Bezirksliga Staffel 1

Braunschweig will den „Verein wieder in die Spur bringen"


Bezirksliga 1 (ab). Sportlich ist der SC Bad Salzuflen in unruhigen Fahrwassern unterwegs, kämpft in der Bezirksliga um den Klassenerhalt. Sicherlich nicht der Anspruch der Kurstädter. Auch, dass bereits zweimal der Trainer gewechselt werden musste ist nicht der Alltag. Mit Stefan Braunschweig übernimmt ein Mann, der nicht nur in Bad Salzuflen einen Namen hat, sondern im gesamten ostwestfälischen Raum ganz gut vernetzt ist. Beim SCB hat er aber gleich zu Beginn mit Problemen zu kämpfen, einige Spieler, darunter auch Stammkräfte, haben sich zur Winterpause abgemeldet.


Von André Bell



Auch als Trainer hat Stefan Braunschweig, der Anfang der 90er-Jahre in der damals noch drittklassigen Oberliga Westfalen für den FC Gütersloh und Arminia Bielefeld spielte, bereits Erfahrung gesammelt. Aktuell ist er als Trainer der Ü40 von Arminia Bielefeld tätig, zuvor trainierte er unter anderem den SC Herford, die SG Bustedt und den TuS Einigkeit Hillegossen. „Er ist Inhaber der Soccerarena in Bad Salzuflen", verrät aber Abteilungsleiter Marcus Heidemann, woher man den neuen Coach noch kennen könnte. Die Trainersuche zog sich eine Weile hin bei den Kurstädtern: „Nach wochenlangen Gesprächen mit einigen Kandidaten, die aber ohne Erfolg verliefen, kamen wir auf ihn", so Heidemann, der hofft, dass mit seiner Erfahrung die Klasse gehalten werden kann: „Ich bin überzeugt davon, wenn wir wieder eine Einheit werden, das zu schaffen."

Auch Braunschweig selbst ist positiv gestimmt, hat sich vorgenommen, „im Kollektiv den Verein wieder in die Spur zu bringen, sowohl sportlich als auch intern." Das oberste Ziel ist „natürlich der Klassenerhalt." Der Trainer hat aber viel Arbeit vor sich: „Die wichtigsten Aufgaben sind erstmal eine intakte Mannschaft zu bilden mit einer dazu passenden Spielphilosophie." Langfristig gesehen will er „den Verein wieder interessant machen und natürlich in der Bezirksliga etablieren." Ich möchte dem Verein helfen, wieder zurück in die Erfolgsspur zu kommen", muss Braunschweig dabei aber auf den ein oder anderen Spieler verzichten.

Denn: „Dogan Ay, Lukas Büker, Tim Jahn, Christian Zacharias sowie Thomas Pries, Adam Lennart und Christian Ahlert, die aber gar nicht oder kaum gespielt haben", haben sich laut Marcus Heidemann vom SCB abgemeldet. Er macht über seine Enttäuschung darüber keinen Hehl: „Über den ein oder anderen Abgang bin ich enttäuscht. Ich dachte, die Spieler ziehen die Karren mit aus dem Dreck." Dem gegenüber stehen nur zwei Zugänge fest: Jan Linnenbrügger und Danny Exner (Bild rechts), der bis letzten Sommer schon beim SCB spielte, kommen vom Landesligisten SC Vlotho. Weitere Zugänge wird es wohl nicht mehr geben, „da der Zeitpunkt sehr ungünstig ist bzw, die Wechselfrist abgelaufen ist. Wir bekommen aber wohl noch einen Co-Trainer, der wohl auch selber spielen wird", meint Heidemann zwar, aber Braunschweig muss mit einem recht kleinen Kader arbeiten.  „18, 19 Spieler", hat Heidemann noch gezählt: „Wir machen das Beste draus und hoffen, dass die Spieler wieder eine Einheit werden."

Wir bedanken uns für die Unterstützung bei unseren Sponsoren & Partnern