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Kreisliga B Detmold

SuS Pivitsheide II – Hintergründe für das Kuczer-Aus

Nach zwei Spielzeiten ist das Kapitel Karsten Kuczer beim SuS Pivitsheide beendet. Auf eigenen Wunsch hin scheidet er nun aus. Lippe-Kick liefert euch die nötigen Informationen dazu.

Kuczer will nicht mehr

Kreisliga B Detmold (hk). Nach zwei Spielzeiten endet die Zeit von Karsten Kuczer als Trainer des SuS Pivitsheide II. In der Spielzeit 2015/16 hat er die Truppe spontan übernommen, da der eigentliche Trainer doch nicht wollte. Damals agierte Kuczer noch als Kicker der Zweitvertretung. Die Bilanz spricht klar für Kuczer, der zunächst Rang acht und in der abgelaufenen Spielzeit den fünften Platz für sich verbucht hat. Schon nach dem erfolgreichen Klassenerhalt im ersten Jahr wollte er sein Traineramt aufgeben, hat aber aufgrund seines Ehrgeizes und des hohen Spaßfaktors durch seine Spieler für die Serie 2016/17 zugesagt.

Von Henning Klefisch

„Ich wollte in dieser Saison erreichen, dass die zweite Mannschaft vom SuS erfolgreich sein wird. Dadurch waren meine Ansprüche und Ziele an die zweite Mannschaft sehr hoch”, sind diese mit einer Platzierung in der Spitzengruppe auch eingehalten worden. Noch heute schwärmt Kuczer (Bild rechts): „So eine tolle und geile Hinserie habe ich bei der Zweiten noch nie erlebt”, will er auch an die Spieler der ersten Mannschaft, die unter ihm ausgeholfen haben, ein „Riesenkompliment” richten, denn: „Es hat jeder gekämpft und alles gegeben. Da ziehe ich den Hut vor. Wenn man dann auch noch sieht, wie viele Spieler sich noch weiterentwickelt haben, einfach nur klasse”, zeigt er sich voll des Lobes und ist auch von der Zusammenarbeit mit Ralf Brokmann, Dieter Pryzbyla, Henning Diekmann und Matthias Hennig absolut angetan. Der geschlossene Auftritt seiner Truppe in der Vorbereitung 2016 hat ihn sehr beeindruckt. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass er sich in der anschließenden Winterpause Gedanken gemacht und sich dazu entschlossen hat, am Saisonende einen Schlussstrich unter das Kapitel SuS Pivitsheide zu ziehen. „Dieser Schritt ist mir auch nicht leicht gefallen, da mein Herzblut an der Zweiten hängt”, hat er ein Dutzend Jahre beim SuS und der Reserve erlebt. Auch deshalb kann er sich kritische Töne erlauben: „Aber es ist eben auch eine zweite Mannschaft, die Trainingsbeteiligung ist nicht immer die Beste gewesen. Da ich beruflich auch sehr eingespannt bin, ist es schade, dass man sich vorbereitet und dann alles wieder über den Haufen werfen kann”, ist vielleicht auch deshalb die Rückserie eher mittelprächtig verlaufen. Die Trainingsbeteiligung besaß Steigerungspotential. Dazu kamen viele englische Wochen und Verletzungen, die das Arbeiten eminent erschwerten. Dennoch zeigt er sich „richtig stolz auf die zweite Mannschaft und den Tabellenplatz 5″, sind die Pivitker doch punktgleich mit dem Tabellenvierten.

„Der B-Ligaplan ging nicht auf”

Gedanklich nicht ausgereift sieht er die eingleisige B-Klasse. Seine deutlichen Worte dazu: „Da es ein Hobby ist und die Mannschaften so viele englische Wochen hatten und in der Kreisliga C sind nur 11 oder 13 Mannschaften, die nicht jede Woche spielen, merkt man: Der Plan ging nicht auf”, hat der Kreis Lemgo doch auch weiterhin an zwei B-Ligen festgehalten. Gespräche mit seinen Trainerkollegen haben ihn in seiner Meinung bestätigt. Bedanken möchte er sich beim Vorstand für das Vertrauen und die Zusammenarbeit, ebenso bei „meinen Jungs.” Nun wird er schauen müssen, wo sein Weg hinführt. Eine Sache steht für ihn fest: „Ich habe auch Interesse, als Trainer weiter zu machen, neue Erfahrung zu sammeln und neue Spieler kennen zu lernen sowie andere Strukturen.” 

Beim SuS Pivitsheide II geht es unabhängig davon weiter. Detlef Ernst übernimmt die Reserve. Zuletzt hat er die A-Jugend der JSG Pivitsheide zur Meisterschaft geführt. Der stellvertretende Obmann Henning Diekmann wünscht sich: „Wir hoffen, dass er die gute Arbeit von Karsten fortführen kann. Wir haben uns den Klassenerhalt zum Ziel gesetzt. Möglichst schnell wollen wir die Punkte für den Klassenerhalt sammeln”, mussten immerhin einige Akteure an die erste Mannschaft abgegeben werden. Nicht vergessen möchte Diekmann: „Ich möchte mich bei Karsten für die sehr gute Arbeit bedanken. Er hat er einen erheblichen Anteil an der sehr guten Saison.”

 

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