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Kreisliga A Lemgo

TuS Lüdenhausen – Gründe für den Abwärtstrend

Der Start in die neue Serie ist wirklich ansprechend gewesen. Danach aber hat sich der TuS Lüdenhausen mit dem Punktezuwachs dezent zurückgehalten. Stürmer Patrick Strate nimmt kein Blatt vor den Mund und sagt, woran es gehapert hat. Schaut rein in den Lippe-Kick-Insidereport.

Hoffnung auf Rückkehr in Erfolgsspur

Kreisliga A Lemgo (hk). Mit einem Zähler Vorsprung auf einen Abstiegsrang geht der TuS Lüdenhausen in die Winterpause der A Lemgo. Folglich spricht Sturmtank Patrick Strate auch von einer „sehr durchwachsenen Hinrunde.” Dabei beginnt die Serie durchaus erfolgversprechend, holen die Kalletaler aus den ersten vier Partien acht Zähler, ehe aus den folgenden elf Spielen nur noch sechs Zähler gesammelt werden. Strate legt den Finger in die Wunde und verrät bei Lippe-Kick die Gründe für die nicht zufriedenstellende Entwicklung.

Von Henning Klefisch

So prangert er nicht nur die „mangelhafte Trainingsbeteiligung” an, auch die Leistungsträger haben ihr Leistungsoptimum nicht vollends abgerufen. Letztlich sind es viele Punkte, die zusammenkommen. „Tim Schauf saß so manches Mal grübelnd in der Kabine, stellte aber immer eine schlagfertige Truppe zusammen. Hier muss man Tim mal loben, er kann die aktuelle Situation bei uns sehr gut einschätzen und weiß, wie schwer es für einen so kleinen Verein, wie den TuS Lüdenhausen ist, zwei schlagkräftige Fußballmannschaften in die Saison zu schicken”, glaubt der Team Lemgo-Auswahlspieler Strate (Bild rechts) aus dem Jahr 2017, dass manch anderer Trainer in solch einer schwierigen Situation „schon lange hingeschmissen hätte.” Die Gründe für die Abwesenheit sind vielschichtig. Neben Schichtarbeit ist es oft das Studium, die Technikerschule, private Gründe oder Verletzungen, weshalb auch C-Ligaspieler der Lüdenhausener zu Einsätzen im Lemgoer Kreisoberhaus kommen. Die Konsequenz ist klar: „So hatte auch unsere Zwote das eine ums andere Mal Probleme, reichlich Zocker zu finden, was einen dann schon schwer runtergeht”, findet er für diese Bereitschaft lobende Worte, haben diese „Springer” für beide Teams alles in die Waagschale geworfen. Mit einer besseren Trainingsbeteiligung und der Rückkehr der Leistungsträger zu alter Stärke sollen möglichst schnell die nötigen Zähler für den Klassenerhalt eingefahren werden. „Dann”, so erklärt Patrick Strate im Brustton der Überzeugung, „bin ich voller Hoffnung für die Rückrunde.” Dabei behilflich sollen auch zwei Neuzugänge sein. Mittelfeldallrounder Dominik Maase wechselt von der SG Bentorf/Hohenhausen nach Lüdenhausen, auch Dennis Müller verstärkt den TuS Lüdenhausen ab der Rückserie.

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