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Interview Mohamed Ben-Ayed

Mohamed Ben-Ayed: „Ich weiß, was ich kann und will”

(hk). Mohamed Ben-Ayed hat sich als Jugendtrainer einen hervorragenden Ruf im Detmolder-Fußball erarbeiten können. Nach einer Auszeit als Coach möchte der frisch Vermählte nun wieder eine neue Herausforderung antreten. Im Gespräch mit Lippe-Kick-Chefredakteur Henning Klefisch hat sich das ehemalige Eichholzer-Urgestein zu seinen Zielen geäußert und hat die Rückkehr aufs Spielfeld kategorisch ausgeschlossen.

Lippe-Kick: Du bist selbst ein bekanntes Gesicht im lippischen Fußball. Du hast beim TuS Eichholz-Remmighausen gewirkt. Wie sind deine Beziehungen zu diesem Verein, was waren die Gründe für den Abschied?

Ben-Ayed: „Eichholz Remmighausen war meine erste Trainer Station. Dem Verein hab ich viel zu verdanken und bedeutet mir noch sehr viel. Wenn ich die zeit habe, schaue ich mir noch das ein oder andere Spiel an. Zu vielen habe ich noch einen guten Kontakt. In der Zeit habe ich viel gelernt, auch aus Fehlern, die ich gemacht habe. Dann kam ein Moment nach einer Serie, wo ich eine Auszeit gebraucht habe.”

Lippe-Kick: Danach ging es bekanntlich bei der SG Hiddesen-Heidenoldendorf für dich weiter. Schilder bitte kurz deine Zeit dort?

Ben-Ayed: „Ich hatte vier tolle, schöne aber auch schwierige Jahre habe ich bei der SG Hiddesen-Heidenoldendorf gehabt. Im B und A-Jugend-Bereich habe ich mit dem Jahrgängen 95/94 und 93 viele Erfolge feiern können. Viele Meisterschaften, Pokalsiege gegen Jerxen Orbke, Westfalen Pokal. Es war eine sehr tolle Zeit mit viel vielen tollen Momenten.”

Lippe-Kick: Die Gerüchteküche brodelt, dass du gegenüber einer neuer Trainerstelle aufgeschlossen bist. Kannst du bitte das Profil deines neuen Vereins kurz skizzieren!

Ben-Ayed: „Ja, das stimmt. Ich habe jetzt ein Jahr pausiert, weil es familiäre Veränderungen bei mir gab. Ich habe geheiratet und hatte die Zeit mit meiner Frau gebraucht. Meine Tanks sind aufgeladen und ich bin auf der Suche nach einer neuen Herausforderung.”

Lippe-Kick:  Kannst du bitte das Profil deines neuen Vereins kurz skizzieren!

Ben-Ayed: „Ich bin schon auf der suche nach was längerfristigem. Es muss passen. Das Konzept des Vereins ist mir sehr wichtig und muss stimmen. Mein Konzept muss dem anzupassen sein. Erfolge kann man sich über Jahre erarbeiten. So etwas geht nicht über ein Jahr.”

Lippe-Kick: Welche Qualitäten kannst du als Trainer vorweisen, die dich für einen neuen Verein interessant gemacht worden?

Ben-Ayed: „Über sich selbst zu beurteilen ist immer schwierig. Ich weiß, was ich kann und was ich will. Für mich ist wichtig, dass ich eine Linie mit dem Verein fahre. Ich bin ein sehr engagierter, zuverlässiger, emotionaler und zielstrebiger Trainer. Ich bin zwar der lockere Typ mit den Jungs, kann aber auch anders.”

Lippe-Kick: Kommt für dich auch die Rolle des Spielertrainers in Frage?

Ben-Ayed: „Spielertrainer, (lacht) Nein, ich möchte meine ganze Arbeit, Kraft und Zeit dem Team am Rand geben. Ein Trainer muss für seine Mannschaft immer da sein und das ist man am Rand besser.”

 

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