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Kreisliga B Detmold

Vorberichte B Detmold vom 08.03.18

Vier Nachholspiele finden am Abend statt, Abstiegskampf pur gibt es ebenso wie Teams, die Punkte für den Aufstieg sammeln wollen. Hier sind die Vorberichte der heutigen Partien.

Abstiegskampf und Aufstiegsträume

Kreisliga B Detmold (ab). Der Frühling zeigt sich so ganz langsam und ähnlich langsam geht es auch in der Kreisliga B Detmold weiter. Drei von ursprünglich sieben für heute angesetzte Partien fallen aus, immerhin vier finden aber statt. Gleich zweimal gibt es Abstiegskampf, auf Asche in Lage weicht die Spvg Hagen-Hardissen aus, gegen den Post TSV Detmold III müssen für den Absteiger dringend drei Zähler her. Gleiches gilt auch für die beiden Aufsteiger FC Fortuna Schlangen II und SG Klüt-Wahmbeck, die im direkten Duell aufeinandertreffen. Den zweiten Sieg des Jahres strebt die SG Hiddesen/Heidenoldendorf II an, die es am Abend mit dem RSV Hörste allerdings mit einem Aufstiegskandidaten zu tun bekommt. Weiter ganz oben mitmischen will der FC Augustdorf II, der Hakedahler SV ist zu Gast.

Von André Bell & Henning Klefisch

SG Hiddesen/Heidenoldendorf II vs. RSV Hörste

(hk). Das Heimrecht getauscht haben die SG Hiddesen/Heidenoldendorf II und der RSV Hörste, die somit am heutigen Tag das Nachholspiel vom 15. Spieltag gewährleisten. Mit einem guten Kader gehen die Hausherren in dieses Aufeinandertreffen, werden aber im Vergleich zum Kantersieg gegen Hagen/Hardissen (5:1) weniger Akteure aus der ersten Mannschaft einsetzen, war diese doch erst am Dienstag in einem Testspiel gegen Hörstmar/Lieme (3:3) aktiv. „Ich halte aber nicht meinen Kader für schwach. Ganz im Gegenteil: Wir werden die Chance haben, die Punkte zu Hause zu behalten”, so SG II-Coach Sören Müller, der hofft, dass seine Truppe der Rolle als Favoritenschreck gerecht werden kann. „Bisher hat das ganz gut funktioniert”, erklärt er nicht ohne Stolz, ist sein Gefühl doch auch „positiv”, denn: „Die Jungs sind heiß”, möchte man den Jungs zurufen: Zeigt ein heißes Herz, aber bewahrt einen kühlen Kopf.

Kevin Leps, Spieler vom RSV Hörste, kann nicht wirklich viel über die Spielgemeinschaft sagen. „Nur, dass es für uns immer unangenehm ist, dort zu spielen.” Als Credo gilt es, den Fokus auf die eigene Partie zu legen, seine Stärken in die Waagschale zu werden „und dann weiß ich, dass wir das Spiel gewinnen werden”, prophezeit Offensivspieler Leps, der im Namen seiner Mannschaft spricht, wenn er über die enorme Vorfreude redet und mit dem Blick auf das Tabellenbild sagt: „Wir sind heiß und wollen an die Spitze”, könnte mit einem epischen Kantersieg sogar am Donnerstag der Sprung dorthin gelingen. Private Gründe sind dafür ursächlich, dass Jan-Niklas Uhlig nicht mitwirken kann. Die Hörster haben auf dem Transfermarkt fleißig gearbeitet. Tobias Breul hat zuletzt beim einst ruhmreichen TuS Helpup gespielt, von der SG Hörstmar/Lieme wechselt Daniel Schaad und von der SG Kachtenhausen/Helpup sein Cousin Waldemar Schaad und Denis Henrichs zum Rasensportverein. Kevin Leps findet: „Menschlich sind sie alle eine super Verstärkung!”

Ab 19:00 Uhr pfeift Samir Mabrouk diese Begegnung auf dem Kunstrasenplatz in Heidenoldendorf am Niedernfeldweg an.

FC Augustdorf II vs. Hakedahler SV

(hk). Heute Abend findet um 19:30 Uhr auf dem Kunstrasenfeld des Heidesportplatzes diese Begegnung statt. Jakob Kasper fungiert als Referee. Der FC Augustdorf II geht als Tabellendritter klar favorisiert in diese Begegnung. Dennoch stößt Kicker Adam Penkalla warnende Worte aus, wenn er offenbart: „Der HSV ist schwer einzuschätzen”, um dann doch noch etwas ins Detail zu gehen: „Sie haben gute Techniker.” Für Penkalla persönlich ist die Wiedersehensfreude mit Niyazi Kurt groß, ist er von diesem doch trainiert worden. „Wir hatten eine erfolgreiche Zeit beim FCA”, räumt Penkalla ein, ebenso wie die Vorfreude: „Die Mannschaft freut sich endlich wieder um Punkte zu spielen.” Satte 19 Spieler stehen bei den Sandhasen im Kader. „Alle sind heiß und motiviert.”

