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Kreisliga C3 Lemgo

TuS Leopoldshöhe II – Gelingt der große Wurf?

Als Spitzenreiter geht der TuS Leopoldshöhe II in die Winterpause. Trainer Dennis Lütkehölter erläutert bei Lippe-Kick, wie zufrieden er mit der Hinrunde ist und was auf seine Spieler in der Vorbereitung zukommt.

„Das Team ist das wichtigste”

Kreisliga C3 Lemgo (ab). Von Zusammenhalt ist die Rede beim TuS Leopoldshöhe II, der Begriff Kameradschaft fällt auch häufiger. Wichtige Komponenten, die die Mannschaft dahin gebracht hat, wo sie derzeit steht, auf dem ersten Platz der Kreisliga C3 Lemgo. Die Entwicklung ist aber noch nicht zu Ende. Trainer Dennis Lütkehölter wirft einen Blick zurück und verrät, worauf es in der Vorbereitung auf die Rückrunde ankommen wird.

Von André Bell

Als Tabellenführer in die Winterpause zu gehen, davon träumen die meisten Vereine zum Start der Hinrunde. Für den TuS Leopoldshöhe II ist es die Realität, man ist der Gejagte. „Da wir an der Spitze stehen sind wir grundsätzlich zufrieden”, sagt dann auch Coach Lütkehölter. Auch bei der Trainingsbeteiligung gibt es wenig Grund zu meckern: „Alle ziehen gut mit und wir haben eine tolle Kameradschaft. Beim Training sind immer mindestens 16 Spieler.” So viele Spieler haben andere Mannschaft nicht mal zu den Spielen. „Ziel war es, zunächst für Ordnung und Struktur gegen den Ball zu sorgen. Wir haben das gut hinbekommen und die wenigsten Gegentore geschluckt”, freut sich der Coach. Zurecht angesichts von nur sieben Gegentoren in elf Spielen. Mit 28 Treffern hat man aber auch die wenigstens Treffer der Teams aus der Spitzengruppe erzielt. „Im Spiel nach vorne haben wir noch eine Menge Luft. Unsere Offensivwaffen kamen aus unterschiedlichsten Gründen noch nicht so ins Laufen. Als Team werden wir da in der Wintervorbereitung dran arbeiten müssen.” Kevin Breder ist mit fünf Toren erfolgreichster Torschütze des TuS, dicht gefolgt von Toni Fast (Bild rechts) mit vier Saisontoren. Dennoch will der Trainer keinen Spieler herausheben: „Da ich Fußball als Teamsport sehe werde ich nun nicht einen einzelnen öffentlich rauspicken. Wir machen das als Mannschaft bisher sehr gut. Trainingsbeteiligung, Sozialverhalten, Kameradschaft aber auch die fußballerische Komponente passen einfach. Wir mussten etwas Neues aufbauen und sind immer noch dabei. Die Jungs ziehen super mit. Um doch noch etwas zur Frage zurückzukommen: Ich bin von der Entwicklung des ein oder anderen jungen Spielers doch mehr als angetan.”

Vorbereitung und Saisonziele

Vom letzten Hinrunden-Spieltag Mitte November bis zum ersten Pflichtspiel am 12. März vergehen vier Monate. Doch Dennis Lütkehölter (Bild links) hat einen Plan, wie er seine Jungs pünktlich zum ersten Spiel wieder fit bekommt: „Die Jungs werden bereits ab Januar regelmäßig für sich laufen gehen. Wenn die Verletzten zurückkehren haben wir einen 26-Mann-Kader für die Rückrunde. Der Konkurrenzkampf ist unglaublich hoch, da kann niemand unfit zum Vorbereitungsstart erscheinen.” Doch der große Kader, von dem die meisten Teams eines C-Ligisten nur träumen können, bringt nicht nur Vorteile: „Leider werden wir wohl nach der Vorbereitung den Kader verkleinern müssen. Ich habe die Befürchtung, dass eine zu große Spieleranzahl für den Trainingsbetrieb nicht gut sein wird. Das werden auch für mich schwierige Entscheidungen.” Um nicht ganz ohne Spielpraxis zum ersten Rückrundenspiel anzutreten hat der TuS bereits vorgesorgt. „Wir haben bereits vier Testspiele festgemacht, ich denke es werden noch ein oder zwei dazukommen.” So trifft man unter anderem auf den C2-Ligisten RSV Barntrup III und den Bielefelder C-Ligisten TuS Brake II, ebenfalls Tabellenführer in ihren Ligen. „Wir werden witterungsbedingt die Soccerhalle nutzen um uns auch technisch und im Passspiel zu verbessern. Alles in allem haben wir schon eine Situation die sicherlich nicht typisch für Reservemannschaften oder C-Ligisten ist. Doch dafür arbeiten wir auch täglich. Die Spieler sollen sich wohlfühlen aber auch vernünftig trainieren. Diesen Spagat haben wir bisher gut hinbekommen”, ist der Coach sehr zufrieden mit der bisherigen Entwicklung. Ob es am Ende für den Aufstieg reicht? „Da ich weiß, dass auch andere Vereine Richtung Aufstieg schielen, bedarf es einer guten und intensiven Vorbereitung. Ich glaube, wenn wir unseren Stärken aus der Hinrunde beibehalten und unsere Nachlässigkeiten abstellen, kann der große Wurf gelingen. Der Kopf muss dabei klar und fokussiert sein und wir müssen eng zusammenstehen. Jeder ist wichtig, aber das Team ist das wichtigste.” „Fragt mich nach der Vorbereitung nochmal. Ich denke, dann weiß ich wohin die Reise geht”, wagt sich Lütkehölter zum jetzigen Zeitpunkt noch keinen Tipp abzugeben.

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