Kreisliga A | Detmold

Wann holt der SCA die ersten Saisonzähler?


Kreisliga A Detmold (hk). Eine Länderspielpause gibt es in der A-Detmold nicht. Dafür steht wieder eine englische Woche auf dem Programm. Am Sonntag erst war noch der dritte Spieltag, nun geht es heute Abend mit der vierten Runde weiter. Nachdem Fortuna Schlangen überraschend beim CSL Detmold Punkte liegen gelassen hat, mussten sie auch die Spitzenposition an die bisher ausschließlich siegreiche Eintracht aus Jerxen/Orbke abgeben. Ebenfalls noch ohne einen Punktverlust ist TuS WE Lügde, die sich ebenfalls an den Schlängern vorbeigeschlängelt haben. Der SVE begrüßt ab 19.30 Uhr SuS Pivitsheide, während Lügde die Lagenser in Empfang nimmt. Für den punktlosen SC Augustdorf gibt es das schwere Auswärtsspiel beim TuRa Heiden.


Von Henning Klefisch



TuS WE Lügde vs. SuS Lage


Die Truppe der Westfälischen Eiche aus Lügde ist mit drei Siegen hervorragend in die neue Saison gestartet. Bitter ist nun aber, dass mit Schlieker, Altrogge und Kris Pape fast die komplette Offensive ausfällt. Für Lügde-Coach Andreas Hoffmann ist dies auch eine Art Bewährungsprobe: „Nun wird sich zeigen, wie groß und wie stark der Kader tatsächlich ist." Er rechnet mit selbstbewussten Lagensern, zumal diese gegen Ditib Detmold auch ihre ersten Saisonzähler gelandet haben. Dennoch erwartet er von seiner Mannschaft, dass diese Spielkontrolle demonstriert. „Es wäre natürlich schön, wenn wir erneut punkten und den zweiten Platz somit festigen könnten", wäre dies ganz nach seinem Geschmack. Unklar ist bei den Lagensern noch die Personalsituation. Immerhin weiß man nicht, ob alle Spieler rechtzeitig von der Arbeit heimkommen, um dann die weite Reise unter der Woche nach Lügde zu bestreiten. SuS-Abwehrspieler Manuel Eßer ist realistisch. „Lügde ist super in die Saison gestartet, von daher sind sie der klare Favorit! Aber wir werden bestimmt nicht die lange Strecke auf uns nehmen, um die Punkte kampflos dazulassen", soll sich der weite Weg doch auch lohnen.



FC Fortuna Schlangen vs. TSV Rischenau


Bei der Fortuna kehren im Vergleich zum Gastspiel bei CSL (1:1) Thomas Antidze und Yannik Vukadinovic wieder zurück. Letzterer warnt vor dem kommenden Gegner: „Rischenau ist offensiv stark und hat am Wochenende auch gewonnen." Vor heimischer Kulisse möchten die Schlänger allzu gerne etwas gut machen und „wollen wieder die volle Punkteausbeute", sagt Vukadinovic bei Lippe-Kick. Rischenau-Obmann Sebastian Tunke gibt sich realistisch: „Wir spielen bei dem Aufstiegsfavoriten schlechthin", befürchtet er, dass auch das überraschende Remis beim CSL „die Sache sicher nicht leichter macht." Auch der Kunstrasenplatz auf dem Rennekamp erschwert für die Rischenauer die Aufgabe noch. Die Marschroute ist dennoch ambitioniert: „Wir versuchen die Überraschung zu schaffen und wollen etwas Zählbares mitnehmen."



