Kreisliga B | Detmold

Spannung im Tabellenkeller sorgt für Hoffnung


Kreisliga B Detmold (ab). In der letzten Spielzeit war die SG Klüt-Wahmbeck eine Macht, man stellte landesweit mit nur zwei Gegentreffern die beste Defensive. Nach der Macht-Demonstration in der Kreisliga C startete die SG Klüt-Wahmbeck selbstbewusst in die Kreisliga B Detmold, doch eine Liga höher weht ein rauer Wind. Der Aufsteiger spielt gegen den direkten Wiederabstieg. Doch man ist guter Dinge, den Klassenerhalt noch zu schaffen. Dabei helfen auch zwei Zugänge, die zuletzt in der Kreisliga A gespielt haben. Mannschaftskapitän Patrick Hoffmann erzählt bei Lippe-Kick, wieso die SG am Ende dieser Spielzeit wieder einen Grund zu feiern haben wird.


Von André Bell



Gleich zu Beginn gibt Patrick Hoffmann zu, dass „der vorletzte Tabellenplatz zur Winterpause, auch, wenn die Tabelle verzerrt ist, natürlich nicht das ist, was wir uns erhofft und gewünscht haben." Selbstverständlich ist man bei der SG aber nicht blauäugig in die Saison gestartet: „Dass diese Liga deutlich schwerer wird, war uns allen bewusst." Die SG kam dann aber gut in die Spielzeit, holte zum Auftakt ein Unentschieden in Falkenhagen, besiegte im Kreispokal den A-Ligisten CSL Detmold, verlor nur knapp gegen Eichholz-Remmighausen und in Müssen. „Ich denke, dass wir gerade am Anfang der Saison in einigen Spielen auch mehr als nur einmal Pech hatten, seien es Schiedsrichterentscheidungen oder vergebene hochkarätige Chancen in engen Spielen gewesen", hätte der Aufsteiger durchaus besser in die Saison starten können. Der Kapitän sieht in dieser Spielzeit besonders in der Offensive die Probleme. Letzte Saison erzielte Klüt-Wahmbeck im Schnitt über sechs Tore pro Spiel, in bisher 16 Spielen in dieser Saison sind es gerade einmal mickrige neun. „Wenn man lediglich neun erzielte Tore auf der Haben-Seite ausweist, ist es schwierig, die Spiele für sich zu entscheiden. Daran werden wir in der Winterpause arbeiten, um es in der Rückrunde besser zu machen", so Hoffmann. Dabei mithelfen werden dann auch zwei Neuzugänge, die im Mittelfeld variabel einsetzbar sind und laut Lars Stöffgen „neuen Schwung reinbringen." Die Rede ist von den Marx-Brüdern Ronny und Rudi, die vom A-Ligisten SC Ditib Detmold zur SG wechseln.


„Bis zum Ende alles geben"


Anders als noch vergangene Spielzeit könnte es diese Saison bis zum letzten Spieltag dauern, ehe eine Entscheidung gefallen ist, in welcher Liga die SG Klüt-Wahmbeck 2018/2019 spielen wird. „Die Liga ist so eng, da können zum Beispiel zwei gewonnene Nachholspiele gleich den Sprung auf einen Nichtabstiegsplatz bedeuten, das macht uns natürlich Hoffnung und wir werden bis zum Ende der Saison alles dafür geben, die Liga zu halten", so Hoffmann, der am Ende dieser Saison zum SV Diestelbruch-Mosebeck wechselt und für den es „ein schönes Abschiedsgeschenk" wäre, welches er „dem Verein und der Mannschaft zum Ende der Saison gerne schenken würde."

Die Winterpause will man möglichst gut nutzen, um sich perfekt auf die Rückrunde vorzubereiten, was sich bei diesen Witterungsbedingungen allerdings als eine große Herausforderung darstellt. Man weiß sich aber zu helfen: „In der Winterpause werden wir weiterhin einmal wöchentlich in der Halle trainieren, werden das ein oder andere Mal die Möglichkeit haben auf dem Kunstrasenplatz des SV Diestelbruch-Mosebeck trainieren zu können und unser Trainer kennt sicherlich die ein oder andere „schöne" Laufstrecke." Testspiele hat die SG bislang noch keine vereinbart, werden „witterungsbedingt kurzfristig abgemacht." Im Sommer will man schließlich wieder positive Schlagzeilen schreiben.

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