Kreisliga B2 | Lemgo

Marco Höcker wird der neue Trainer

Kreisliga B2 Lemgo (hk). Der TuS Lockhausen und Coach Wolfgang Bexten gehen zukünftig getrennte Weg. Der Lemgoer B2-Ligist hat sich nach turbulenten und anstrengenden Wochen zum Vorbereitungsstart von seinem Trainer getrennt. Obmann Matthias Höcker weiß, dass dieser Zeitpunkt eher von ungünstiger Natur ist, stellt aber fest: „Ich musste aber kurzfristig reagieren", hat er schließlich bereits in den vergangenen Wochen „eine gewisse Unzufriedenheit" innerhalb der Mannschaft gespürt. Da nun ein kompletter Neuanfang das Ziel ist, hat sich die Vereinsführung zu diesem kolossalen Schritt entschieden.

Von Henning Klefisch


Einige Dinge sind in der jüngsten Zeit passiert, die nicht den Geschmack von Höcker und der Lockhäuser-Vereinsführung getroffen haben. Positiv könnte aber folgender Punkt sein: „Wir haben viele neue Ideen, um die Fußballabteilung wieder nach vorne zu bringen", verrät Höcker, der Marco Höcker (Bild links) - nicht verwandt oder verschwägert mit dem Obmann- als neuen Spielertrainer beim TuS Lockhausen installiert hat. Nach prüfenden und aufschlussreichen Gesprächen wurde schnell erkennbar, dass der neue Coach richtig Lust auf die neue Aufgabe beim Tabellenzwölften der abgelaufenen Spielzeit verspürt. „Matze" Höcker (Bild rechts) gibt sich überzeugt: „Er geht die neue Aufgabe mit viel Ehrgeiz und mit viel Leidenschaft an. Dadurch erhoffen wir uns natürlich neue Impulse, um die Mannschaft zu wecken", stehen doch auch in dieser entscheidenden Situation die Spieler in der Verantwortung, diesen Weg gemeinsam mit dem Verein zu gehen. Schritt für Schritt sollen die anstehenden Aufgaben angegangen werden. Der Obmann zeigt sich aber absolut optimistisch: „Mit viel Leidenschaft und positiven Gesprächen in der letzten Zeit, bin ich überzeugt davon, dass wir unsere Ziele auch realisieren werden", soll der neue Impuls erfolgreich sein. Zugleich möchte sich Matthias Höcker beim scheidenden Trainer Wolfgang Bexten „recht herzlich bedanken für seine Tätigkeit und Arbeit im TuS und wünsche ihm für seine sportliche Zukunft viel Erfolg", sind es am Ende doch versöhnliche Worte nach einer überraschenden Trennung.


Neuer Trainer fordert Geduld

Für viele Fußballfans in Lippe ist Marco Höcker sicherlich ein unbeschriebenes Blatt. Deshalb stellen wir den 42-Jährigen etwas näher vor. Geboren ist er im Kreis Herford, wo er seit seinem fünften Lebensjahr bei Vereinen wie SpVg Hiddenhausen, SC Herford, Stift Quernheim, SG Bustedt, VfL Mennighüffen und dem VfL Theesen aktiv gewesen ist. Zusammen mit seiner Partnerin hat er sich in Lockhausen ein kleines Eigenheim zugelegt, da „es nach wie vor noch in den Füßen kribbelt, bin ich nun erfreulicherweise beim TuS Lockhausen gelandet", freut er sich sehr, zukünftig als Spielertrainer beim Verein vom Sepp tätig zu sein. Zusammen mit Alexander Pamp, Kai Koch, Kubilay Ayar (Bild links) und Daniel Worm ist er fortan für die Seniorentruppe zuständig. Mit diesem Gespann und dem Fußballobmann Matthias Höcker hat er sich als Ziel gesetzt, dass er „neuen frischen Wind" in die Truppe des TuS Lockhausen bringt. Geduld ist in diesem Zusammenhang ein wichtiger Ratgeber für ihn, da in der kurzen Zeit „nicht zu große Schritte von uns erwartet werden mögen", so lautet sein Wunsch. Der Kader wird groß sein, was auch daran liegt, dass Spieler aus der nunmehr abgemeldeten Reserve auch auf Spielzeit hoffen. Höcker kündigt an, dass jeder Kicker die Spielzeit erhalten wird, die er auch verdient. Die persönliche Zielvorgabe: „Durch die vielen verschiedenen Trainer in meiner kleinen bescheidenen Fußballlaufbahn habe ich einiges gesehen und erleben dürfen, wodurch ich es vielleicht schaffen kann, in dem ein oder anderen Spieler durch neue Impulse eine neue Lust auf Fußball wecken zu können", sind nach seiner Einschätzung beim TuS Lockhausen in der kommenden Serie zunächst kleine Schritte erforderlich, um das Ziel, einen einstelligen Tabellenplatz und ein positives Torverhältnis, zu erreichen. In der abgelaufenen Spielzeit ist die Einstelligkeit um neun Punkte verpasst worden. Die Tordifferenz wies ein Verhältnis von minus 40 auf. Hier gibt es also Verbesserungspotential. Freuen würde es ihn, „wenn wir alle gemeinsam am Ende des anstehenden Fußballjahres sagen könnten, dass wir stolz sind, ein Teil des TuS Lockhausen zu sein", ist dafür viel Schweiß und Leistung auf dem Fußballplatz erforderlich.

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