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Kreisliga B1 Lemgo

B1 Lemgo – Goalgetterreport 2016/2017

Weil sich fünf Spieler den fünften Rang der Torjäger-Wertung teilen, werden hier gleich die neun besten Torschützen der Kreisliga B1 Lemgo vorgestellt.

Die besten Torschützen der Liga im Portrait

Kreisliga B1 Lemgo (ab). Die besten Torjäger der Liga spielen auch bei den Top-Teams der Liga. Die ersten vier Mannschaften der Tabelle, der FC Laßbruch/Silixen, TuS Almena, die SG Bentorf/Hohenhausen II und die SG Bega/Humfeld, stellen auch die besten Torschützen der Liga. Fünf Spieler teilen sich den fünften Rang, so dass neun Spieler portraitiert werden. La/Si, Almena und Ben/Hoh II sind je zweimal vertreten, Bega/Humfeld mit drei Spielern.

Von André Bell

Ahmet Al Hadidi, SG Bentorf/Hohenhausen II, 20 Tore

Der beste Torjäger der Liga spielt eine grandiose Hinrunde. Sein Spielertrainer Christoph Güse ist mehr als froh, so einen Spieler in den eigenen Reihen zu wissen: „Al Hadidi ist ein echter Glücksgriff für uns, gerade, weil wir nicht viele Stürmer im Kader haben. Auf einmal war er im Mai beim Training. Er ist unglaublich schnell, ballsicher, dribbelstark und ehrgeizig. Am Anfang hat er ein paar Spiele gebraucht bis der Knoten geplatzt ist. Seitdem trifft er wie am Fließband. Es hapert im Moment noch an der Sprache. Leider spricht Ahmet nur ein paar Worte deutsch und auch kein Englisch. Daher ist es schwierig, ihn in taktische Überlegungen mit einzubeziehen. Sein zweites Manko ist die Schussstärke. Aber das trainieren wir noch. Ich kann mich trotzdem an sein Tor gegen Talle/Westorf erinnern, als er am Sechzehner aus der Drehung den Ball in den Winkel geknallt hat. Wenn Al Hadidi seine Schwächen abstellt, kann er locker in der ersten Mannschaft mitwirbeln.”

Fabian Schneider, FC Laßbruch/Silixen, 14 Tore

Fabian Schneider ist der beste Torschütze von Spitzenreiter FC Laßbruch/Silixen, sein Coach Maik Grenner beschreib ihn wie folgt: „Fabian Schneider gehört zu den Leadern in der Truppe, nicht umsonst ist er Kapitän. Seine Torquote über die letzte Saison und in dieser Hinrunde sprechen für sich. Verbesserungswürdig ist seine Chancenverwertung, dort lässt Fabian ab und an noch zu viel liegen. Wenn er dies in der Rückrunde verbessert, wird er unter den ersten beiden Plätzen zu finden sein am Ende der Serie. Ein besonderes Tor ist mir im Kopf geblieben aus der Hinrunde und zwar gegen Almena. Nach dem verschossenen Elfer traf Fabian dann in den Schlussminuten mit einem sehenswerten Tor zum Endstand. Hier war der absolute Wille zu erkennen das Missgeschick des Elfers bereinigen zu wollen.”

Kevin Elsner, TuS Almena, 12 Tore

Vergangene Saison wurde Kevin Elsner Torschützenkönig der Kreisliga B1 Lemgo und auch in dieser Saison besticht er durch eine tolle Torquote, was seinen Fitnesstrainer Michael Müller zu folgenden Worten verleiten lässt: „Der 21-jährige Kevin Elsner kam im letzten Jahr in der Winterpause zum TuS. Er ist gelernter Torwart und spielte zuvor bei Union Minden und beim SC Vlotho in der Bezirksliga. Da er im Extertal wohnt, konnte er durch seine Kumpel überzeugt werden, mal am Trainingsbetrieb teilzunehmen. Sofort war zu erkennen, dass er auch ein hervorragender Fußballer ist. Da wir mit Bastian Wölk einen guten Torwart haben, boten wir Kevin an, als Mittelstürmer zu fungieren. Kevin besitzt das Potenzial, was ein Mittelstürmer braucht. Er ist kopfballstark, technisch versiert und antrittsschnell. Allein in der Rückserie der letzten Saison schoss er über 30 Tore. Dabei profitierte er jedoch auch durch die guten Anspiele unseres überragenden Mittelfeldstrategen Patrick Stumpenhagen, der ihn immer wieder glänzend in Szene setzte. Leider verletzte sich Patrick kurz nach Beginn der Hinserie dieser Saison so schwer, dass noch nicht feststeht, ob er überhaupt jemals wieder Fußball spielen wird. Auch Kevin konnte die letzten Spiele der Rückserie nicht voll eingesetzt werden, der er unter einer langwierigen Oberschenkelverletzung leidet. Wenn Kevin weiter an sich arbeitet, ist er eine Bereicherung für jede Mannschaft.”

