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Kreisliga B Detmold

RSV Hörste – Keinen unnötigen Druck machen

Man hat sich sinnvoll auf dem Transfermarkt verstärken können, dazu eine Vorbereitung mit anspruchsvollen Testspielen bestritten. Die Situation des RSV Hörste wenige Tage vor dem Saisonstart gibt es mit einem Klick bei Lippe-Kick zu erfahren.

Wiemann wünscht sich “guten, einstelligen Tabellenplatz

Kreisliga B Detmold (hk). Konstant war beim RSV Hörste in der Vorsaison vor allem die Wechselhaftigkeit in den Leistungen. Nach einer eher mäßigen Hinserie konnte auch eine starke zweite Saisonhälfte nicht mehr zum erhofften Wiederaufstieg langen. Mit fünf Punkten Rückstand auf einen Aufstiegsplatz rangierten die Schützlinge von Coach Thomas Johannfunke auf Position vier und beendeten diese wechselhafte Serie mit einem echten Paukenschlag. Durch einen 3:1-Auswärtssieg bei CSL Detmold erwies sich der A-Ligaabsteiger als Aufstiegskiller für die Residenzler. Stattdessen durfte neben Post TSV Detmold II etwas überraschend auch die Spielvereinigung Hagen-Hardissen den Sprung in die Beletage des Detmolder-Fußballs bejubeln. Auf ein Neues lautet nun die Devise vor der anstehenden Serie.

Von Henning Klefisch

Mächtig Schweiß ist bei den Schwarz-Weißen aus Hörste in der bisherigen Vorbereitung geflossen. Es wurde kräftig Kondition gebolzt. Seit dem 12. Juli befindet man sich im Vorbereitungsstadium auf die Premierenspielzeit der eingleisigen B-Liga. Neben den Trainingseinheiten, wo auch Taktik und spielerische Elemente eine Rolle spielten, gab es auch einige Testspiele gegen die A-Ligisten Brake (1:4), Heiden (1:1), Lipperreihe (2:4), Leopoldshöhe (1:5) und ein 3:3-Unentschieden gegen den Herforder B-Ligisten SC Sancakspor Spenge. Es folgen Spiele gegen Hillegossen und Diestelbruch. Das dreitägige Trainingslager im Sauerland bot sich als eine Teambuildingmaßnahme und Integrationsmöglichkeit für die Neuzugänge an. Vom Paderborner B2-Ligisten TuS Egge Schwaney ist mit Sven Aßmann ein neuer Keeper verpflichtet worden. Vom B-Ligaabsteiger FSG Waddenhausen-Pottenhausen kamen mit Michell Lubinski und Timo Strauss zwei echte Verstärkungen. Ebenso wie Gerion Hartmann, der zuletzt beim SV Eintracht Jerxen-Orbke aktiv gewesen ist. Dazu gesellt sich noch ein Trio aus der eigenen A-Jugend, die langsam an den Seniorenfußball herangeführt werden sollen.

Wille und Verletzungsfreiheit ist entscheidend

Die Favoritenrolle im Kampf um den Aufstieg schiebt RSV-Kapitän Marc Wiemann (Bild links) den Teams aus Hakedahl, Sabbenhausen-Elbrinxen, CSL Detmold und BSV Müssen zu, während er zur eigenen Zielsetzung sagt: “Wir wollen wie letztes Jahr lange oben mitspielen und am Ende einen guten einstelligen Platz belegen”, ist bei den Hörsteranern vom Aufstiegsdruck überhaupt keine Rede. Auch der Defensivspezialist ist sich absolut bewusst, dass bei 34 Saisonpartien im Amateurbereich “man gar nicht erwarten kann, dass jemand durchmarschieren wird, viel zu oft werden Leute fehlen”, ist in diesen Ligen der Fußball eben nur ein Hobby. Nach Wiemanns-Einschätzung wird das Team den Aufstieg feiern, welches “den größten Willen hat und natürlich von Verletzungen verschont wird”, könnten diese Punkte zu echten Erfolgsfaktoren werden. Seinen RSV sieht er zusammen mit FSV Pivitsheide, Eichholz-Remmighausen und Istrup-Brüntrup im “guten Mittelfeld” tabellarisch beheimatet. Selbst möchte man die richtigen Lehren aus der Vorsaison ziehen, als nur eine schwache Hinserie absolviert wurde. Kritisch merkt Wiemann an, dass die Einstellung in seinem Team “oft nicht gepasst hat.” Zudem “haben wir es zu locker angehen lassen.” Dies waren jedoch die einzigen Punkte mit Steigerungspotential in einer Serie, wo die Zufriedenheit besonders über die starke Rückserie überwiegt.  

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