Kreisliga A | Lemgo

Ratzlaff tritt kürzer

Kreisliga A Lemgo (hk). Ein Sabbatjahr möchte Osvaldo Ratzlaff einlegen. Der Sportliche Leiter der Fußball-Abteilung vom TSV Oerlinghausen will fortan weniger Aufgaben übernehmen und sich nur noch um die Akquise und Betreuung der Sponsoren kümmern. Er begründet diesen Schritt damit, dass er mehr Zeit für die Familie, Freunde und auch die evangelische Freikirche in Sieker benötigt.


Von Henning Klefisch



In der Kirchengemeinde ist Ratzlaff (Bild rechts) im Vorstand tätig und macht Kinderarbeit. „Das bockt halt", ist die Wahl für ihn deshalb eindeutig. Wichtig ist ihm auch, dass er Sonntag für seine Kinder und seine Frau Zeit hat. Auch das Mountainbikefahren - der Herrmannsweg ist seine Passion - mit seinen Nachbarn und Freunden dient ihm als wichtige Ablenkung für seinen stressigen Alltag. Ergo: „Ich möchte mehr Zeit für mich selbst haben." Um die Gefahr zu verhindern, dass Osvaldo Ratzlaff mit einem Wohlstandsbauch und Übergewicht endet, will er sich seine aktuell beeindruckende Fitness beim Fußballspielen in der Altliga bewahren. Seinen Sohnemann trainiert er auch weiterhin in der E-Jugend des TSV, ebenso betreibt er die TSV Oerlinghausen-Fußballschule.
Erst seit der Winterpause hat der gebürtige Paraguayer den Job als Sportdirektor bei den Bergstädtern angenommen. In der Spielzeit 2015/16 ist er mit der TSV-Reserve in die A-Liga aufgestiegen und hat nach der Hinserie der letzten Serie den Trainerposten an seinen Co-Trainer Sebastian Boer übergeben. Im Jahr 2016 coachte er zudem gemeinsam mit Laßbruch/Silixen-Coach Maik Grenner die B- und C-Auswahl Lemgo, mit der er 2:6 gegen Team Detmold verloren hat. Nun sucht TSV Oerlinghausen-Obmann Gregor Kramer einen neuen Sportlichen Leiter, der ihn auch entlastet.


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