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Kreisliga A Detmold

SF Berlebeck-Heiligenkirchen – Rellensmann tritt zurück

Die SF Berlebeck-Heiligenkirchen stehen ohne Trainer da. Bereits am Donnerstag ist Guido Rellensmann zurückgetreten. Bei Lippe-Kick spricht er über die Gründe.

„Unterschiedliche Einstellung“

Kreisliga A Detmold (ab). Am Donnerstag hat der bisherige Coach Guido Rellensmann bei den SF Berlebeck-Heiligenkirchen seinen Hut genommen. Bis zum heutigen Spiel gegen den starken Aufsteiger TuS Horn-Bad Meinberg war noch kein Nachfolger gefunden, so dass die Mannschaft ohne Trainer an der Seitenlinie zum Spiel antrat. Bei Lippe-Kick spricht Rellensmann über seine Gründe.

Von André Bell

Die SF Berlebeck-Heiligenkirchen sind alles andere als gut in die Saison gestartet. Mit sechs Zählern nach acht Partien steht man auf dem ersten Nicht-Abstiegsplatz. Ganz sicher nicht die Ansprüche, mit denen man in die Saison gestartet war. Schon letzte Saison konnte man nur knapp den Klassenerhalt feiern. Wenn dann noch Differenzen zwischen Trainer, Vorstand und Mannschaft hinzukommen muss man manchmal Konsequenzen ziehen. Guido Rellensmann, Trainer der SF Berlebeck-Heiligenkirchen, ist bereits am Donnerstag wegen „unterschiedlicher Einstellung zum Fußball“ von seinem Amt als Trainer zurückgetreten. „Der Vorstand hat alles dafür getan, und dem bin auch sehr dankbar, da solche Bedingungen mancher Bezirksligist nicht hat. Aber leider gab es unterschiedliche Auffassungen was Veränderungen und Trainingsbeteiligungen betrifft“, begründet Rellensmann seine Entscheidung. Dennoch geht man nicht im Streit auseinander, wie Rellensmann abschließend noch erwähnt: „Wünsche dem Verein weiterhin viel Erfolg, weil der Vorstand es verdient hat.“ Ähnlich äußert sich auch SF-Obmann Michael Betke (Bild rechts) über den Coach. Zudem erläutert er auch nochmal die Gründe aus seiner Sicht: „Guido hat uns am Donnerstag-Abend mitgeteilt, dass er das Traineramt niederlegt. Er sieht sein Konzept nicht für durchgesetzt und wollte auch ein Zeichen setzen für die Mannschaft nach dem mehr als holprigen Saisonstart. Im Profibereich heißt so etwas dann wohl mangelnde Einstellung des Kaders, was Trainingsbereitschaft und konsequente Umsetzung des Konzeptes betrifft. Mir persönlich tut es leid, nein, eher richtig weh für Guido. Ich kann sowohl fußballerisch als auch menschlich nur Gutes über ihn sagen. Ich bin mir sicher, einige wissen nicht, was sie an ihm verloren haben. Wir wünschen ihm viel Glück und Erfolg für seine persönliche und sportliche Zukunft.“ Und auch die Spieler waren von der Nachricht ziemlich überrascht, stellvertretend äußert sich Arne Seehrich, der außerdem noch eine Warnung ausspricht: „Die Nachricht hat Donnerstag schon ziemlich gesessen, aber ist natürlich vollkommen nachvollziehbar. Guido und ich hatten über die komplette Zeit einen sehr guten Draht und ich bin von dem, was er uns als Trainer vermitteln wollte, und von seiner Philosophie überzeugt und deshalb tut es doppelt weh, wenn einige dies nicht wertschätzen. Das fängt bei der Trainingsbeteiligung an und hört beim Umsetzen der Aktionen im Spiel bzw. im Training auf. Es ist aktuell keine gute Entwicklung in der Mannschaft zu sehen. Das muss sich schnellstens ändern, ansonsten wird es unglaublich schwer. Ich wünsche Guido sowohl fußballerisch als auch persönlich alles Gute. Der Kontakt wird mit Sicherheit aufrecht erhalten.“

 

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