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Kreisliga B2 Lemgo

TuS Ahmsen – “Wie eine große Familie”

Es läuft in diesen Tagen beim TuS Ahmsen. Obmann Lothar Köhnemann verrät das Erfolgsrezept des Spitzenreiters der B2 Lemgo und des Pokalviertelfinalisten, wie ihr im folgenden Link nachlesen könnt.

Köhnemann: “Der Ahmsen-Clan ist unser Geheimnis

Kreisliga B2 Lemgo (hk). Es ist für einige Experten doch reichlich überraschend, dass der TuS Ahmsen so hervorragend platziert ist nach vier gespielten Runden. Mit vier Siegen und einem sehr ansprechenden Torverhältnis von 25:2 führt man die B2 Liga an. Sicherlich ist es erst die Frühphase der Serie und die Großkaliber warten noch. Dennoch ist beeindruckend, wie angriffsfreudig und spielstark die Truppe von Coach Jörg Horstkötter agiert. TuS Ahmsen-Obmann Lothar Köhnemann hat sich zum glänzenden Saisonstart bei Lippe-Kick zu Wort gemeldet.

Von Henning Klefisch

Auch Köhnemann gibt ehrlich zu: “Man kann durchaus sagen, dass wir gut gestartet sind.” Positiv aufgefallen ist ihm, dass sein Team “als Einheit, als Team funktioniert.” So sei man zusammengewachsen, auch mit den neuen Spielern, die sich “schnell integriert und eingefügt haben”, wie er wohlwollend registriert hat. Für den lange Zeit im lokalen Fußballgeschäft tätigen Köhnemann ist es vor allem wichtig, dass sich die Spieler auch außerhalb des Spielfeldes prächtig verstehen. Auch einige Akteure, die aus beruflichen oder schulischen Gründen in der letzten Spielzeit eine Fußballpause eingelegt haben, haben sich nahtlos in das funktionierende Gebilde eingefunden. Dies in Kombination mit der Verpflichtung von Jens Janson als neuen Co-Trainer an der Seite von Horstkötter (Bild rechts) ist “ausschlaggebend für die momentane Erfolgsspur”, wie Köhnemann glaubt.

“Die Spieler sind erwachsener geworden”

Trotz der Tabellenführung in dieser komplizierten Spielklasse und dem Einzug in die vierte Runde des Kreispokals gibt es in Ahmsen überhaupt keinen Grund, um durchzudrehen. Vielmehr spricht man ganz bewusst von einer “Momentaufnahme.” Schließlich ist der Fußball ein schnelllebiges Geschäft und bei der nächsten Niederlage kann sich die Situation wieder ganz anders darstellen. Natürlich muss ehrlich zugegeben werden, dass diese Ausgangsposition mit neun Punkten nach drei Partien durchaus als sehr gut bezeichnet werden kann. Köhnemann verweist jedoch auf die punktgleichen Teams aus Leese und Bexterhagen und “zwei starke Aufsteiger, die heiß sind wie Frittenfett”, meint er die SG Hörstmar/Lieme II und den SV Werl-Aspe II. Einen klaren Favoriten ausfindig zu machen, fällt schwer, da sich wohl erst im Oktober mehr Klarheit bezüglich der Tabelle ergibt. Demütig gibt sich Lothar Köhnemann, der ankündigt: “Wir arbeiten weiter an uns, versuchen die Sachen zu verbessern, die noch nicht so rund laufen, das wissen Gott sei Dank nicht nur die Trainer, sondern auch die Spieler selbst.” Diese seien inzwischen “sehr selbstkritisch”, versuchen aus den Fehlern zu lernen oder um es mit den Köhnemannschen-Worten zu umschreiben: “Sie sind erwachsener geworden.” Immerhin haben einige Spieler in den letzten drei Spielzeiten einiges miterlebt. Zunächst der Fastabstieg in die C-Klasse, dann ein starker sechster Rang im Endklassement, ehe in der letzten Spielzeit das Niemandsland in der Tabelle stand. Eine Sache beeindruckt Köhnemann definitiv: “Dass immer noch 95 Prozent der Mannschaft zusammen sind und gemeinsam dieses auf und ab durchlebt haben, bedeutet mir sehr viel und beweist, wir gehen den richtigen Weg.” Bei Lippe-Kick verrät er auch: “Die Jungs haben ein paar Dinge gefordert, gebraucht oder gewünscht und bekommen Streicheleinheiten, Gespräche, Sicherheit, neue Spieler, Torwart-Trainer, nicht zuletzt Jens Janson. Und alles in unserer Art und Weise als große TuS-Familie.” Er wird konkreter und erklärt: “Wir sind ja wie eine große Familie, Sonntag für Sonntag sehe ich viele Gesichter am Platz, mit denen ich damals auf dem Platz stand. Jetzt stehen unsere Jungs dort, spielen für uns und wir sind stolz wie Bolle. Freundinnen, Frauen und Mütter oder Omas sind dabei. Von Spielern, Trainern, Offiziellen, selbst der Ehren-Präsident, alle sind sie dabei. Wir sind schon mehr als eine Familie, eher ein Clan, der Ahmsen-Clan, und das macht unser Geheimnis aus”, präsentiert sich Köhnemann gewohnt offen, schlagfertig und humoristisch. Bei der diesjährigen Transferpolitik ist auffällig, dass alle Neuzugänge eine Ahmser-Vergangenheit vorzuweisen haben. Dies führt auch dazu, dass auch Väter, die in der Vergangenheit durch Abwesenheit glänzten, nun ihren Söhnen beim Kicken zuschauen. Köhnemann mit einem Augenzwinkern: “Und auch den letzten Vater, der immer noch sagt: Ich komme nur zum Gucken, nun, auch den werden wir noch aufnehmen im Clan. Da ist Platz für jeden im grün-weißen Herz.”

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