Fabian Drews, SG Bega/Humfeld, 11 Tore

Der erste von drei Spieler der SG Bega/Humfeld ist Fabian Drews, SG-Coach Michael Scarlata beschreibt ihn mit diesen Worten: „Fabian ist ein noch ungeschliffener, oder angeschliffener, Rohdiamant. Er ist grade mal 20 Jahre jung und aus der Mannschaft nicht weg zu denken. Er bewegt sich zwischen Genie und Wahnsinn. Da ich ihn seit den Minikickern kenne, präge ich zu ihm ein besonderes Verhältnis. Technisch weitestgehend perfekt am Ball, verzaubert er uns ein ums andere Mal. Irrsinnig schnell und läuferisch eine Kanone, so entstehen auch seine Tore. Das beste was sich ein Trainer im Umschaltspiel vorstellen kann. Natürlich hat auch er seine Schwächen und nimmt sich Auszeiten, was aber in dem Alter nicht wirklich verwundert. So ist er besessen vom Gewinnen, wehe man liegt zurück, dann möchte ich kein Gegenspieler von ihm sein. Da muss er einfach noch ruhiger werden. Aber daran arbeiten wir. In taktischer Hinsicht ein junger Spieler, welcher sich jedem System anpasst. Er ist für uns so wertvoll, nicht nur seiner Tore wegen, er ist ein absoluter Teamplayer und kann auf mehreren Positionen spielen, ob als Aufbau-, zentraler Mittelfeld- oder eben absoluter Offensivspieler, er beherrscht sein Handwerk.”

Patrick Besch, SG Bega/Humfeld, 10 Tore

Der nächste Spieler der SG Bega/Humfeld und der erste von fünf, die sich den fünften Rang der Torjäger-Wertung teilen. Michael Scarlata ist sehr erfreut, einen Spieler wie Besch im Kader zu haben: „Er ist ja nun seit einer halben Ewigkeit im Fußball und mit Abstand der älteste und erfahrenste Spielervon den dreien. Er ist eine Ikone im lippischen Fußball, über die Grenzen hinaus bekannt. Solch einen Spieler in den eigenen Reihen zu haben erfreut natürlich jeden Trainer. Er macht seine Tore mit Routine. Tore, die ein Jungspund nicht erzielen würde, sind für ihn eine Selbstverständlichkeit. Er überzeugt jedoch nicht nur durch seine Tore, seine Art Fußball zu spielen ist etwas Besonderes. Ist er läuferisch doch eher zurückhaltend, überzeugt er durch sein feines Auge zum Detail der jeweiligen Spielszene. Er schlägt Pässe, setzt damit seine Mannschaftskollegen in Szene, davon träumen andere. Somit ist er für mich in der Position wichtiger für die Mannschaft, als dass er als Torgigant auftrumpft, das Tore schießen ist ein erfreuliches Nebenprodukt. Wenn man was kritisieren muss, dann, dass er im Bereich der läuferischen Qualität als auch der Defensivarbeit hier und da noch Steigerungspotential besitzt. Aber wie sagt man: einen alten Baum verpflanzt man nicht.”

Dominik Klemme, SG Bentorf/Hohenhausen II, 10 Tore

Der zweite Torjäger der SG Ben/Hoh II. Über ihn hat Spielertrainer Christoph Güse auch etwas zu sagen: „Dominik Klemme ist ein ganz anderer Spielertyp. Groß, etwas bullig und ein Schuss wie ein Pferd. Dominik hat gar nicht so viele Spiele bei uns gemacht. Da er beruflich viel um die Ohren hatte, hat er zwischen erster und zweiter Mannschaft gependelt. Wenn er bei uns im Einsatz ist, kann er entweder im Mittelfeld oder auch im Abwehrzentrum eingesetzt werden. Und ist dann eine echte Verstärkung. Hätte Dominik die ganze Halbserie bei uns gespielt, hätte er sein Torkonto sicher weiter ausgebaut. Durch seine linke Klebe ist Dominik eine Waffe bei Standards und Distanzschüssen. In Erinnerung sind mir seine Tore gegen den FC Oberes Extertal. Ein Lupfer über den Torwart und ein strammer Linksschuss von der linken Seite aus spitzem Winkel ins kurze Eck.”

