt diese Tatsache auch eine gewisse Gefahr mit sich: „Die Tabellensituation macht den Gegner meiner Meinung nach noch gefährlicher und die Mannschaft wird alles geben und versuchen, sich schnellstmöglich von den unteren Tabellenplätzen zu entfernen", kann dies sein Vorredner Eßer so auch bestätigen. Auf einige Spieler muss Pivitker-Chefcoach Ralf Brokmann verzichten, was im Hinblick auf das lange Osterwochenende auch zu begründen ist. Sieweke zeigt sich aber über den engen Zusammenhalt sehr erfreut: „Dank der sehr guten Zusammenarbeit und hohen Qualität zwischen allen Mannschaften können die Verluste kompensiert werden und wir können jeden Spieltag mit einem ausreichend gefüllten Kader auf dem Platz stehen", so äußert sich der Mittelfeldspieler zur Personalsituation in seinem Team. Sieweke wünscht sich, dass seine Mannschaft an die geschlossenen Mannschaftsleistungen aus den Vorwochen anschließt und die volle Punktzahl im Duell mit den Lagensern einfährt, „was ich persönlich auch als realistisch einschätze, wenn wieder jeder bereit ist, an seine Leistungsgrenze zu gehen", sollte dies die Maßgabe sein.

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