SC Ditib Detmold vs. SG Hiddesen/Heidenoldendorf


Aufmerksam hat Ditib-Trainer Erhan Eksioglu die bisherigen Spiele der SG Hiddesen/Heidenoldendorf beobachtet und urteilt: „Ein sehr starker Gegner. Jung, dynamisch und laufstark." Daher wird es nötig sein, dass seine Spieler gegen die Spielgemeinschaft in einer guten Verfassung sind und die bittere Niederlage in Lage abhaken. Was Eksioglu Mut macht. „Auch die SG hat ihre Schwächen, wo wir sie packen werden", geht es für Ditib darum vor den heimischen Fans zu punkten. „Meine Jungs müssen unbedingt wieder ein Zeichen setzen wie von den ersten beiden Spielen", muss er auf drei Akteure verzichten. Er wünscht sich ein „faires und erfolgreiches Match für uns." Die Gäste können auf den gleichen Kader wie gegen Diestelbruch/Mosebeck bauen. Einzig Alexander Schreckenbach hat sich verletzt und fällt aus. Den Gegner Ditib Detmold bezeichnet er vor allem vor heimischer Kulisse als „spielstarke Truppe", glaubt er, dass die Residenzler in diesem Derby „unbedingt gewinnen wollen und ein gutes Spiel abliefern werden." Hiddesen/Heidenoldendorf drängt auf ein frühes Tor, so Coach Lütfi Soylu, der voller Vorfreude in diese Partie geht. Feinschmecker Soylu lobt die Gastfreundschaft und die leckere Rinderbratwurst, die ihm mundet. Soylu spekuliert: „Vielleicht hat Ditib sich von der Niederlage gegen Lage nicht richtig erholen können. Das ist unsere Chance da anzugreifen", rechnet er mit einem „guten und einem fairen Spiel", wo er beim SC Ditib aber keine Befürchtung hat. Geschenke zu verteilen soll aber tunlichst unterlassen werden, so sein ausdrücklicher Wunsch.



SG Kachtenhausen/Helpup vs. SF Berlebeck/Heiligenkirchen


Mit einem Zähler nach drei Partien steht die neuformierte SG Kachtenhausen/Helpup im Tabellenkeller im Detmolder-Oberhaus. Heute wartet das Heimspiel gegen die Sportfreunde Berlebeck/Heiligenkirchen auf die Mannen von Coach Manuel Roßblatt, der ankündigt aufgrund der aktuellen Kadersituation vielleicht selbst zu spielen, „wenngleich meine Verletzung noch nicht komplett ausgeheilt ist", wird er auf die Zähne beißen müssen. Auf Christoph Heidorn, Kevin Gronemeier, Dominik Wall, Dennis Wall und Alex Wolf muss er verzichten. Neu im Kader wird ein Spieler aus der Alt-Herren-Truppe sein. Ergo: „Das wird ein ganz hartes Ding", befürchtet Roßblatt, der die „sehr gute Entwicklung" von BHK lobt und erklärt: „Sie haben die passenden Spieler dazu bekommen", wagt er eine Prognose für den weiteren Saisonverlauf: „Ich glaube, sie werden eine gute Saison spielen und rein gar nichts mit den unteren Tabellenrängen zu tun haben." Für die Gastgeber ist klar: Nach der „Ghanagateaffäre" soll es jetzt nur noch um die sportlichen Belange gehen. Fast auf den identischen Kader kann BHK-Coach Thorsten Geffers bauen. Oliver Kruggel muss arbeiten. Die Urlauber Jan Härtel und Marius Grundmann und Tim Hagemeier, der seine Rückkehr nach einer Rotsperre feiert, sind wieder dabei. „Zum Gegner lässt sich nach deren turbulenten letzten Wochen nicht wirklich viel sagen", gibt Geffers zu, möchte sich auch von den jüngsten Resultaten des Kontrahenten nicht verwirren lassen. Letztlich ist die Spielgemeinschaft für ihn eine „große Wundertüte", die auch deshalb nicht unterschätzt werden soll. Unabhängig davon möchte sich Geffers mit voller Kraft auf das eigene System und die taktische Ausrichtung fokussieren. „Da gilt es weiter dran anzusetzen", fordert er von seinem Team und hofft darauf, dass seine Truppe etwas Zählbares mitnehmen wird. „Dann hätten wir mit sieben von zwölf Punkten einen ganz ordentlichen Start hingelegt", rechnet er zunächst aber mit „90 schweren Minuten."