Tobias Normann, TuS Almena, 10 Tore

Auch der TuS Almena weiß zwei Top-Torjäger in seinen Reihen, Fitnesstrainer Michael Müller über Tobias Normann: „Tobias Normann ist ein technisch versierter und laufstarker Spieler. Nach dem Ausfall von Patrick Stumpenhagen und vielen anderen Spielern hat er die Verantwortung übernommen, die Mannschaft mitgerissen und war der Chef auf dem Platz. Er ist ein echter Führungsspieler, der sich jedoch auch manchmal durch seine Emotionen leiten lässt. Wenn Tobias fit ist, gehört er zu den Top-Spielern der Liga. Berufsbedingt ist er jedoch viel im Außendienst unterwegs und kann deshalb nicht mehr so oft an den Trainingseinheiten teilnehmen, was es für uns es natürlich nicht leichter macht.”

Dennis Scarlata, SG Bega/Humfeld, 10 Tore

Dennis Scarlata ist der dritte Torjäger im Bunde der SG Bega/Humfeld, Michael Scarlata charakterisiert ihn wie folgt: „Dennis ist vielleicht, im Vergleich zu Patrick und Fabian, derjenige, dem das Talent nicht unbedingt in die Wiege gelegt wurde. Er hat sich alles schwer erarbeitet, ist noch ein junger 21-jähriger Spieler, welcher immens ehrgeizig ist. Für mich die größte Überraschung dieser Saison, hatte ich ihn ehrlicherweise als einer der ersten Kandidaten fürs Team B bei der Anzahl an Spielern in der SG gesehen. Er ist ein Prototyp dafür, was geht, wenn man ehrgeizig, zielorientiert und fleißig ist. Dennis ist mit 100% Trainingsbeteiligung der beste in der Kategorie, bei knapp 50 Einheiten nur in der Hinrunde schon ein Megawert. Seine Tore sind allesamt schön anzusehen, er ist einer, der sich die Tore erarbeitet, und mich als auch alle anderen immer wieder überrascht. Ich erinnere mich an das 1:1 im Kalletal, ein Tor des Willens, wie er den Ball eroberte, sich im Zweikampf durchsetzte und im Eins gegen Eins abschloss. Seine Sache sind Elfmeter, er ist die 100%igkeit in Person, ich glaube, von gefühlten 25 Elfmetern in meiner 2 1/2-jährigen Amtszeit hat er nur einmal verschossen. Seine Kaltschnäuzigkeit bewies er, als er in Halbzeit eins verschossen hat um dann in Halbzeit zwei erneut anzutreten und eiskalt verwandelte, es war das Siegtor damals. Aufgrund dessen, dass er in dieser Saison eine andere Position als noch in der letzten spielt, ist er für die Mannschaft wertvoller denn je geworden. Dennis ist Vorbild was Einsatz und Ehrgeiz, Aufopferung für die Mannschaft und Teamplayer betrifft. Ich freue mich jetzt schon aufs nächste Jahr, wenn sein Bruder Nico aus der A-Jugend mit der Hypothek von 47 Toren in 22 Ligaspielen der A-Liga die Konkurrenz extrem verschärfen wird.”

Pascal Wehrmann, FC Laßbruch/Silixen, 10 Tore

Last but not least, der zweite Torjäger des Tabellenführers FC Laßbruch/Silixen, über den Trainer Maik Grenner anerkennende Worte findet: „Pascal Wehrmann ist ein eher unauffälliger, ruhiger Spielertyp, der mich durch seine Technik und Geschwindigkeit begeistert. In Punkto Geschwindigkeit im Eins gegen Eins ist noch Luft nach oben, daran wird gearbeitet. Pascal ist, ebenfalls wie in der letzten Saison, auch in der Hinrunde gut unterwegs und wird seine Torquote meiner Einschätzung nach noch nach oben treiben. Besondere Tor in seinem Fall sind für mich immer die Tore, wenn Pascal die oben genannten Fähigkeiten in Kombination einsetzt.”

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