Kreisliga A | Detmold

„SVE wird definitiv für Leidenschaft, Teamspirit und Spaß am Fußball stehen"


Kreisliga A Detmold (hk). Nachdem in der vergangenen Spielzeit die direkte Bezirksliga-Rückkehr durch Punktverluste gegen vermeintlich machbare Gegner verpasst worden ist, wagt SV Eintracht Jerxen/Orbke in der kommenden Spielzeit einen neuen Anlauf. Die Neuzugänge wecken Hoffnungen. Tim Bertram kommt vom FSV Pivitsheide, Oliver Lukas von der SG Hiddesen/Heidenoldendorf und Jannik Fischer vom SuS Pivitsheide. Aus der eigenen A-Jugend erhalten Marius Jans, Felix Klemenz, Kieren Lennard Mc Carthy und Malte Schüpel die erste Spielpraxis im Seniorenbereich. Den Verein verlassen Marco Barkowski (zurück zum TuS Eichholz/Remmighausen), Marco Jöstingmeier (TBV Lemgo), Christopher Reuter (Blomberger SV) und Malte Wrenger (TuS Horn-Bad Meinberg). Der neue Obmann Hubert Orynczak hat sich im Gespräch mit Lippe-Kick zu den Saisonzielen, seine neue Aufgabe, aber auch die wieder ins Leben gerufene zweite Seniorenmannschaft geäußert.


Lippe-Kick: Nach dem dritten Rang im Vorjahr wäre eine Verbesserung fast schon gleichbedeutend mit dem Aufstieg. Wie wichtig wäre die Rückkehr in den überkreislichen Fußball?


Hubert Orynczak: „Natürlich möchten wir uns zum Vorjahr steigern und streben daher an, ganz oben mitzuspielen. Durch unsere Neuzugänge kommt frischer Wind in die Mannschaft und dies wird unser Spiel bereichern und noch dynamischer machen. Mit Bastian Möller und Marco Schlobinski haben wir ein ausgesprochen kompetentes Trainer-Duo. Ich bin absolut überzeugt von beiden und Sie erhalten von mir volle Unterstützung und Rückendeckung! Über die Rückkehr in die Bezirksliga mache ich mir momentan noch keine Gedanken, aber sollten wir die Chance bekommen aufzusteigen, nehmen wir die Herausforderung selbstverständlich an."


Lippe-Kick: Du trittst die Kuhlmannsche Nachfolge an. Welche Inhalte sind dir als Obmann wichtig?


Orynczak: „Besonders wichtig ist mir die Kommunikation innerhalb der einzelnen Mannschaften, aber ebenso der übergreifende Informationsaustausch zwischen den Teams und den einzelnen Akteuren.Wenn wir in der kommenden Saison weiterhin offen und respektvoll miteinander umgehen, wird es wenig Reibungspunkte geben und wir können uns voll und ganz auf unsere Tätigkeiten konzentrieren. Darüber hinaus möchte ich den Trainern den Rücken freihalten, so dass diese ihre Aufgaben mit vollem Einsatz bewerkstelligen können. Des Weiteren werde ich stets ein offenes Ohr für Ideen und besondere Anliegen haben. Ich freue mich ebenfalls auf den Austausch mit den anderen Obmännern. Viele Abläufe werde ich jetzt erst kennenlernen und Dinge müssen sich entwickeln. Daher bin ich immer dankbar über einen hilfreichen Ratschlag."


Lippe-Kick: Inwieweit hast du dir von Matthias Kuhlmann Dinge abschauen können.


Orynczak: „Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich bei Matthias bedanken. Ich bin bereits im Februar mit ins Geschehen eingestiegen, damit wir genügend Zeit für eine solide Übergabe und Einarbeitung haben. Gerade in der heißen Phase der Transferperiode hat mir Matthias bei allen möglichen Belangen mit Rat und Tat zur Seite gestanden und tut dies immer noch. Er unterstützt mich, wo er kann und ich habe mir mittlerweile einen relativ guten Überblick über die organisatorischen Abläufe verschaffen können."


Lippe-Kick: Man hört, dass es in der neuen Saison auch wieder eine Reservemannschaft geben soll. Welche Vorteile versprecht ihr euch davon und wie gestaltet sich die Zusammensetzung?


Orynczak: „Richtig, wir werden in der kommenden Saison wieder mit einer zweiten Mannschaft in der Kreisliga C ins Rennen gehen. Den Begriff „Reservemannschaft" haben wir aus unserem Wortschatz gestrichen, da wir das Team und jeden einzelnen Spieler sehr wertschätzen. Mit Dieter Wächter als Trainer, Artur Lobas als Co-Trainer, sowie Sören Blühdorn, der den organisatorischen Rahmen abdeckt, haben wir ein starkes Trio, das Erfahrung, Ehrgeiz, Motivation und Zuverlässigkeit mitbringt. Der Kader hat aktuell eine Stärke von 22 Spielern, worauf wir sehr stolz sind. Dadurch, dass wir nun mit zwei Seniorenmannschaften im Kreis vertreten sind, erhoffen wir uns für unsere eigenen Jugendspieler, aber auch für Außenstehende und unsere loyalen Zuschauer an Attraktivität zu gewinnen. Zudem möchten wir das Gemeinschaftsgefühl zwischen erster und zweiter Seniorenmannschaft stärken und werden daher in regelmäßigen Abständen gemeinsame und gesellige Unternehmungen veranstalten."


Lippe-Kick: Gibt es eine Zielsetzung für die Zwote oder gilt hier das „Just-for-fun"-Prinzip?


Orynczak: „Da die Mannschaft in einer relativ neuen Zusammensetzung in den Wettbewerb geht, möchten wir für die kommende Saison zunächst die persönliche und zwischenmenschliche, sowie sportliche Entwicklung fokussieren. Das „Just-for-fun"-Prinzip kommt bei uns definitiv nicht zum Tragen. Dafür waren die organisatorischen Anstrengungen im Vorfeld zu intensiv und es hätte somit kein „Trainerstab" installiert werden müssen. Zudem sind unsere Coaches sehr ehrgeizig und waren schon vor Beginn der Vorbereitungsphase mit freiwilligen Trainingseinheiten engagiert. Unsere Spieler wissen dies zu schätzen und suchen selbst die Herausforderung in den einzelnen Trainingseinheiten. Wir freuen uns auf eine intensive Vorbereitung und einen guten und erfolgreichen Start in den Wettbewerb."


Lippe-Kick: Für welche Art von Fußball will der SVE stehen, was soll typisch sein?


Orynczak: „Der SVE wird definitiv für Leidenschaft, Teamspirit und Spaß am Fußball stehen und stets als geschlossene Einheit auftreten, ganz getreu unserem Vereinsmotto „Einer für alle, alle für einen!"

 

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