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Kreisliga C1 Detmold

C1 Detmold – Goalgetterreport 2016

Wir stellen die besten Torschützen der C1 Detmold bei Lippe-Kick vor. Hier gibt es die Porträts.

 

“Endlich hat Christoph Döring wieder Bock”

 

Kreisliga C1 Detmold (hk). Einst sprach Bayern München-Angreifer Giovane Elber von Gefühlserregungen, die “besser als bei einem Orgasmus sind”, als er seine Stimmung nach einem Tor vor mehr als 60.000 Zuschauern beschrieb. In der C1 Detmold sind es ungefähr 59.986 Fans weniger, die dem Torschützen zujubeln. Dennoch sind diese Treffer auch in der untersten lippischen Kreisliga das Salz in der Suppe. Wir zollen den besten Torschützen unseren Respekt mit dem Goalgetterreport, wo wir die Kantonisten vorstellen lassen.

 

Von Henning Klefisch

 

Jakob Meschede, SG Hiddesen/Heidenoldendorf III, 14 Tore.


Coach Michael Blanke charakterisiert den besten Torschützen der C1-Klasse: “Unser Jakob (Bild links) ist schon eine Bereicherung für die Mannschaft. Die 14 Tore sprechen ja wohl auch für sich. Wenn man dann noch überlegt, dass er nur sechs Spiele gemacht hat und die noch nicht mal durchgespielt hat, ist das schon klasse. Außerdem hat er das eine oder andere Tor noch vorgelegt. Daran sieht man, dass er auch ein Teamplayer ist. Die Stärken von Jakob liegen ganz klar in der Schnelligkeit und Technik. Da er beruflich sehr eingespannt ist, kann er allerdings kaum zum Training kommen. Ich würde sagen, dass Jakob locker Kreisliga A-Niveau hat. Ich gehe mal stark davon aus, dass er uns in der Rückrunde noch mit vielen Toren erfreuen wird. Allerdings darf man nicht vergessen. Die Mannschaft besteht nicht nur aus einem Stürmer.”

 

Tim Held, FSG Waddenhausen/Pottenhausen, 13 Tore.


95er Coach David Evers lobt seinen besten Torschützen: “Tim Held (Bild rechts) ist schon so ziemlich gut ausgebildet, seine Technik, Spielverständnis und das Umgehen mit dem Ball sind so seine Merkmale im Spiel. Dazu kommt, dass er einfach ins Team passt. Viele haben gesagt: Das wird nicht passen. Ich denke, dass er sich in der Mannschaft ziemlich wohlfühlt, dies kann man auch außerhalb des Platzes beobachten. Besondere Tore gibt’s eigentlich nicht, er weiß, was er will und das ist sein Team zu unterstützen und ob mal mit einem Tor oder mit einem aufgelegten Pass zum Tor. Für ihn ist es wichtig, dass der Ball im Netz liegt. Steigerung sehe ich darin, dass er noch effektiver sein könnte. Ich weiß, dass er von sich selbst immer das erwartet. Aber ich sehe auch noch etwas Steigerung darin, seine Jungs anzuweisen (Erfahrung, die er besitzt), wie sie sich im Spiel verhalten sollen. Er wird dies auch wieder in der Rückrunde zeigen und sich in den Dienst der Mannschaft stellen. Tim gehört schon zu einer der Säulen in der Mannschaft, er ist aber auch wie alle anderen nur ein Teil eines Teams und das weiß er auch zu schätzen. Ich glaube, sein Spaß und die Freude, die er wieder gefunden hat, am Fußball an sein Team wiedergibt, das macht unsere Mannschaft aus, was er auch in Spielen wiedergibt und sich auch vor seine Mitspieler stellt und sie schützt und Fehler auf sich nimmt.”

 

Patrick Schmidt, TuRa Heiden II, 11 Tore.


