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Fanstory

Fanstory – SC Ditib Detmold

Cüneyt Copuroglu wird diesmal in der Fanstory bei Lippe-Kick vorgestellt. Er hat sein Herz an den SC Ditib Detmold verloren und lebt auch vor seiner Tochter Tugenden wie Respekt und Fair-Play vor.

 

Fan-Vorbild für die Tochter

 

 

(hk). Seit 1996 gibt es schon den SC Ditib Detmold und genauso lange ist Copuroglu auch schon Anhänger, ein Fan der ersten Stunde quasi. Seine Begeisterung für Ditib ist zunächst nach dem Zufallsprinzip aufgebaut gewesen. Als günstig erwies sich die Tatsache, dass er die komplette Mannschaft kannte. Dann kam ihm der Gedanke: Mir war langweilig und ich dachte: Ach, komm, geh und schau, wie sie spielen. Die Wirkung war kolossal: Von da an war ich angefixt, hat ihn der Ditib-Virus vollkommen befallen. Auch seine bessere Hälfte teilt seine Leidenschaft für den sympathischen Verein aus dem Herzen der Residenzstadt, wenn sie jedoch auch stets darauf achtet, dass die Kinder bei schlechtem Wetter zu Hause bleiben. Copuroglu trotzt jedoch Wind und Wetter und reist am Sonntag bereits früh mit seiner Unterstützung der Ditib-Teams an: Ein Spieltag fängt meistens mit dem Treffen der Dritten an. Bei Gesprächen, wer wo spielt, ist die Neugierde stets in hohem Maße vorhanden. Parallel zum Kabinengang der C1-Kicker holt er die fast schon legendären Campingstühle aus seinem Kofferraum. Einer ist für ihn und der andere für seine Tochter, die übrigens bei den Minis im Tor stehen möchte, gibt er im Gespräch mit Lippe-Kick zu. Der 40-Jährige denkt wirklich an alles. Für sämtliche Wetterverhältnisse ist er gewappnet. In seinem Kofferraum hat er eine Decke, Handschuhe und Regenschirm. Dazu dürfen auch Spielsachen für seine Tochter und den einjährigen Filius nicht fehlen. Auch ein Medizinkoffer für die Mannschaft gehört dazu. Wenn es kalt ist und die Spieler einen Kaffee wollen oder brauchen, schnappe ich mir den Schlüssel von Adem Duran und koche eben welchen, gilt er als die gute Seele des Vereins. Als es bei einem Auswärtsspiel in Heiligenkirchen zuletzt etwas heißer gewesen ist, hat er zwei gekühlte Wassermelonen im Angebot gehabt, was auch mit einem Punktgewinn belohnt worden ist. Nach dem Abpfiff der Drittvertretung geht es direkt weiter zum Spiel der A-Ligamannschaft. Was Cüneyt Caporoglu auch wichtig ist: Ich zeige auch meiner Tochter, dass es wichtig ist, sich ab und zu mit Spielern vom anderen Team zu unterhalten, erklärt er bei Lippe-Kick und verrät: Am Anfang war sie etwas verwirrt, weil ich nach Anpfiff bei bestimmten Situationen auch mal den gegnerischen Spieler über den ganzen Platz anbrüllte. Aber nun weiß sie Bescheid. Denn: Vor und nach dem Pfiff sind wir alle Freunde und immer freundlich. Nur dazwischen brüllen wir auch mal die Gegner an, sind die Emotionen immer sehr stark ausgeprägt.

 

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