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Kreisliga B Detmold

SG Istrup-Brüntrup – Eine Ära geht zu Ende

Bei der SG Istrup-Brüntrup steht am Ende dieser Saison eine große Veränderung an. Lest hier, was ab der kommenden Saison anders sein wird.

Schluss nach neuneinhalb Jahren

Kreisliga B Detmold (ab). Die SG Istrup-Brüntrup wird sich nach dieser Saison nach einem neuen Trainer umschauen müssen. Aus persönlichen Gründen wird Marc Peuser nach neuneinhalb Jahren als Trainer bei der SG aufhören. Bei Lippe-Kick spricht der Coach über seine Zeit in Istrup.

Von André Bell

Es ist die Familie, die Marc Peuser zu der Entscheidung veranlasst hat, als Trainer aufzuhören. Das zweite Kind ist unterwegs, die Trainingsarbeit, die Spielvorbereitung, die Spiele selbst, dazu die Familie zuhause, der Job, das alles lässt sich nicht mehr unter einen Hut bringen. Schweren Herzens hat sich Marc Peuser (Bild rechts) deshalb dazu entschieden das Trainerdasein zunächst einmal aufzugeben. „Der Schritt fällt mir unheimlich schwer, weil wir einfach viel zusammen erlebt haben. Der Zusammenhalt im Verein ist riesig. Die Spieler und der Vorstand sind enttäuscht und finden es schade, aber alle haben vollstes Verständnis für meine Entscheidung.” Die Familie geht halt vor, „das ist dann einfach so, die Familie steht an erster Stelle. Meine Frau hat mich immer unterstützt und tut das auch noch, aber es ist dann jetzt an der Zeit, öfter für meine Familie da zu sein.”

Angefangen hat alles im Frühjahr 2008, damals noch bei Schwarz-Weiß Brüntrup in der Kreisliga C. Das erste Spiel im April 2008 ging zwar mit 0:1 gegen den TSV Schwalenberg verloren, doch danach wurde auch noch der ein oder andere Erfolg gefeiert. Wie zum Beispiel der Aufstieg mit der SG Istrup-Brüntrup in die Kreisliga A im Sommer 2011. Auch, wenn man im Jahr darauf sofort wieder abstieg, das eine Jahr in der obersten Kreisliga bleibt. „Mein persönliches Highlight ist jedoch, dass uns trotz vieler Angebote anderer, meist höherklassiger Vereine, nie ein Spieler verlassen hat”, ist Peuser zurecht stolz auf die Loyalität seiner Spieler. Etwas, was es im heutigen Fußballgeschäft nur noch selten gibt.

Im Mai 2017 also ist es dann vorbei. Vorerst, eine klitzekleine Hintertür lässt sich Marc Peuser noch offen: „Wenn wirklich absolut alle Stricke reißen, irgendwas passiert und ich dringend gebraucht werde, dann stehe ich natürlich zur Verfügung.” Ab Juni wird Peuser dann aber zunächst erstmal als Fan „so viele Spiele wie möglich angucken.” Das letzte Spiel als Trainer wird passenderweise ein Heimspiel sein, am 28. Mai endet die Zeit mit einem Spiel gegen den TSV Rischenau II. Aber bis dahin soll noch der ein oder andere weitere Erfolg gefeiert werden.

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