Sein Spielertrainer Thomas Herrmann zeigt sich durchaus angetan: “Patrick (Bild links) ist vom Spielertyp ein richtiger Kämpfer. Jeder Trainer kann sich glücklich schätzen, so einen Leader im Team zu haben. Dass es bei ihm so gut läuft dieses Jahr, hat mich selber sehr überrascht. Ein grandioser “Sechser” mit einer sehr guten Zweikampfquote. Obwohl er wenig trainieren kann, weil er beruflich sehr eingespannt ist, kann ich nur schwer auf ihn verzichten. Er reißt alle mit und gibt immer alles für die Mannschaft. Seine besten Spiele waren gegen Wa/Po und Schlangen II, wo er doppelt traf. Ich persönlich freue mich für ihn und hoffe, er kann seine Form behalten für die Rückrunde. Schade für ihn, dass jetzt so eine lange Pause ist, aber wenn er weiter intensiv arbeitet, kann er noch sehr wichtige Tore für uns machen und das als Defensivakteur.”

 

Loic Bell, FSG Waddenhausen/Pottenhausen, 7 Tore.


Sein Coach David Evers charakterisiert ihn: “Loic Bell (Bild rechts) zeichnet seine Technik in Verbindung mit seinem Zweikampfverhalten aus. Dazu besitzt er einen verdammt harten Abschluss. Man sieht, dass er eine gute Jugendausbildung genossen hat. Er möchte sich immer wieder verbessern und das Spiel seiner Mannschaft. Besondere Tore gibt’s eigentlich auch bei ihm nicht, wie bei Tim oder auch den Rest des Teams steht der Erfolg an erster Stelle. Das zeigt er auch in jedem Spiel! Steigerung sehe ich darin, dass er noch effektiver sein könnte, ich weiß, dass er noch besser sein kann. Denke, dass er die Kritikpunkte von meiner Seite aus der Hinrunde in der Rückrunde abstellen wird. Das wäre dann nochmal eine Steigerung, die den Unterschied ausmachen kann in einem Spiel. Dies wird er in der Rückrunde nicht nur seinem Team zeigen, sondern besonders sich selbst. Da spreche ich ihm auch ein Lob mit aus, denn das versucht er in jeder Einheit zu erreichen, eine Steigerung! Loci gehört schon zu einer der Säulen in der Mannschaft, als stellvertretender Kapitän hat er auch eine Vorbildfunktion, der er auch versucht, immer gerecht zu werden, er ist aber auch wie alle anderen nur ein Teil eines Teams, was nur zusammen funktioniert, dies lebt und zeigt er auch. Seine Art und seine Späße in der Truppe sind schon ziemlich wichtig. Dazu ist er auch noch unser DJ in der Kabine. Man sieht am Beispiel Loic, wenn sich jemand wohlfühlt, ist er für seine Mannschaft da, egal, ob auf dem Platz, wo er für alle kämpft, oder neben dem Platz zusammen etwas zu unternehmen.
Ich möchte eines klar sagen. Das sind zwei Spieler meiner Mannschaft, die nicht hier stehen würden, wenn es nicht den Rest der Mannschaft geben würde. Jeder unseres Teams ist wichtig und hat seinen Teil zum bisherigen Erfolg beigetragen und da versuchen wir weiter dran zu

arbeiten und zu lernen.”

 

Christoph Döring, FSV Pivitsheide II, 6 Tore.


Mitspieler Jürgen Schubert beschreibt: “Chris (Bild links unten) gehört zu den schnellsten Spielern in unserer Klasse, wie auch eine drüber. An ein besonderes Tor kann ich mich nicht mehr erinnern, da es nach dem Spiel immer ordentlich Bier gibt (lacht).  Christoph ist sehr wichtig fürs Team, auf und auch neben dem Platz gehört er für mich zu den vier, fünf wichtigsten Spielern. Sein Spiel zeichnet sich natürlich durch Schnelligkeit bei Kontern aus oder wenn man den Ball lang rausknallt. Er ist immer vor dem Gegner am Ball. Auch sein Ehrgeiz und ständiges Nachgehen fallen in dieser Saison auf. Man merkt, dass er endlich wieder Bock hat! Steigerung sehe ich noch beim Verwerten der Chancen oder das Auge für den Mitspieler, da er ab und an versucht, durch eine Wand zu laufen.”

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