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Best of Lippe-Kick

Best of Lippe-Kick 2017 – Trainerporträts Bezirk und A Detmold

Matthias Heymann und Sascha Weber sind die Übungsleiter der Detmolder Mannschaft. Hier haben wir die Vorstellung.

Heymann und Weber im Porträt

Best of Lippe-Kick 2017 (hk). Der Titelverteidiger glaubt an die eigene Stärke. Das ist auch nicht allzu verwunderlich, denn der Kader ist sinnvoll und clever zusammengestellt worden. Mit einigen Bezirksligaakteuren und starken Spielern aus der A-Klasse hat das Team Detmold absolut das Potential, um den Lemgoern Paroli bieten zu können. Als Trainer fungieren Augustdorfs-Meistertrainer Matthias Heymann und Sascha Weber vom SV Diestelbruch/Mosebeck. Beide haben mit ihren Mannschaften eine exzellente Serie gespielt und scharren mit den Hufen.

Von Henning Klefisch

Matthias Heymann

Der FC Augustdorf spielt in der fußballerischen Vita von Matthias Heymann eine ganz wichtige Rolle. Seit 1991 kickt er mit einer einjährigen Unterbrechung in Kachtenhausen beim FCA. Zunächst in der Reserve und dann für zwei Spielzeiten in der ersten Mannschaft in der Bezirksliga. Nach einem Meniskusschaden konnte er nicht mehr weiter kicken und übernahm im Sommer 2012 die zweite Mannschaft des FCA. In dieser Spielzeit ist er von der C- in die B-Klasse aufgestiegen, ehe er ab 2014 zusammen mit Alexander Schiller das Coaching der ersten Mannschaft in der Bezirksliga übernommen hat. Nachdem Schiller in der achten Runde aufgehört hat, war Heymann fortan allein verantwortlich. „Leider konnte damals mit einem zusammengewürfelten Kader aus erster und zweiter Mannschaft die Bezirksliga nicht gehalten werden”, bedauert er. In der Spielzeit 2015/16 erreichten die Augustdorfer den Mittelfeldplatz neun in der A-Klasse, ehe der besagte Sprung in den überkreislichen Fußball gelungen ist. Zugleich sein größter Erfolg als Trainer. Einen Trainer zum Nacheifern hat er nicht. „Ich denke, jeder muss da seinen eigenen Weg finden”, so seine Begründung. Der 32-Jährige ist in Detmold wohnhaft und agiert als Geschäftsführer der Artesia GmbH. Die Vorfreude vor dem Vergleich mit dem Kreis Lemgo ist groß. Ein Vorteil: „Es gibt einem die Möglichkeit, auch mal andere Spieler besser kennenzulernen. Dazu ist natürlich auch die Zusammenarbeit mit Sascha sehr interessant”, rückt das Trainerteam dadurch auch enger zusammen.

Sascha Weber

Der zweifache Familienvater Sascha Weber freut sich schon wie Bolle auf den Dezember, wenn sein verheirateter Sohn Dennis ihn zum Opa macht. Seine „große Leidenschaft” neben dem Trainerdasein ist das Mountainbikefahren. Im Juli wird er zusammen mit einem Freund eine Alpentour starten. Von Garmisch an den Gardasee ist die erklärte Fahrtroute. „Wir hoffen, dass die fußballfreie Zeit reichen wird, um genügend Trainingskilometer abzuspulen.” Seine Trainerlaufbahn begann als spielender Co-Trainer in Hiddesen zusammen mit Thorsten Geffers. Nach dem Rückzug vom SV Diestelbruch/Mosebeck aus der Bezirksliga im Jahr 2011 hat er sich eigentlich schon dazu entschlossen, seine Fußballschuhe an den Nagel zu hängen. „Aber die Aufgabe als Spieler und Trainer hat mich dann doch sehr gereizt”, räumt er ehrlich ein. Die Moral der Hiddeser war gewaltig. Nach acht Punkten zur Winterpause haben sie dank einer überragenden Rückserie den Klassenerhalt geschafft. Eine Spielzeit später hat er die SV Di-Mo-B-Jugend übernommen, da die Nachwuchskicker „im Juni keinen Trainer hatten und hier auf einmal vor der Tür standen.” Ein weiterer Vorteil: „Es war auch eine gute Möglichkeit, mehr Zeit mit meinem Junior Joel zu verbringen”, hat er parallel dazu noch in der ersten Mannschaft gespielt und den damaligen Coach Morawietz unterstützt. Ende 2014 stieg Weber schließlich zum Chefcoach auf. In seinem ersten Jahr ist er Vizemeister geworden. Im September 2016 hat er die B-Lizenz mit Option auf mehr erworben. Zu den Aussichten für das Spiel am 2. Juli betont Weber: „Matze und ich gehen die Sache entspannt an und vertrauen unserem starken Kader. Wichtig ist nicht, aus welcher Liga die Jungs kommen, sondern ob sie richtig Bock haben”, denn: „Kicken können die alle. Den Eindruck habe ich bei den Jungs”, vertraut er der Stärke seiner Truppe.

 

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