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Fanstory – SG Berlebeck/Heiligenkirchen

Zur Premiere der neuen Rubrik ist es Hermann Rüschenpöhler, den wir in der Lippe-Kick-Fanstory etwas näher vorstellen. Klickt euch hinein.

SG BHK-Fan Hermann Rüschenpöhler und die Erinnerung an die „Schlammschlacht” von Kachtenhausen


(hk). Seit knapp einem Jahrzehnt, genauer gesagt seit Sommer 2006, haben sich die einst rivalisierenden Vereine des TuS Falke Berlebeck und der Spielvereinigung Heiligenkirchen zusammengeschlossen. Seither gehen die beiden einstigen Traditionsvereine jenseits des Hermannsdenkmals als SG Berlebeck-Heiligenkirchen gemeinsam auf Punktejagd. Diesen Weg mitgegangen ist Hermann Rüschenpöhler, der im Gespräch mit Lippe-Kick seine ganz persönliche Beziehung zum Detmolder A-Ligisten offenbaren kann. Lest hier, was der Filius mit seiner ausgeprägten Leidenschaft für den lokalen Fußball zu tun hat.

 

Gute Entwicklung der SG BHK

 

Als entscheidenden Grund für den Startschuss in sein aufregendes Fansein für den Fußball im Süden von Detmold, nennt der 63-Jährige seinen Sohn Marius Rolf, der bereits seit dem Jahr 2002 beim damaligen TuS Falke Berlebeck gekickt hat. Viel wurde diskutiert über die Fusion zwischen den Heiligenkirchenern und Berlebeckern. Wie in vielen anderen Vereinen war auch hier der zunehmende Personalmangel auch ein ganz entscheidendes Kriterium für das Zusammenlegen. Auch als leidenschaftlicher Berlebecker kann Rüschenpöhler diese Entscheidung nur mit einem Wort beschreiben: „Vernunftlösung.” So betrachtet er den Werdegang seitdem auch durchaus als einen Erfolg, was sich auch mit der aktuellen Tabellensituation der verschiedenen Seniorenteams der BHK klar beweisen lassen kann. So steht die erste Mannschaft als Aufsteiger in der Kreisliga A Detmold auf einem hervorragenden sechsten Tabellenplatz. Die zweite Mannschaft spielt in der B2-Spielklasse eine ansprechende Rolle, während die vierte Mannschaft in der C2-Liga sogar gute Chancen im Aufstiegskampf besitzt. Einzig die dritte Mannschaft rangiert mit sieben Zählern auf dem eher suboptimalen drittletzten Tabellenplatz in der Kreisliga C1 Detmold.

 

Rüschenpöhler und die Hoffnung auf viele Tore

 

Rüschenpöhler registriert erfreut diese positive Gesamt-Entwicklung der SG Berlebeck-Heiligenkirchen und erinnert sich noch selig an den 16. November im letzten Jahr, als die Hengstler-Eleven einen beachtlichen 6:2-Auswärtssieg beim damaligen „Angstgegner” TuS Kachtenhausen einfuhren. So konnte dank einer kämpferisch tadellosen Vorstellung die „Schlammschlacht” beim TuS gewonnen werden. Ein Indiz für die enorme Leidenschaft der Kicker, was für sichtlich Eindruck bei der treuen Fanseele gesorgt hat. In eher unangenehmer Erinnerung datiert ein Wahrnehmungsfehler von Rüschenpöhler passiert beim ersten Spiel der SG Berlebeck-Heiligenkirchen. So hat der Rentner das eigene Team mit den Oesterholzer-Gastgebern verwechselt. Die Problematik ist schnell erkannt: Ein Wahrnehmungsfehler wegen der ähnlichen Trikotfarbe mit den alten Berlebecker-Shirts. Mittlerweile kennt er seine Spieler natürlich nur allzu genau und macht kein Geheimnis daraus, „dass die Mannschaft konzentriert und sehr diszipliniert auftritt und in fast jedem Spiel viele Tore macht!” 43 Treffer in 16 Partien belegen seine Aussage eindrucksvoll. Speziell die 31 Treffer in den zehn Partien vor heimischer Kulisse machen diesen Hunger auf Treffer nur allzu deutlich. Rang vier in der Heimtabelle erfreuen ihn sehr. Auswärts gibt es für die SG BHK gewiss noch Steigerungsbedarf bei fünf Punkten aus sechs Partien in der Fremde. Einen Wunsch verrät Rüschenpöhler noch: „Ich wünsche mir, dass die SG BHK gute Spieler halten kann, viele Tore machen kann und die erste Kreisklasse hält,” so seine Hoffnung für die Zukunft. Zumindest das Ziel Klassenerhalt sollte bei elf Punkten Vorsprung auf einen Abstiegsrang realisiert werden.

 

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