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Kreisliga A Detmold

SF Oesterholz-Kohlstädt – Mit Vorfreude auf die gepimpte Liga

Bis dato sind es nur Akteure aus dem eigenen Verein gewesen, die den Kader der Sportfreunde verstärken. Möglichst schnell sollen die sechs Neuzugänge in den Kader des letztjährigen Aufstiegsanwärters integriert werden. Lippe-Kick hat mit Obmann Björn Brinkmann über die neue Situation gesprochen.

Sportfreunde hoffen auf die vorderen Plätze

Kreisliga A Detmold (hk). Schön war es. Und ausgesprochen knapp in der Vorsaison, als die Sportfreunde Oesterholz/Kohlstädt den ersehnten Aufstieg in die Bezirksliga verpassten. Munter mischten die Dreier-Schützlinge mit im Spitzenkampf von Detmolds höchster Kreisklasse. Letztlich waren es sechs Punkte auf den Meister und Aufsteiger TSV Horn, da den Sportfreunden am Ende ein wenig die Puste ausgegangen ist.

Von Henning Klefisch

Zwei wichtige Leistungsträger verlassen neben Coach Michael Dreier den letztjährigen Tabellendritten. Maik Fehse zieht es zum Ligakonkurrenten und Lokalrivalen FC Fortuna Schlangen, während Detmolds Auswahlspieler Lars Bornefeld (Bild rechts) zum ambitionierten Bezirksligisten SV Heide-Paderborn weiterzieht. Vier A-Jugendkicker und zwei Akteure aus der Reserve werden nun ihren Hut in den Ring werfen und wollen sich unter dem neuen Trainer Eugen Schlej beweisen. Für den neuen Obmann Björn Brinkmann ist ganz entscheidend: „Wir werden versuchen, sie schnell an den Kreisliga A-Alltag heranzuführen.“ Allerdings sollte in diesem Zusammenhang auch die Tugend Geduld eine Rolle spielen: „Gerade den Jungs, die aus der Jugend kommen, muss man Zeit geben, sich daran zu gewöhnen.“ Daher soll es die Mischung machen aus erfahrenen und jungen Akteuren. Die jungen Wilden sollen von den erfahrenen Recken aus nächster Nähe lernen. Als Konsequenz dieser Kombination soll es möglichst schnell eine Einheit werden, damit man im August topfit in die Serie starten kann. Die Resultate in den anstehenden Testspielen besitzen eher eine untergeordnete Bedeutung, „wobei ein positives Ergebnis immer auch auf die Stimmung und Vorfreude für die Saison schlägt“, möchte Brinkmann diese positiven Folgeerscheinungen nicht gänzlich außer Acht lassen. Interessante und anspruchsvolle Testspiele sind vereinbart worden. So etwa gegen die Bezirksliga 3-Vertreter SV Marienloh und SC Borchen und gegen den Paderborner A-Ligisten SSC Scharmede.

Schön, attraktiv und erfolgreich möge der Fußball bitte sein

Brinkmann wünscht sich für die neue Spielzeit, dass eine Mischung aus schönem, attraktivem und erfolgreichen Fußball den treuen Anhängern geboten werden kann, damit letztlich eine Platzierung der vorderen Ränge eingenommen wird. Eine mögliche Lösung: „Je mehr Punkte wir am Anfang sammeln, um so besser, denn die Kreisliga wird ausgeglichener denn je.“ Brinkmann, der Michael Birkelbach als Obmann der Sportfreunde beerbt hat, glaubt daran, dass sein Team auf einem der vorderen Plätze einlaufen kann, denn: „So viel Vertrauen und Stolz haben wir uns nun einmal in den letzten fünf Jahre erarbeitet.“ Trotz der bekannten und schmerzhaften Abgänge soll ganz bewusst nicht tief gestapelt werden. Er warnt jedoch auch: „Deswegen ziehe ich auch keine Lehren aus den letzten Jahren, da ich immer nur nach vorn schaue und das Erlebte zwar eine schöne Erinnerung ist, aber für die Zukunft nicht unbedingt hilfreich erscheint“, wird es nun darum gehen, die Leistung aus den letzten Spielzeiten wieder zu bestätigen.

Für manche ist die Kreisliga nun die Bezirksliga von früher“

Es wird sich in der Kreisliga A Detmold nun einiges ändern. Vier Neulinge ersetzen die beiden Absteiger, was bedeutet, dass die Liga von 16 auf 18 Teams angewachsen ist. Brinkmann hebt den Zeigefinger, wenn er bei Lippe-Kick deutlich macht: „Die neue Saison wird mit Sicherheit nicht einfacher als die letzten Jahre, da die Klasse überhaupt fußballerisch wie technisch an Fahrt gewonnen hat.“ Als der Blondschopf selbst noch auf dem Fußballplatz stand, waren es fast zehn lippische Mannschaften, die in der Bezirksliga aktiv gewesen sind. Diese stolze Zahl gehört längst der Vergangenheit an, weshalb er mutmaßt: „Für manche ist die Kreisliga nun die Bezirksliga von früher.“ Er wird konkreter und beschreibt die neue Situation: „Es gibt Aufsteiger, die alles für den Klassenerhalt geben, Absteiger die sofort wieder in die Bezirksliga wollen oder Mannschaften, die schon seit Jahren eine gute Rolle in der Kreisliga spielen.“ So habe selbstredend auch jeder Gegner „seine Stärken und Schwächen“ und „jeder kann jeden schlagen.“ Dieses früher auch in der Bundesliga gültige Motto findet nun wohl in der kommenden Spielzeit in Detmolds-Premiumklasse Anwendung. Durch die Aufstockung steigt das Attraktivitätspotential der Spielklasse erheblich.

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