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Kreisliga A Detmold

Vorbericht CSL vs. SG K/H vom 25.02.18

Ein durchaus vorentscheidendes Duell im Keller der A-Klasse von Detmold gibt es morgen zwischen zwei abstiegsgefährdeten Teams. Ein Kunstrasenplatz ermöglicht das Zustandekommen dieser Nachholpartie.

Wolf mag das Wilde nicht

Kreisliga A Detmold (hk). Zwei Kellerkinder treffen sich morgen Nachmittag um 14.30 Uhr zum einzigen Spiel in Detmolds höchster Kreisliga an diesem Wochenende. Auf dem Kunstrasenplatz in Pivitsheide hofft Schlusslicht CSL Detmold auf den ersten Saisonsieg gegen den Tabellenvierzehnten SG Kachtenhausen/Helpup. Bis auf vier Zähler könnte der Aufsteiger an die Roßblatt-Männer heranrücken.

Von Henning Klefisch

Im Hinspiel am 27. August teilten sich die Kontrahenten beim 3:3 die Zähler schiedlich und friedlich. Die Residenzler haben bereits vor einigen Wochen bei der Spielgemeinschaft nachgefragt, weil diese Partie vom Osterwochenende vorgezogen werden soll, immerhin müssen die beiden Tabellennachbarn noch jeweils vier Nachholbegegnungen bestreiten. CSL-Obmann Andreas Janzen räumt unverdrossen ein: „Zu dem Zeitpunkt hat keiner an dieses kalte Wetter gedacht.” Seit einem Monat befinden sich die Detmolder im Vorbereitungsmodus. Im ersten Teil hat sich das Lauftraining großer Beliebtheit erfreut, dazu ist einmal wöchentlich in der Halle geprobt worden. Danach gab es einmal pro Woche eine Einheit auf dem Kunstrasenplatz in Heiligenkirchen. „Danke an dieser Stelle an die Sportfreunde BHK”, so Coach Ruben Neumann, der über den morgigen Gegner zu berichten weiß: „Ich erwarte wieder ein geschlossenes Team von der SG Kachtenhausen/Helpup. Eine Mannschaft, die Rückstände wegstecken kann und es schafft, Spiele zu drehen.” Zugleich warnt er: „Es wird morgen sehr schwer für uns und ich sehe uns da klar als Underdog.” Daher wird es darauf ankommen, „als Team aufzutreten und uns auf die eigenen Stärken zu konzentrieren”, fordert er im Gespräch mit Lippe-Kick. Das Motto in diesem Kellerduell ist klar: Einen kühlen Kopf und ein heißes Herz bewahren. Kachtenhausen/Helpup-Spielführer Alexander Wolf scharrt bereits mit den Hufen, kann es kaum erwarten, wenn er gegenüber Lippe-Kick klarstellt: „Endlich geht es los. Nach viereinhalb Monaten gibt es wieder Fußball und dann direkt das vielleicht wichtigste Spiel in dieser Rückrunde”, hebt er die Bedeutung dieser Partie hervor: „Bei einem Sieg bleiben wir nicht ganz weit weg, aber bei einer Niederlage wäre CSL wieder sehr nah dran an uns”, möchte Wolf es tabellarisch nicht kuschelig eng werden lassen. Den Kunstrasenplatz erachtet er für keines der beiden Teams als einen Vorteil. Trotz der Ausfälle von Pascal Schmale (Grippe), Manuel Roßblatt und Rene Brunner (beide Urlaub), Kevin Gronemeier (Zeh gebrochen) und sich selbst (Verdacht auf Bandscheibenvorfall), fordert er die Initiative von seiner Mannschaft: „Wir müssen das Spiel bestimmen und den Ton angeben. So ein wildes Spiel wie im Hinspiel darf es nicht geben, aber die Truppe ist seitdem gewachsen und der Dreier muss für uns drin sein”, wäre dieser doch auch von vorentscheidender Natur. Auch Rene Pook ist dabei, der von der Spielvereinigung aus Hagen/Hardissen zu seinem Förderer Roßblatt in der Winterpause zurückgekehrt ist. Den Verein verlassen hat Denis Heinrichs, den es zum B-Ligisten RSV Hörste gezogen hat.

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