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Kreisliga C1 Lemgo

Spielvereinigung Bavenhausen – Der erklärbare Höhenflug

Wie ein Wirbelsturm wirbelt die Spielvereinigung Bavenhausen durch die bisherige C1 Lemgo-Serie. Die Hintergründe dafür erfahrt ihr im folgenden Link.

Dominik Horstmann: “Wir wollen jedes Spiel gewinnen

Kreisliga C1 Lemgo (hk). Man kann leicht in Versuchung geraten, dass man sich in diese Mannschaft aus Bavenhausen schnell verliebt. Die Zahlenwerte sind wahrlich beeindruckend. Fünf Siege aus fünf Spielen und dazu ein erstaunliches Torverhältnis von 32:4. Diese Mannschaft aus dem südlichen Kalletal ist aktuell wenig verwunderlich der absolute Top-Favorit im Kampf um den Aufstieg, zumal auch direkte Aufstiegskonkurrenten wie Yunus Lemgo und Matorf deutlich bezwungen worden sind. Sturmführer und Identifikationsfigur Dominik Horstmann hat uns mögliche Gründe für die bemerkenswerte Entwicklung der Spielvereinigung benennen können.

Von Henning Klefisch

Man muss dem Sturmtank nicht ins Gesicht blicken, um seine gute Laune zu erahnen. Zufrieden stellt er fest: “Momentan läuft es einfach richtig gut für uns.” Sicherlich sind es auch die klaren Siege gegen Yunus Lemgo (6:2) und gegen Matorf (6:1), die die Brust auf Tim Wiese-Niveau haben anschwellen lassen. Immerhin sind diese besagten Teams auch mit reichlich Hoffnungen in die C1-Serie gegangen und wurden mächtig abgewatscht von den Mühlenkickern, die auch diese komplizierten Aufgaben überzeugend lösen konnten. Als “genial” bezeichnet Urgestein Horstmann die Abteilung Attacke in seinem Team. Ein Grund für diese enorme Treffsicherheit: “Was sich bemerkbar macht, ist mittlerweile, dass alle Neuzugänge der letzten zwei Jahre schon mal in einer höheren Liga gespielt haben und so wie wir aufgestellt sind, harmonieren wir wirklich gut”, ist diese Erfahrung wichtig und auch die Stimmung außerhalb des Platzes ist leistungsfördernd. Dazu kommt, dass trotz der einen oder anderen Sprachbarriere auch Akteure wie Abdullah Haidari oder Isaac Amandeh in den dörflichen Verein voll integriert sind. Der aufmerksame Horstmann hat beobachtet: “Die beiden sind super Jungs und gerne bei uns.” Eingeschlagen wie eine Bombe hat Ali Al Fahad, der mit unglaublichen 15 Toren mit weitem Abstand die Torschützenliste der Spielklasse anführt. Die Spieler fühlen sich rundum wohl unter der Mühle. Ein Marian Schulz (Bild links) etwa hat zu jeder Transferperiode einige lukrative Angebote, um seine Fußballschuhe auch höherklassig zu schnüren. Er beweist jedoch Treue und spielt weiterhin gerne für die Spielvereinigung Bavenhausen. Dazu Horstmann: “Ich denke mal, das zeigt, dass es bei uns in Verein menschlich stimmt und ein gutes Umfeld vorhanden ist.”

Drei Musketiere als Vorbild

Trotz all der Offensivwucht sollte man auch die Verteidigung nie vergessen, die erst vier Gegentore zugelassen hat und das Rückgrat für diese beeindruckende Sturmabteilung bildet. Gerade einmal volljährig dirigiert Chris Hermsmeier die Abwehr wie ein “alter Hase” und besitzt überdurchschnittliche Fähigkeiten. Auch ein Jannik Lenjer in der Hinterhand verfügt über “richtig Potential”, wie Dominik Horstmann (Bild rechts) stolz zugibt, aber bedauert, dass dieser wegen einer Schulteroperation noch nicht mitwirken kann. Er stellt jedoch klar, dass es vor allem die mannschaftliche Geschlossenheit ist, die einen Erfolgsfaktor darstellt. Das Motto der drei Musketiere: Einer für alle, alle für einen, kann auch in Bavenhausen Gültigkeit finden. Horstmann lobt “eine ganz besondere Team-Chemie!” Untereinander sind die Spieler Kumpels und helfen sich auch in privaten Angelegenheiten, was sich auf dem Platz bemerkbar macht, wo auch knifflige Situationen als Team zu lösen sind. Sicherlich gibt es auch Ungereimtheiten auf dem Spielfeld. Dennoch sind diese nach dem Spiel vergessen, wofür auch Cheftrainer Jörg Schigat mit seinem Betreuerteam sorgt. Trotz der aktuell überragenden Form muss Spieltag für Spieltag die Leistung bestätigt werden und auch die Konkurrenz schläft nicht. Angreifer Horstmann zeigt sich aktuell überrascht vom ersten Verfolger FC Union Entrup II, die zwei Zähler weniger auf der Habenseite haben, glaubt aber auch, “dass die die Leistung auf Dauer nicht halten können.” Dafür hat er ganz andere Mannschaften auf dem Zettel, wie die ersten Mannschaften von Matorf, Pauli und Yunus, die seinem Team “noch gefährlich werden können.” Der Anspruch ist hoch, wie er versichert: “Allerdings wollen wir jedes Spiel gewinnen und wenn uns dieses gelingt, kann uns niemand gefährlich werden”, spricht eine gehörige Portion Selbstbewusstsein aus dieser Aussage.

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