Bezirksliga Staffel 2

Augustdorf schon am Samstag


Bezirksliga 2 (rb). Für die Lipper Vertreter in der Bezirksliga 2 wird es in verschiedenen Tabellenregionen ernst. Im unteren Drittel eröffnet der FC Augustdorf schon am Samstag den Spieltag mit dem Heimspiel gegen SW Sende. Am Sonntag will der TuS Asemissen bei SuK Canlar Bielefeld nachziehen und auch der TSV Oerlinghausen braucht Punkte, um die Abstiegszone zu verlassen. Gegner der Bergstädter ist aber der Post TSV Detmold, der sich wiederum oben festsetzen möchte. Gleiches gilt auch für den TBV Lemgo, der beim TuS Dornberg gastiert.


Von Raphael Bopp



FC Augustdorf vs. SW Sende

Der Schlingsbruch kann bespielt werden und so kommt es am Samstag ab 16 Uhr zum Duell zwischen dem FC Augustdorf und SW Sende.
„Mit dem Spiel gegen Sende geht es jetzt für uns in die wichtigen Duelle gegen die direkten Konkurrenten", weiß FCA-Coach Matthias Heymann um die Bedeutung des Spiels. Der Aufsteiger rangiert nach den jüngsten drei Niederlagen auf Platz 14 und damit auf einem Abstiegsplatz. Das soll sich schnell wieder ändern, dabei setzt Augustdorf auf den Heimvorteil: „Wir sind froh, dass die Sperre des Schlingsbruch aufgehoben wurde und wir auf jeden Fall bei uns zu Hause spielen können." Im Training war das Heymann-Team nicht untätig, deshalb rechnet sich der FCA auch gegen Sende etwas aus. „Die Woche über haben wir gut trainiert. Trotz einiger Ausfälle können wir eine starke Mannschaft ins Rennen schicken", hofft der Coach, die Ausfälle kompensieren zu können.
Sende startete schwach in die neue Saison, holte aber alle seiner bisher acht Zähler aus den letzten fünf Spielen. Damit kletterten die schwarz-weißen bis auf Rang elf.



SuK Canlar Bielefeld vs. TuS Asemissen

Auch der TuS Asemissen ist auf der Suche nach Punkten. Am Sonntag ab 15 Uhr reist der TuS zum Punktspiel zu SuK Canlar Bielefeld.

Die Hausherren sind zuletzt in Form gekommen und sprangen mit zwei Siegen in Folge auf Platz zwölf vor. Im Sportpark Gadderbaum will das Team nun den dritten Sieg in Serie feiern.

Das gilt es für den TuS Asemissen zu verhindern. „Nach letzter Woche haben wir nun wieder einen Gegner auf einem Leistungsniveau! Sicherlich gibt es da etwas für uns zu holen", will Obmann Michael Kastner am Sonntag Punkte nach Asemissen mitnehmen. Zehn Zähler hat das Team bereits auf dem Konto, nach dem 1:8 gegen Kaunitz vom letzten Sonntag muss aber eine Leistungssteigerung her, wenn die Bilanz aufgebessert werden soll. „Nach der hohen Niederlage gegen Kaunitz hat sich die Mannschaft in der Woche zusammengerafft und den Team Spirit beschworen. Wenn bei jedem, der zur Mannschaft gehört, am Sonntag die Einstellung passt und jeder noch ein paar Körner mehr drauflegt bin ich mir ziemlich sicher, dass wir die Heimreise aus Bielefeld mit drei Punkten im Gepäck antreten werden", wurden aus der Pleite gegen den Spitzenreiter die richtigen Lehren gezogen.



