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Hallenfussball

Kalletalmeisterschaften – Ben/Hoh in der Favoritenrolle

Ein Sextett kämpft um die Kalletal-Krone. Lippe-Kick fragt nach den Eindrücken vorab. Klar ist: Die Beteiligten sind „on fire“, haben einfach nur große Lust auf den Derbysieg. Klickt euch rein.

Schafft UK die Verteidigung?

Kalletalmeisterschaften 2018 (hk). Am heutigen Sonntag ab 13.00 Uhr können vielleicht sogar lokale Helden im Kalletal geboren werden. Wer sich diesen prestigeträchtigen Titel in der Turnhalle Hohenhausen holt, dem wird Ruhm und Ehre zuteilwerden. Vielleicht werden die schönsten Frauen im Kalletal zum Tanz bitten, vielleicht der eine oder andere Wirt ein Kaltgetränk gratis servieren. Man weiß es nicht. Sechs Teams bilden das Teilnehmerfeld. Die A-Ligisten SG Bentorf/Hohenhausen und der TuS Lüdenhausen sollten mit der Favoritenbürde leben, aber auch die B-Ligavertreter haben die Fähigkeit, um zu überraschen. Auf seine Außenseiterchance hofft derweil die Spielvereinigung aus Bavenhausen.

Von Henning Klefisch

Beim TuS Lüdenhausen spielen Patrick Strate und Daniel Marzog nicht mit. „Dafür sollen die Jungstars mehr Spielanteile bekommen”, kündigt TuS-Trainer Tim Schauf an, der vor allem den Spaß gerne im Vordergrund stehen haben möchte. Louis Böke, Ethem Demirkol, Chrissi Knaup, Heida Dietz und Robin Strate sollen Bewährungschancen bei diesem Härtetest erhalten. Von einer „sehr guten und willkommenen Gelegenheit” spricht Talle/Westorf-Trainer Naki Sevgül, der dies in Zusammenhang dazu bringt, die beste Truppe aus dem Kalletal unter dem Hallendach zu ermitteln. Nicht verwunderlich, dass der Familienvater deshalb das Wort „prestigeträchtig” in den Mund nimmt. Die Spiele klassifiziert er als „fair, aber zielstrebig.” Fußballfetischisten werden in Hohenhausen glänzend abgelenkt. Von der Jugend bis zu den Altherren ist für alle Fußballerherzen etwas geboten, hat er erkannt. Sevgül schiebt der SG Bentorf/Hohenhausen aufgrund der A-Ligazugehörigkeit und dem eingespielten FC Unteres Kalletal ganz geschickt die Favoritenrolle zu. „Wir wollen, vielleicht als Überraschungsteam, das Turnier mit guten Ergebnissen abschließen. Mal schauen, zu was unser Team fähig ist”, lässt er sich doch gerne positiv überraschen. Die Marschroute von Bentorf/Hohenhausen-Coach Kai Gröchtenmeier kennt keine Kompromisse: „Wir wollen das Turnier gewinnen”, ist der Druck durchaus existent. Immerhin ist bei der letzten Aufführung einzig die Erstvertretung nicht erfolgreich bei diesem Turnier gewesen. In diesem Jahr soll folglich eine Besserung eintreten. 2016 gab es für viele Akteure Schonzeit wegen den lippischen Hallenmeisterschaften. In diesem Jahr ist dies nach dem Ausscheiden nicht der Fall. Gröchtenmeier hat auch Teams wie Lüdenhausen, Kalldorf und UK auf der Rechnung. Er prophezeit: „Sie werden uns das Leben bestimmt nicht einfach machen”, soll dennoch der Sieg für sein Team als Resultat stehen. Unteres Kalletal-Coach Sven Mingram stellt klar: „Vom Stellenwert her ist dieses Turnier höher einzuschätzen als der LZ-Cup”, sind schließlich sämtliche Teams aus dem Kalletal mit von der Partie. Dazu sind die Rot-Weißen Titelverteidiger. Mit Blick auf den Spielplan erklärt Mingram bei Lippe-Kick: „Jeder spielt gegen jeden, die Tagesform entscheidet”, gesellt sich ein weiterer Aspekt hinzu: „Es ist ein langes Turnier, die Mannschaften ziemlich ausgeglichen, jeder Punkt zählt”, sind Schwächephasen eher nicht erlaubt. Kalldorf-Coach Stephan Brill, der eine fähige B-Ligatruppe coacht, ist sich der Bedeutung dieses Wettbewerbs vollauf bewusst: „Für das Kalletal – und auch für uns als Verein – hat dieses Turnier einen recht hohen Stellenwert. Für uns ist es das letzte Turnier und wir wollen schon gut abschneiden.” Besonders die zahlreichen Zuschauer sind etwas Besonderes. Andere Hallenturniere in der Umgebung blicken deshalb sicherlich neidisch gen Hohenhausen. Die Kalldorfer sind nach einer guten Vorrunde bis in die Zwischenrunde vorgestoßen, wo sie ihr Potenzial aber nur dosiert angedeutet haben, deshalb nun auf Wiedergutmachung sinnen. Veränderungen im Kader kündigt Brill an und sagt zur Zielsetzung: „Wir wollen uns schon gut platzieren”, wird dies allerdings nicht allzu leicht werden, weil: „Das Teilnehmerfeld ist gut und ausgeglichen, was ein zusätzlicher Ansporn ist.”

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