Bezirksliga Staffel 3

Heimspiele für Lipper Trio

Bezirksliga 3 (rb). Unter der Woche gab es ein Erfolgserlebnis zu bejubeln. Im Nachholspiel gewann der Blomberger SV mit 2:1 gegen Suryoye und feierte den ersten Saisonsieg. An diesem Wochenende will auch der RSV Barntrup seinen ersten Dreier einfahren, Gegner im Waldstadion ist der SV Atteln. Die Blomberger hingegen wollen gegen den SC Borchen einen weiteren Schritt aus dem Keller machen. Auch der TSV Horn spielt vor eigenem Publikum, im Eggestadion gastiert mit dem SV Heide ein Topteam der Liga.


Von Raphael Bopp


RSV Barntrup vs. SV Atteln


Der RSV Barntrup ist als letztes der drei Lipper Teams in der Bezirksliga 3 noch ohne Sieg. Das soll sich im kommenden Heimspiel gegen den SV Atteln ändern. Am Sonntag um 15 Uhr empfängt das Dettmar-Team den SV Atteln.

„Die Voraussetzungen für das Heimspiel gegen Atteln haben sich zu letzter Woche kaum verändert. Trainer Jörg Dettmar weiß heute noch nicht, wer ihm zur Verfügung steht. Die personelle Lage ist weiter stark angespannt", dämpft Andreas Schlingmann aber die Erwartungen. Die Ausfälle kosteten den RSV bisher schon viele Punkte, weshalb das Team mit erst einem Zähler derzeit den vorletzten Platz einnimmt. Das Niveau für die Liga hat das Team nachweisen, aber noch nicht in Zählbares ummünzen können. Diesen Makel gilt es, in den kommenden Spielen zu beheben. „Schade ist, dass wir letzte Woche für die gute erste Halbzeit nicht belohnt wurden. Es gilt, die guten Ansätze in das Spiel am Sonntag mitzunehmen und darüber hinaus, die Ordnung im Spiel länger zuhalten. Dann sind wir guter Dinge, dass wir am Schluss etwas zählbares in Barntrup behalten", gibt sich Schlingmann vor dem Match zuversichtlich, dass der erste Sieg gelingen kann.

Der SV Atteln konnte sich mit einem soliden Start im Mittelfeld der Tabelle festsetzen. Je zwei Siege und Niederlagen bescheren dem SV eine ausgeglichene Bilanz und den zehnten Platz.


Blomberger SV vs. SC Borchen


Der Blomberger SV will den Erfolg vom Donnerstag bestätigen. Nach dem 2:1-Sieg über Suryoye tritt das Soethe-Team vor heimischem Publikum gegen den SC Borchen an. Am Sonntag um 15 Uhr wird das Spiel gegen den Tabellenletzten angepfiffen.

„Wenn unser Sieg im Nachholspiel gegen Suryoye wirklich etwas wert sein soll, dann müssen am Sonntag gegen den SC Borchen nachlegen und die Punkte am Rammbocke behalten", lässt Trainer Richard Soethe keine Zweifel an der Zielsetzung erkennen. Vom Tabellenstand des Gegners will man sich dabei nicht blenden lassen, denn „das Überraschungsteam der letzten Serie aus Borchen ist sicher stärker einzuschätzen als es der derzeitige Tabellenstand und die bisherigen Ergebnisse aussagen. Wir werden also mit dem nötigen Respekt in die Partie gehen, uns aber auch definitiv wie gegen Suryoye nicht verstecken." Wie schon in den letzten Spielen ist der BSV-Coach aber zur Improvisation gezwungen. „Die personelle Situation bleibt weiterhin angespannt, da uns auch noch zwei junge Spieler verlassen, da sie in Hannover, bzw. Bielefeld ein Studium beginnen werden. Aber wie gegen Suryoye gilt, dass wir trotz vieler fehlender Spieler hoffentlich die richtige Mischung auf den Platz bekommen." Trotz insgesamt acht fehlender Spieler, darunter auch die angehenden Studenten Bietau und Delsoe, sollen die Punkte also in Blomberg bleiben. Aktuell rangiert der BSV auf Platz 15, mit einem Sieg kann der Sprung ins Mittelfeld gelingen.

Noch ohne Punkt ist der SC Borchen. Fünf Niederlagen aus den ersten fünf Spielen bringen dem SCB die rote Laterne ein. Mit bisher sechs Treffern ist das Schlusslicht aber in der Offensive gefährlicher als der BSV.


TSV Horn vs. SV Heide Paderborn


Dem TSV Horn steht am Wochenende ein Spitzenspiel bevor. Am Sonntag um 15 Uhr gastiert der SV Heide Paderborn im Eggestadion.

„Uns erwartet mit einer der besten Mannschaft der Staffel 3, meiner Meinung nach der größte Favorit dieser Saison", ist bei TSV-Manager Ender Ünal der Respekt vor dem SV groß. Die Hausherren können also ganz entspannt in die Partie gehen. „Wir haben in diesem Spiel nichts zu verlieren. Wir rechnen mit dem schwersten Gegner. Ziel ist es, nicht unter zu gehen", schraubt Ünal die Erwartungen runter. „Ich muss leider die Realität anerkennen, mit unserem Kader ist es nicht leicht, solche Team zu schlagen aber es kann sich jeder sicher sein das wir um jeden Zentimeter kämpfen werden. Abgerechnet wird nach 90 Minuten", will der TSV seine Minimalchance nutzen. Zudem sind personelle Ausfälle zu verkraften. „Leider fehlen fünf Stammspieler Cihat Keles, Witman, Servet Altan, Volkan Coban und Berat Köse sind alle verletzt. Das müssen wir auch erstmal verkraften. Denoch werden wir unser bestes geben, ich hoffe auf zahlreiche Fans."

Der SV Heide geht folglich als klarer Favorit ins Spiel. In den ersten fünf Spielen sammelten die Gäste stolze zwölf Zähler und sind damit auf Platz drei angesiedelt.

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