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Kreisliga B2 Lemgo

TuS RW Grastrup/Retzen – Kommt nach dem Umbruch der Aufstieg?

Zunächst einmal steht ein Umbruch an. Auf Dauer jedoch träumt RW-Coach Martin Jedral davon, in der höchsten Lemgoer Kreisliga zu spielen. Was er zur aktuellen Situation zu sagen hat, erfahrt ihr im Lippe-Kick-Hintergrundbericht.

Jedral hat die A-Klasse im Visier

Kreisliga B2 Lemgo (hk). Der TuS RW Grastrup/Retzen gilt als die unberechenbarste Mannschaft der gesamten Liga. Der Start gegen die Bezirksligareserven aus Bad Salzuflen (2:2) und Werl-Aspe (0:1) war eher medium, wurde in diesen beiden Spielen doch nur einer von sechs möglichen Zählern geholt. Danach folgten drei Siege am Stück, ehe vier Pleiten in Serie folgten. Kurzum: Das einzig Konstante bei den Rot-Weißen ist die Inkonstanz. Nach 20 absolvierten Begegnungen und 26 Punkten steht ein mittelklassiger achter Rang. Zu wenig, wenn man sich die Qualität des Teams von Martin Jedral anschaut.

Von Henning Klefisch

Nach vier Jahren beim SuS Lage, wo er wichtige Erfahrungswerte in der Detmolder A-Klasse sammeln durfte, ging es für ihn freiwillig eine Spielklasse tiefer. Natürlich ist auch Jedral lange genug im Geschäft, um zu wissen: „In jedem Verein fängt man von vorne an und muss sich alles neu erarbeiten”, hat er genau diese Geduld zunächst auch in Grastrup/Retzen an den Tag legen müssen. Nach einer ansprechenden Vorbereitung folgte der besagte Saisonstart, der „nicht unbedingt nach Maß” gewesen ist. Vielleicht ist diese Saison auch ein Übergangsjahr für Grastrup/Retzen. Jedral betont: „Wir wollen diese Saison nutzen, um uns einzuspielen, Fehler zu erkennen und es zukünftig besser machen”, bezeichnet er die Zeit als einen „wichtigen Faktor.” Ersichtlich sind die Fortschritte bei den Spielern. Wer einmal in der höchsten Kreisliga gewesen ist, möchte auch wieder dorthin zurück. Vielleicht kann man so etwas als Sucht nach dem Höchsten auf Kreisligaebene bezeichnen oder zumindest ein gesunder Ehrgeiz. Von Lippe-Kick auf den Unterschied zwischen der Gegenwart in der B2- und seiner Vergangenheit in der A-Liga angesprochen, erklärt er: „Es ist definitiv etwas anderes und ich würde mir in den nächsten Jahren die A-Liga für Retzen wünschen und daran wollen wir arbeiten”, ist in diesem Jahr der Aufstiegszug bereits an einer der ersten Haltestellen ohne den TuS abgefahren. Um wirklich ernsthaft den Aufstiegskampf zu forcieren, benötigt Jedrals Team „Zeit und Ruhe, um den Umbruch vernünftig zu verarbeiten und gestärkt aus dieser Phase zurück zukommen”, so wünscht es sich Jedral, der allzu gerne einen „kontrollierten, aber auch schnellen Fußball spielen möchte.” In jeder Trainingseinheit steht dies auf der Agenda ganz weit oben. Auch die Kaderplanung ist aktuell ein Thema. Jedral verrät: „Wir führen viele Gespräche und suchen weiter gute Spieler für die weitere Entwicklung und um nächste Saison nicht mit den gleichen Problemen kämpfen zu haben, wie in dieser”, meint er wohl die Personalknappheit. Einen qualitativ und quantitativ besseren Kader zu besitzen, ist das erklärte Ziel. Diesen wird wohl auch Martin Jedral in seiner dann zweiten Saison coachen, wie er gegenüber Lippe-Kick einräumt: „Nach aktuellem Stand wollen wir zusammen in die neue Saison gehen und freuen uns auf die Aufgabe.”

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