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Kreisliga B2 Lemgo

SV Werl-Aspe II vs. TuS Bexterhagen
0 : 0

Dewitz verpasst den späten Lucky Punch - Torlosigkeit im Verfolgerduell

(hk). Keine Tore gibt es im Spitzenspiel zwischen dem SV Werl-Aspe II und dem Team aus Bexterhagen. Im ersten Durchgang ist der Tabellenzweite besser in der Partie, verhält sich taktisch sehr geschickt und kann mit einer wohltuenden Präsenz in der Defensive und speziell im Zentrum überzeugen. Im Offensivspiel sorgen die Bexterhäger durch Standardsituationen und durch den agilen Camara für die nötigen Gefahrenmomente. Es fehlt aber die letzte Konsequenz im Torabschluss. Der SV Werl-Aspe II steht tief und verdichtet die Räume geschickt, weshalb Bexterhagen Co-Trainer Uwe Wehmeyer (Bild links) folgende Erkenntnis zieht: "Schon früh wurde klar, dass es heute eine sehr zähe Sache werden würde." Ihn ärgert, dass der Referee seinem Team einen "klaren Elfmeter versagte." Sören Brüntrup ist nach Wehmeyers-Einschätzung im gegnerischen Strafraum klar am Arm festgehalten worden. Drei gute Torschüsse der besseren Gäste versanden jedoch. Der Aufsteiger agiert im ersten Abschnitt jedoch einfach zu lethargisch im Umschaltspiel und scheitert zu häufig am schlampigen Passspiel. Auch deshalb gibt Werl-Aspe II-Spielertrainer Christoph Schlautkötter ehrlich zu: "Über einen Pausenrückstand hätten wir uns nicht beschweren dürfen." Die Szenerie ändert sich im zweiten Durchgang grundlegend. Die Halbzeitansprache vom Trainerduo Schlautkötter/Alexander Ruge scheint bei den Spielern angekommen zu sein und so übernehmen die Schwarz-Weißen fortan die Spielkontrolle, sind im Zentrum besser in der Partie und suchen ihr Glück über ein geschicktes Spiel über die Außenpositionen. Was Schlautkötter aufgefallen ist: "Trotzdem wurde das Spiel durch die taktischen Ausrichtungen bestimmt, so dass auch diese Halbzeit sehr chancenarm blieb." Beim TuS Bexterhagen haben Clemens Großer nach einer schönen Kombination und Arne Middeldorf mit einem Freistoß und einem Schuss von der Strafraumgrenze gefährliche Abschlussaktionen. Wehmeyer moniert: "Je länger die Partie lief, je ungenauer wurden unsere Aktionen." Auf Seiten der Hausherren vergibt Julian Dewitz (Bild links) nach einem Konter den "Lucky Punch" in der Schlussminute. Nach einem schön gespielten Angriffszug kann er völlig freistehend das gegnerische von Ivo Rolle (Bild rechts) gehütete Gehäuse nicht treffen. Schlautkötter befindet nach dem Spiel im Gespräch mit Lippe-Kick: "Alles in allem ein gerechtes Remis. In der ersten Halbzeit ist Bexterhagen mit Oberwasser, in der zweiten Halbzeit Werl-Aspe besser. Den Lucky Punch hatte Werl-Aspe auf dem Fuß", verpasst es Dewitz zumindest für einen Tag zum "local hero" zu mutieren. Uwe Wehmeyer stellt bei Lippe-Kick klar: "Dieser eine Punkt heute fühlt sich an wie eine Niederlage, da wir mindestens 70, 75 Minuten das Spiel bestimmt haben und die bessere Mannschaft waren."

Fazit: Dieses Remis ist insgesamt leistungsgerecht. Sicherlich hätte SV Werl-Aspe II spät den Siegtreffer markieren können, doch es fehlt an der nötigen Puncherqualität im Abschluss. Mehr Spielanteile haben die Bexterhäger, die aus ihrer Überlegenheit aber mehr Kapital schlagen müssen und am Ende sogar etwas Glück haben, dass sie nicht als Verlierer das Spielfeld verlassen.

Tore:
Fehlanzeige

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