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Pokalspiele

Kreispokal Detmold – Vorbericht Hiddesen/H. – TSV Horn

Zwei Runden hat A-Ligist SG Hiddesen-Heidenoldendorf im Detmolder Kreispokal bereits gewonnen. Gegen den Bezirksligisten TSV Horn soll am Abend die dritte Überraschung gelingen. Lippe-Kick hat Lütfi Soylu und Ender Ünal zu den Aussichten für das Spiel befragt.

Pokalschreck zum Dritten?

Kreispokal Detmold (rb). Im Detmolder Kreispokal steht das letzte Viertelfinale auf dem Spielplan. Am Abend stehen sich am Niedernfeldweg die SG Hiddesen-Heidenoldendorf und der TSV Horn gegenüber, Referee Thorsten Pölert wird die Partie um 19:30 Uhr freigeben.

Von Raphael Bopp

SG Hiddesen/Heidenoldendorf vs. TSV Horn

Den Weg ins Halbfinale wollen die Gastgeber mit fast allen Spielern antreten, wie Lütfi Soylu berichtet. „Wir haben einen 17-Mann-Kader. Fehlen wird Sebastian Schönfelder, sonst sind eigentlich alle da, die sonst auch in der ersten gespielt haben. Wir müssen schauen, wie es mit Miguel [Soylu] ist, er wurde ja verletzt gegen den SC Augustdorf und wir müssen gucken, ob er spielen kann“, macht allerdings einer der auffälligsten Spieler der ersten Runde Sorgen. Dennoch gilt es, den eigenen Weg fortzusetzen. „Wir werden natürlich versuchen, es dem TSV Horn so schwer wie möglich zu machen und werden natürlich versuchen, selbst eine Runde weiter zu kommen“, so Soylu, der dabei auf den Heimvorteil setzt: „Wir haben zu Hause bis jetzt seit zehn Spielen nicht verloren. In der Liga haben wir zu Hause in fünf Spielen drei Mal gewonnen und zwei Mal unentschieden gespielt. Auch als wir zu Hause gegen den Bezirksligisten FC Augustdorf gespielt haben oder gegen Lügde, den Tabellenzweiten der Kreisliga A, haben wir eine sehr gute Partie abgeliefert. So ähnlich wollen wir heute auch gegen den TSV Horn spielen.“ Dass ein Weiterkommen dennoch unwahrscheinlich ist, weiß man aber auch bei der SG. „Ich freue mich sehr, vor allem gegen meine alte Mannschaft spielen zu dürfen. Der TSV Horn besitzt ja auch sehr gute Spieler, auf die wir dann aufpassen müssen. Sie haben eine sehr gute Mannschaft und haben das letzte Spiel auch gewonnen. Also der TSV Horn ist ein schwerer Gegner, aber man könnte gegen sie bestehen, wenn alle Männer richtig mitziehen, die taktischen Vorgaben richtig umsetzen und kämpfen bis zum Geht-nicht-mehr“, ist klar, welche Qualitäten heute gefordert sind.

Auf einen Pokalfight richtet sich auch der TSV Horn ein, die Herangehensweise ist aber eine andere: „Also wir nehmen das ganz locker, haben aber natürlich nichts zu verschenken. Aber wie gesagt: wir werden dort alle verletzten und angeschlagenen Spieler nicht spielen lassen, da die Priorität allein Sonntag auf das Derby in Blomberg und den Klassenerhalt gerichtet ist“, spielt der Pokal in der Saisonplanung von Manager Ender Ünal nur eine untergeordnete Rolle. „Das Spiel hätte schon vor zwei Wochen ausgetragen müssen. Auf Anfrage und Bitte von Lütfi aufgrund seines A-Jugend-Pokalspiels sind wir ihm entgegen gekommen“, erklärt Ünal den ungewöhnlichen Termin, denn heute wird mit zwei Wochen Abstand das letzte der vier Halbfinal-Tickets vergeben. „Ich weiß, dass die richtig heiß sein werden mit den jungen Spielern, was verständlich ist. Ich hoffe, dass sich keiner meiner Jungs verletzt. Wir nehmen auch Spieler, die lange kein Einsatz hatten mit, die Spielpraxis bekommen“, rechnet Ünal mit einem schweren Spiel, die Vorfreude ist aber getrübt. „Pokal ist immer ein anderes Spiel und hat seine eigenen Gesetze, wo jeder jeden schlagen kann. Für mich hat es den Reiz schon längst verloren, weil nur der Sieger im Westfalenpokal spielt. Früher waren es beide Finalisten“, erneuert der TSV-Manager seinen Unmut über diese Reform. „Aber egal, möge sich niemand verletzen und der bessere gewinnen.“

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