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Kreisliga A Lemgo

TuS Sonneborn – Erlebnisbericht auf Mallorca

Jaja, Mallorca ist nur einmal im Jahr. Das gilt auch für die Kicker des TuS Sonneborn, die nach einer kraftzehrenden Spielzeit auch auf der spanischen Mittelmeerinsel einige Körner gelassen haben. Wir haben mehr von dieser legendären Mannschaftsfahrt.

Sonneborn goes to Malle

Kreisliga A Lemgo (hk). Party, betreuter und unbetreuter Alkoholkonsum und die mannschaftliche Geschlossenheit. Das sind nur drei Aspekte, die für den Lemgoer A-Ligisten TuS Sonneborn bei dieser teambildenden Maßnahme auf Mallorca wichtig gewesen sind. Wer kicken kann, kann auch saufen, dachten sich die Kicker des Tabellensiebten aus der abgelaufenen A-Liga. Die blau-gelben Partyhengste kamen aus dem Feiern gar nicht heraus. Am Sonntag ist der Saisonabschluss im heimischen Sonneborn gefeiert worden, ehe es am Dienstagabend frisch, fröhlich und frei weiterging. Immerhin stand die fünftägige Mannschaftsfahrt nach Cala Rajada an. Mit dem letzten Zug ging es von Bad Pyrmont zum Hannover Airport, wo der erste Flieger an diesem Tag nach Mallorca erwartungsfroh bestiegen wurde. Mit 25 Leuten waren die Sonneborner prächtig vertreten. Die Premierenbiere sind um 11.00 Uhr gekauft und wenig später unter der spanischen Sonne konsumiert worden. Nach dem Mittagessen sind der Strand oder die Partyhütte an der Cala Agulla bevorzugte Aufenthaltsorte der Sonneborner-Feierfreunde gewesen.

Vielleicht haben die Sonneborner auch ein Erlebnis gehabt, was der Autor dieser Zeilen auf seinen Mallorca-Abenteuern durchgemacht hat. Man liegt nichtsahnend und leicht angeschlagen im Sand und auf einmal kommen sie, diese unbarmherzigen Strandverkäufer, die nur auf das europäische Kapitel aus sind. Beispielhaft etwa die Sonnenbrillenverkäufer aus dem Senegal, die das Modell ohne UV-Schutz verkaufen, Schweinerei. Ebenso die asiatischen Ladys, die eine Massage überteuert und ohne Happy End anbieten. Legendär sind die südeuropäischen Obstverkäuferinnen, die vollbusig ihre Melonen anpreisen, aber nur die zum Essen.

Abwehrkoloss Michael Kamlah, der als Sprachrohr dieser sympathischen und geselligen Mannschaft gilt, hat mit Herzrasen beobachtet: „Spätestens nach der Party am Strand hatten auch die härtesten Partymonster aus der Mannschaft zu kämpfen”, sind die Kicker ganz bestimmt nicht mehr fahrtüchtig gewesen, zumindest nicht unfallfrei. Was Kamlah zu spontanen Standing Ovations animiert: „Doch alle haben weiter gezogen und die Nacht zum Tag gemacht. Die letzten kamen regelmäßig zum Sonnenaufgang wieder nach Hause”, ist dies irgendwie auch ein Zeichen von Disziplin. Die sichtbare Konsequenz: Bei diesen Freunden der frühen Sonne waren die Augen meist kleiner als die Ringe darunter. Am heiligen Sonntag ist der Rückflug angetreten worden. Ein wirklich nüchterner Kamlah verrät bei Lippe-Kick: „Jetzt können wir uns von der anstrengenden Saison und der Mannschaftsfahrt erholen. Die Mannschaftsfahrt war mal wieder ein toller Abschluss einer super Saison beim TuS Sonneborn! Eins steht fest: nach Malle ist vor Malle”, ist Malle doch auch nur einmal im Jahr. Äußerst empathisch und mit einer Gänsehautentzündung im Gepäck schildert Michael Kamlah mit Tränen in den Augen: „TuS… mehr als mein Verein”, hat er nicht verraten wollen, was er unter „mehr” genau meint. Man darf dem Teamplayer allerdings hoch anrechnen, dass er keine Namen genannt hat und auch keine hochbrisanten Fotos Lippe-Kick zur exklusiven Veröffentlichung zur Verfügung gestellt hat. Denn es gilt: Was auf Mallorca passiert ist, bleibt auf Mallorca.

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