Kreisliga A | Detmold

Akman hofft auf Wiedergutmachung

Kreisliga A Detmold (hk). Heute Abend wird radikal Hallooween gefeiert. Davor, zur besten Nachmittagsstunde, vergnügen sich noch vier Teams in der A Detmold auf dem Spielfeld. Um 15.00 Uhr kommt es zu den Duellen zwischen dem TuS WE Lügde und der SG Kachtenhausen/Helpup und zwischen TuRa Heiden und dem TuS Horn-Bad Meinberg. In beide Spiele gehen die Hausherren mit der klaren Favoritenbürde.

Von Henning Klefisch

TuS WE Lügde vs. SG Kachtenhausen/Helpup

Die Protagonisten des TuS WE Lügde kriegen glänzende Augen, wenn sie auf die Tabelle blicken. Klar ist: Gewinnen sie heute Abend ihr Heimspiel gegen die SG Kachtenhausen/Helpup übernehmen sie mit drei Punkten Bonus vor dem SV Eintracht Jerxen/Orbke die Spitzenposition in dieser Spielklasse. Auch deshalb betont Westfälische Eiche-Cheftrainer Andreas Hoffmann: „Wir wollen das Nachholspiel zu Hause natürlich gewinnen", hat er aufmerksam registriert, dass seine Truppe „heiß ist", die Tabellenführung zu übernehmen. Für ihn besitzt der Status als Klassenbester keine exorbitante Bedeutung, denn: „Zu dem jetzigen Zeitpunkt der Saison ist mir persönlich aber viel wichtiger, dass wir ein gutes Spiel zeigen und wieder einen Schritt nach vorne machen", glaubt er, dass die SG K/H defensiv agiert, tief steht und ihr Heil in Kontern suchen wird. Die Forderung an seine Mannschaft ist eindeutig: „Ziel ist es, die sich bietenden Chancen konsequenter zu nutzen." Ihre Rückkehr feiern Julian Schmalisch, Robin Schlieker, Pascal Lessmann, während Arthur Wiebe und Yannick Pape fehlen. SG Kachtenhausen/Kachtenhausen- Co-Trainer Alexander Wolf hat viel Respekt vor dem heutigen Kontrahenten: „Lügde ist in dieser Saison ohne Niederlage, hat die wenigsten Gegentore und kann heute Tabellenführer werden", zählt er die Vorteile der Südostlipper kurz auf. Wolf rechnet mit einem tiefen Platz, weshalb „wir schauen müssen, was möglich ist." Im Vergleich zur jüngsten 0:1-Heimniederlage gegen den Post TSV Detmold II steht der Spielgemeinschaft „fast der identische Kader zur Verfügung."

TuRa Heiden vs. TuS Horn-Bad Meinberg

An ein „extremes Kampfspiel" glaubt TuRa-Trainer Thorsten Schmiech, der sich der Bedeutung dieser Partie bewusst ist. Immerhin soll die positive Trendwende eingeleitet werden. Dazu gesellt sich ein weiterer Faktor: „Außerdem wird der Platz kein konstruktives Spiel zulassen!" Optimistisch gibt er sich, „wenn wir die Mentalität und die Bereitschaft an den Tag legen, uns diesen Umständen zu stellen." Die Ausfallliste wird nun zweistellig, denn mit Marvin Scholten fällt Spieler Nummer zehn aus. Dies ändert aber auch nichts an Schmiech's Meinung: „Eine motivierte Truppe wird auf dem Platz alles geben." TuS-Coach Kemal Akman stellt mit Bedauern fest: „Die letzten Spiele liefen leider nicht zu unseren Gunsten", gibt er sich überzeugt, dass ein Punktgewinn „uns sehr guttun würde", besitzt dieser auch selbsttherapeutische Zwecke. Die deutliche Klatsche in Schlangen soll mit einer überzeugenden Vorstellung in der Rotenbergkampfbahn vergessen gemacht werden, „damit wir zu unseren Stärken zurückfinden können." Akman gibt sich überzeugt, dass ein Sieg möglich erscheint, wenn die Umsetzung aber auch „nicht leicht wird." Einzig auf den verletzten Sergio Frey muss verzichtet werden.

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