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Bezirksliga Staffel 1

SV Werl-Aspe vs. TuS Bruchmühlen
1 : 4

Klassenerhalt rückt in weite Ferne


(rb). Die Chancen auf den Klassenerhalt werden für den SV Werl-Aspe kleiner und kleiner. Gegen den TuS Bruchmühlen musste der SVWA eine 1:4-Niederlage quittieren.

Den ersten Nackenschlag erlitt das Team bereits in der siebten Minute, als Schiedsrichter Lennart Brenke auf den Punkt zeigte. Für die Asper Verantwortlichen eine klare Fehlentscheidung, die Luigi Di-Bella dennoch zum 0:1 verwertete. Der SVWA war um den Ausgleich bemüht und erspielte sich eine Reihe guter Chancen, konnte diese aber nicht nutzen. Die größte Gefahr erzeugten sie über Standards, allerdings auch für das eigene Tor. Kurz vor der Pause trat der SVWA zwei ruhende Bälle in Richtung des Bruchmühlener Tores, beide Male folgte ein erfolgreicher Konter. Durch die Treffer von Manuel Rahde (38. Minute) und Alkan Görler (44. Minute) erhöhten die Gäste zur Halbzeit auf 0:3.

Nach dem Seitenwechsel verzeichnete der SVWA über Seipts Lattentreffer die erste Torchance. Im Gegenzug aber zeigte Brenke erneut auf den Punkt, nachdem Leon Fröhling den heraneilenden Stürmer touchiert hatte. Alkan Görler erhöhte vom Punkt auf 0:4 (56. Minute). Damit war die Vorentscheidung gefallen, doch die Hausherren gaben sich nicht auf. Mit einem schönen Schlenzer sorgte Mohammed Khalaf (Bild links) für einen Lichtblick (57. Minute). Der Treffer gab Werl-Aspe Aufwind, weitere Hochkaräter folgten, blieben aber alle ungenutzt, sodass keine Aufholjagd zustande kam. Dabei erzielten die Gastgeber den Treffer zum 4:1, diesem verweigerte der Unparteiische jedoch wegen eines vermeintlichen Fouls an Keeper Robin Rentz die Anerkennung. Tim Meier ließ sich daher zu harten Worten gegen den Referee hinreißen und sah dafür die Rote Karte (64. Minute). „Da muss er den Mund halten", weiß auch Gnade, dass dieser Platzverweis berechtigt war, obwohl der Unparteiische zuvor den Unmut der SVWA-Kicker auf sich gezogen hatte. Bis zum Schlusspfiff sollte kein weiterer Treffer mehr fallen.

„Zur Halbzeit lagen wir 0:3 hinten, aber wir waren mindestens gleichwertig", berichtet SVWA-Co-Trainer Erich Gnade. Die heutige Niederlage nahm seinen Lauf bereits in der siebten Minute mit einem „unberechtigten Elfmeter", wie Gnade betont. Überhaupt war er mit den Entscheidungen des Unparteiischen nicht einverstanden. „Das sage ich nur ungern, aber der Schiedsrichter war eine Katastrophe. Er hat gravierende Sachen gegen uns gepfiffen", ärgert er sich über Brenkes Leistung. Doch die Leistung des eigenen Teams bot auch Grund zur Selbstkritik. Wie so oft in dieser Spielzeit war die Chancenverwertung nicht ausreichend, stattdessen wurden individuelle Fehler in der Defensive gnadenlos bestraft. So hatte man selbst nach dem 1:4 noch durch Seipt, Messmann und Khalaf die nötigen Chancen, um zum 4:4 auszugleichen. Während diese drei ihre Chancen aber liegen ließen, konterte im ersten Durchgang Bruchmühlen eiskalt und erhöhte auf 0:3. Ein Umstand, der symptomatisch für die Probleme des SVWA in dieser Saison steht. Und so schwinden die Chancen auf den Klassenerhalt weiter, derzeit sind es neun Zähler Rückstand. „Unsere Chancen stehen 1:1000", schätzt Gnade. Sich zumindest anständig zu verabschieden ist nun das Ziel. „Wir werden versuchen, noch ein paar Punkte zu holen."


Fazit: Ein früher Gegentreffer und zwei Kontertore bringen Bruchmühlen zur Pause 0:3 in Führung. Nach der Pause schafft es Werl-Aspe nicht, beste Chancen zu nutzen und muss sich so mit 1:4 geschlagen geben. Kritik übte man nicht nur an der eigenen Chancenverwertung, sondern auch an Referee Lennart Brenke.


Tore:


0:1 Luigi Di-Bella (FE, 7. Minute)

0:2 Manuel Rahde (38. Minute)

0:3 Alkan Görler (44. Minute)

0:4 Alkan Görler (FE, 56. Minute)

1:4 Mohammed Khalaf (57. Minute)



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