TuRa Heiden vs. SC Augustdorf


Die bisherige Startphase ist ganz nach dem Geschmack von Heiden-Coach Thorsten Schmiech verlaufen, der nur allzu gerne den bisher so „positiven Eindruck aus den ersten Spielen bestätigen und möglichst drei weitere Punkte einfahren möchte", so seine Hoffnung. Gegen das Schlusslicht rechnet er mit einem „sehr schwierigen und intensiven Spiel", verfügt der Kontrahent doch über „eine erfahrene und spielstarke Mannschaft, die aufkommende Schwächen beim Gegner zu nutzen weiß", warnt er. Für seine Truppe wird es darauf ankommen, dass diese über die volle Spielzeit „hellwach agiert" und voller Konzentration das eigene Spiel bestreitet. Erst kurz vor dem Anpfiff wird klar sein, wie der Kader tatsächlich aussieht. Ein entscheidender Unterschied zwischen den beiden Rivalen. Heiden hat einen guten Start hingelegt, während der SC Augustdorf als einziges Team der Liga noch auf den ersten Punkt wartet. SCA-Interimstrainer Recep Kirikci ist überzeugt: „Uns erwartet eine kämpferisch und läuferisch starke Truppe, die sehr gut kontert! Wir werden alles tun, um endlich zu punkten", verspricht er bei Lippe-Kick und kündigt an auf Emre Çetin, Abdullah Aydin und Mehmet Tumani verzichten zu müssen.



SV Diestelbruch/Mosebeck vs. CSL Detmold


„Vom Papier her sollte das eine ganz klare Geschichte sein", weiß Michael Cucchiara im Lippe-Kick-Gespräch. Allerdings hat der stets aufmerksame SV Di-Mo-Obmann das CSL-Spiel gegen Fortuna Schlangen registriert, wo es ein sehr achtbares 1:1 für den Aufsteiger gegeben hat. Folglich hat er den gut gemeinten Tipp für seine Truppe parat, dass die Residenzler doch bitteschön nicht unterschätzt werden sollen. Sein Comeback gibt Timo Flecker. Fabio Hesse, Simon Jevsovar, Tobias Schulz, Christian Zimmermann und Leonard Schlegel haben andere Termine und fehlen. Unklar ist das Mitwirken von Martin Rethmeier, da er im Spiel gegen Hiddesen/Heidenoldendorf einen Schlag gegen den Kiefer erhalten hat. „Wir werden eine gute Elf ins Rennen schicken", kündigt Cucchiara an. Für den urlaubenden Cheftrainer Sascha Weber coacht Waldemar Nehring. CSL-Vereinsboss Karl Schmid will keine großen Reden schwingen: „Das wird ein schweres Spiel", könnten diese Worte durchaus wahrhaftig sein.



Post TSV Detmold II vs. TuS Horn-Bad Meinberg


„Mit Horn steht der nächste Kracher für uns vor der Tür", so Post TSV II-Spieler Andreas Felker, der den Hornschen zwar Einlass gewähren möchte, aber keine Punkte abgeben will. An die formidable Vorstellung gegen Eintracht Jerxen/Orbke möchten die Residenzler allzu gerne anknüpfen. Der Felkersche Wunsch ist simpel: „Diesmal wollen wir uns belohnen und Punkte mitnehmen." Georg Adam urlaubt und steht nicht zur Verfügung. Erik Zweininger feiert seine Rückkehr in die Mannschaft. TuS-Trainer Kemal Akman bezeichnet die Postler als eine „gute, kompakte Mannschaft", die auf dem heimischen Kunstrasen sich wohl fühlen. Die Hornschen zeigen sich nach dem Premierensieg zuletzt äußerst motiviert und hoffen, weiter zu punkten. Akman sagt: „Ich weiß, dass es nicht einfach wird, aber unmöglich ist es nicht." Auf Erik Lippmann, Harry Özmen, Oli Dombrowski und Gianni Bouvino kann er nicht bauen. Dimi Block feiert nach seiner Rückkehr von der Dienstreise aus Shanghai hingegen seine Rückkehr.



SV Eintracht Jerxen/Orbke vs. SuS Pivitsheide


Im Vergleich zur schläfrigen Anfangsphase beim Post TSV Detmold II wünscht sich Eintracht-Obmann Hubert Orynczak von seiner Mannschaft ein höheres Maß an Konzentration. Er rechnet damit, dass die Pivitsheider „etwas defensiv eingestellt sein werden, versuchen hinten sicher zu stehen, die Räume eng zu machen und Kontergelegenheiten zu erarbeiten", prognostiziert er. Er ist der Überzeugung, dass seine Mannschaft sich läuferisch und spielerisch steigern muss, möchte er aber „keinen Kampfsieg" einfahren. „Wir wollen eine solide Partie abliefern", erhofft sich Orynczak.

 

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