TuS Dornberg vs. TBV Lemgo

Ein richtungweisendes Spiel findet in der BIPA-Sportarena statt. Der TuS Dornberg als Tabellensiebter empfängt den Sechsten TBV Lemgo, der Anpfiff ertönt am Sonntag um 15 Uhr.
Dornberg ist seit vier Partien sieglos, bekam es in dieser Zeit aber mit den Topteams der Liga zu tun. „Es ist wieder ein Gegner aus der oberen Hälfte, sie stehen direkt einen Platz unter uns. Das hat aber auch den Grund, dass sie die letzten Spiele gegen die ersten Vier gespielt haben und dort zweimal unentschieden gespielt und zweimal knapp verloren haben. Also sie hatten in den letzten Wochen relativ starke Gegner, dementsprechend resultiert der Tabellenplatz", will TBV-Co-Trainer Ulas Tokdemir die Ergebniskrise des TuS nicht überbewertet wissen. „Dornberg ist ein Team, wo ich vor der Saison gesagt hätte, dass die auf jeden Fall unter den ersten fünf Platz nehmen werden. Seit Jahren sind sie eine Mannschaft, die schon länger zusammenspielt, wo viele Mechanismen auch greifen und das ist dann auch auswärts ein richtig guter Gegner für uns", ist bei den Hausherren noch reichlich Qualität vorhanden. Auf die Herausforderung kann man sich am Jahnplatz derzeit nur bedingt freuen, denn „das kommt aktuell so ein bisschen ungelegen", betont Tokdemir. „Wir haben zwar einen guten Lauf aber unsere Personaldecke wird von Woche zu Woche ein bisschen dünner. Jetzt am Wochenende fällt auch Thomas Stirz mit der fünften gelben Karte aus und Zalem Özmen wird erneut beruflich verhindert sein. Das, zusammen mit den ganzen Verletzten und den anderen, die jetzt gesperrt oder sonstiges sind, ist schon relativ dünn. Dann kommen noch ein paar
angeschlagene Spieler dazu." Hoffnung macht aber, dass diese Probleme auch in den letzten Spielen bereits erfolgreich gelöst wurden. „Es hat in den letzten Wochen trotzdem relativ gut geklappt und man hat keinen großen Qualitätsunterschied gemerkt. Das liegt daran, dass wir auch in der Breite relativ gut aufgestellt sind und es bieten sich dem Trainer mehrere Möglichkeiten an. Die Umstellungen und die taktische Sicht haben in den letzten Wochen hervorragend geklappt. Trotz der Ausfälle wurden hier immer wieder die richtigen Lösungen gefunden und darauf vertrauen wir auch, dass jetzt am Sonntag gegen Dornberg die richtige Mischung dann auf dem Platz steht und die, die dann letztendlich spielen, ihre Leistung abrufen, sodass wir dann auch Zählbares aus der Partie mitnehmen."



TSV Oerlinghausen vs. Post TSV Detmold


Auch an diesem Spieltag steigt ein Lipper Derby. Am Kalkofen stehen sich am Sonntag ab 15 Uhr der TSV Oerlinghausen und der Post TSV Detmold gegenüber.

Die Bergstädter brauchen dringen Punkte, stehen sie doch nach drei Niederlagen in Folge auf Rang 15 der Tabelle. Mit einem Sieg kann das Team von Trainer Miron Tadic die Abstiegszone verlassen, allerdings trifft man am Sonntag mit dem Post TSV Detmold auf eines der formstärksten Teams der Liga. „Am Sonntag das Derby, TSV Oerlinghausen gegen Post Detmold. Ich habe schon vor der Saison gesagt, dass Post Detmold für mich die spielstärkste und kompletteste Mannschaft der Liga ist. Die haben sehr gute Leute, sehr viel Qualität, was die einzelnen Fähigkeiten jedes Spielers angeht. Als Mannschaft sind sie sehr schwer zu bespielen", begründet Co-Trainer Milko Micanovic seine Einschätzung. Unabhängig davon zwingt die Tabelle die Bergstädter zum Punkten. „Wir wollen natürlich endlich punkten, wir müssen endlich punkten und ich hoffe, dass wir die Serie gegen Post Detmold zuhause weiter ausbauen können, wir sind gegen sie zuhause noch ungeschlagen", ist seine Elf im direkten Vergleich sogar im Vorteil. Am Sonntag hängen die Punkte dennoch hoch: „Gegen Post Detmold wird es natürlich nicht einfach, sie haben einen sehr guten Lauf, sie haben eine sehr sehr gute Qualität und wir werden hoffentlich das richtige Mittel dagegen haben, beziehungsweise dass wir wirklich lange versuchen, die Null zu halten und die Chancen, die wir haben, müssen wir natürlich besser nutzen im Vergleich zu letzter Woche."

Der Respekt ist aber auch auf der Gegenseite groß. „Mit dem TSV Oerlinghausen haben wir sicherlich einen ganz schwierigen Gegner", formuliert Manager Michael Grundmann diese Haltung. „Ich kann sie zur Zeit sehr schwer einschätzen. Sie haben sicherlich am Anfang ein paar Probleme gehabt, es ist ein sehr junges Team aber trotzdem haben wir immer Probleme gehabt in Oerlinghausen. Das war nie ein Wunschgegner, sie stehen sicher schlechter da als sie wirklich sind und haben mit Miron Tadic einen super Trainer gekriegt, der wahrscheinlich auch schon ein paar Schrauben gedreht hat, dass sie sich gerade im taktischen und spielerischen verbessert haben. Ich hätte mir lieber gewünscht, dass er nach unserem Spiel dort Trainer wird", sind die Vorraussetzungen für ein gutes Spiel auf beiden Seiten gegeben. „Es wird ein Derby, wir freuen uns auf jeden Fall darauf. Wir haben einen super Lauf und wollen das auch mitnehmen", zählen für die Residenzler aber nur die drei Punkte. Vier Siege in Folge sind bereits eingefahren, die Bedingungen haben sich für die Brokmann-Elf zudem nicht verändert. „Personaltechnisch sieht es so aus, dass alle dabei sind, die in den letzten Wochen auch dabei sind. Wir haben wie gesagt sehr viele Tore geschossen und nur wenig kassiert und das soll auch so bleiben", nennt Grundmann das klare Ziel.

Wir bedanken uns für die Unterstützung bei unseren Sponsoren & Partnern