Bezirksliga Staffel 2

Hartes Programm für die Lipper Teams


(rb). Der Donnerstag verlief nicht nach Wunsch für die Lipper Teams in der Bezirksliga 2. Einzig Oerlinghausen konnte beim 1:1 gegen Häger punkten, Detmold und Lemgo kassierten deutliche Niederlagen. Am Ostermontag ist nun Wiedergutmachung angesagt. Für Oerlinghausen geht die Reise durch den Tabellenkeller weiter, mit Werther steht erneut ein Abstiegskandidat auf dem Spielplan. Anspruchsvoller wird es für den Post TSV Detmold, der den FSC Rheda zu Gast hat, und den TBV Lemgo, der den TuS Jöllenbeck empfängt.


Von Raphael Bopp



BV Werther - TSV Oerlinghausen


Auf dem Sportplatz Meyerfeld wartet auf den TSV Oerlinghausen eine wichtige Aufgabe. Am Montag ab 15 Uhr gastieren die Bergstädter dort beim BV Werther.

Für die Hausherren geht es noch ganz akut gegen den Abstieg. Mit 26 Punkten belegt der BV vor dem Spiel nur Platz 16. Bei vier Zählern Rückstand ist für Werther aber noch nichts verloren, umso motivierter wird das Team in die Partie gegen Oerlinghausen gehen.

Der TSV selbst ist auch noch nicht gerettet, hat sein Schicksal mit neun Punkten Vorsprung aber selbst in der Hand. Zuletzt waren Punkte Mangelware, seit vier Partien ist das Team sieglos und absolviert nun die Spiele gegen Teams aus der Abstiegszone, in denen der Klassenerhalt vorzeitig gesichert werden kann. „Es geht ums nackte Abstiegs-Überleben für die beiden Mannschaften, gegen die wir jetzt spielen. Zum einen jetzt erstmal Werther und danach haben wir zu Hause Harsewinkel", ist sich Trainer Thorsten Neubauer der großen Chance, aber auch des Risikos bewusst: „Von daher müssen wir dagegen halten, wir müssen von der ersten Minute an da sein, wach sein, frisch sein und sollten versuchen, viel Ballbesitz zu spielen und die Bälle flach halten, weil Werther auch sehr große Spieler in ihren Reihen hat. Da sollten wir so ein bisschen die langen Bälle und Standards vermeiden, gerade da sind sie gefährlich und erzielen auch ihre Tore." Auf einen Spieler will er sein Team besonders aufmerksam machen. „Unter anderem haben sie da den Heinemann, einen relativ schnellen Stürmer, auf den wir achten müssen. Aber ich glaube da werde ich meine Mannschaft morgen sehr gut einstellen und sie wird es dann auch zu 100% auf dem Platz umsetzen." Dann stehen die Chancen auf weitere Punkte gut, sodass die Saisonziele wieder näher rücken. „Wir wollen so schnell wie möglich 40 Punkte, das ist unser Nahziel, aber uns ist natürlich klar, dass wir auch punkten müssen, um nicht da unten reinzurutschen und wir wollen dann endlich auch wieder aufatmen. Aber dafür müssen wir 150% da sein." Personell verbessert sich die Lage am Kalkofen wieder. Weigelt und Busslaff kehren in den Kader zurück, darüber hinaus haben sich einige Talente empfohlen. „Ich werde am Montag auch wieder ein paar A-Jugendspieler mit in den Kader nehmen, die entwickeln sich sehr sehr gut. Das ist ja das, was wir uns in Oerlinghausen auch auf die Fahne geschrieben haben."



Post TSV Detmold - FSC Rheda


Post Detmold war am Donnerstag bei Viktoria Rietberg zu Gast und musste sich dort mit 7:4 geschlagen geben. Ein besseres Ergebnis erhoffen sich die Residenzler am Montag, wenn es am Werresportplatz gegen den FSC Rheda geht.

„Nach dem Spiel gegen Rietberg, wo wir zwölf Leute zur Verfügung hatten und wir trotzdem dem Spitzenreiter alles abverlangt haben, hoffe ich, dass wir die gleich Einstellung auch gegen Rheda zeigen. Dann bin ich mir sicher, dass die drei Punkte bei uns bleiben", zeigt sich Trainer Michael Grundmann optimistisch. Die Rückkehr von Cedrick Albrecht und Erdem Cömert entspannt die Lage beim Post TSV, „sodass wir 14 Leute haben." Dabei wissen die Residenzler nicht genau, was auf sie zukommt, denn der FSC zeigte in dieser Saison bereits sehr unterschiedliche Leistungen. Zuletzt aber kamen sie wieder besser in Form und sind auswärts ein Angstgegner, wie auch Grundmann weiß: „Rheda ist schwer einzuschätzen, in den letzten Jahren haben wir in Rheda meistens verloren und Zuhause gewonnen. Am Donnerstag hat Rheda Lemgo 6:0 vom Platz gefegt. Wir müssen von der 1. Minute hellwach sein und alles geben."

Rheda steht in der Tabelle derzeit vor dem Post TSV, als Siebter hat der FSC drei Zähler mehr auf dem Konto.



TBV Lemgo - TuS Jöllenbeck


Für den TBV Lemgo wird es am Montag ab 15 Uhr im Abstiegskampf ernst. Dann gastiert der TuS Jöllenbeck am Jahnplatz.

Beim FSC Rheda gab es eine deftige 0:6-Pleite, bei der das Team eine „desolate" (Goll) Leistung zeigte. Für das Heimspiel gegen den TuS hat der Trainer daher eine ganz klare Erwartungshaltung: „Ich erwarte eine Trotzreaktion", so der Lemgoer Übungsleiter. „Ich denke wir haben verstanden, dass es so nicht geht." Mit Jöllenbeck kommt aber ein Team, das eine starke Saison spielt und in der Tabelle daher als Fünfter klar über dem TBV steht. „Wir müssen gucken, dass wir Jöllenbeck nicht zu viel Platz geben und dann schauen, dass wir selbst ins Spiel kommen", steht die taktische Vorgabe auch bereits fest. Obwohl die Hansestädter mit ihren 50 Toren zu den gefährlicheren Teams im Abstiegskampf gehören, ist gegen Jöllenbeck kaum mit einer Vielzahl von Chancen zu rechnen. Daher wird es auch darauf ankommen, „dass wir vorne unsere Chancen nutzen", so Goll.

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