Nuri Kurt, der Bruder von Niyasi Kurt, spricht von einer „Mammutaufgabe”, die auf sein Team wartet. Wie bereits im Lippe-Kick-Insidereport erklärt, ist die Vorbereitung nicht nach Wunsch verlaufen, lag doch notgedrungen der Fokus auf Laufeinheiten, um die Wälder und Straßen der Residenzstadt per pedes zu erkunden. Kurt findet, dass „auf dem kleinen Platz es enorm schwierig ist, Spielkultur zu entwickeln.” Konrad Maca, der ehemals in Polen höherklassig spielende Neuzugang, hat sich bei der Testspielniederlage gegen Hiddesen/Heidenoldendorf am Knie etwas schwerer verletzt, bedeutet einen schwerwiegenden Ausfall. „Es wird für uns eine schwere Aufgabe Punkte zu holen. Dennoch probieren wir natürlich alles”, kündigt er bei Lippe-Kick an. Die Achtung vor dem Gegner ist gewaltig: „Ich schätze Augustdorf II mit dem sympathischen Trainer Kanke als sehr stark ein”, so erklärt er, wohlwissend, dass es für „jede Mannschaft in der Liga schwer ist, in Augustdorf Punkte zu holen, weil da auch eine gewisse Euphorie wächst”, lobt er auch die prächtige Entwicklung unter Bezirksliga-Trainer Matthias Heymann.

FC Fortuna Schlangen II vs. SG Klüt-Wahmbeck

(ab). Daniel Sens feiert sein Debüt als Trainer des FC Fortuna Schlangen II. Der bisherige Co-Trainer folgt auf Douglas Vukadinovic, der sein Amt aus beruflichen Gründen abgegeben hat. Mit der SG Klüt-Wahmbeck kommt für Sens gleich ein direkter Konkurrent zur Premiere. „Endlich geht‘s wieder los und das Wetter ist auch wieder etwas Fußball-freundlicher”, freut sich der neue Coach, allerdings: „Aufgrund der kalten Wochen und der langen Grippewelle war die Vorbereitung natürlich nicht optimal, aber trotzdem in Ordnung. Die Stimmung in der Mannschaft ist an sich positiv.” Ein großes Plus im Abstiegskampf. Gegen die SG rechnet Sens mit einem „klassischen Spiel gegen den Abstieg”, das bedeutet: „Viel Kampf, Zweikämpfe und Einsatz pur.” Die Marschrichtung für die Fortuna ist klar: „Wir werden zu Hause natürlich versuchen das Spiel zu bestimmen und unseren Heimvorteil auf dem Kunstrasen zu nutzen.” Auch mit Blick auf die noch anstehenden Begegnungen ist das direkte Duell richtungsweisend: „Da in den nächsten Wochen gleich mehrere Spiele gegen Abstiegskonkurrenten anstehen, ist ein Sieg zu Beginn eigentlich ein Muss um mit einem positiven Gefühl in die Rückrunde zu starten.” Dafür soll auch ein Neuzugang sorgen. Christoph Stricker gehört nun zum Kader, er hat zuletzt eine längere Pause gemacht und spielte zuvor beim SV Diestelbruch/Mosebeck. Abgänge gibt es keine zu vermelden. Als Co-Trainer bekommt Daniel Sens Unterstützung von André Jesse, einem ehemaligen Mitspieler aus der ersten Mannschaft der Fortuna.

Die Bedeutung der Partie bringt SG-Kicker Patrick Hoffmann auf den Punkt: „Das ist natürlich gleich zu Beginn ein enorm wichtiges Spiel für uns. Mit einem Sieg könnten wir die Fortuna in der Tabelle überholen und wären vor allem zu den Nichtabstiegsplätzen wieder in Schlagdistanz.” Auch für Klüt-Wahmbeck stehen in den nächsten Wochen einige direkte Duelle an, deshalb gibt auch hier das Motto: Verlieren verboten. Doch so richtig weiß man nicht, wo man steht: „Wie man aus so einer Winterpause, mit dürftigen Trainingsbedingungen bei dem Wetter, herauskommt ist schwierig zu sagen. Wir haben uns so gut wie möglich vorbereitet und hoffen natürlich mit einem Erfolgserlebnis in das neue Jahr zu starten.”

Wem dies gelingt, zeigt sich ab 19:30 Uhr auf dem Rennekamp, Cemil Türkoglu leitet das Spiel.

Spvg Hagen-Hardissen vs. Post TSV Detmold III

(ab). Den Start ins Jahre hatte man sich bei der Spielvereinigung gewiss anders vorgestellt. Mit 1:5 unterlag man vor zwei Wochen der SG Hiddesen/Heidenoldendorf II, große Personalprobleme begleiteten den Absteiger bis dahin. So langsam bessert sich die Situation aber. „Ich hoffe, dass wir einen Dreier einfahren können, wird aber schwierig werden”, befürchtet Coach Andreas Reil. Doch er kennt das Rezept für drei Punkte: „Wir müssen defensiv gut arbeiten und versuchen Tore zu machen.” Vor dem kommenden Gegner hat Reil Respekt, zudem ist er gespannt, „wie viele Leute sie aus der zweiten Mannschaft einsetzen,”

Die Vorfreude auf das erste Pflichtspiel des Jahres ist groß bei den Residenzlern. „Endlich geht es wieder los”, frohlockt Coach Anton Brum. „Wir freuen uns und sind sehr heiß auf die Rückrunde.” Nur der Untergrund, auf dem gespielt wird, macht ihm ein wenig Sorgen: „Wir müssen leider auf Asche ran. Waren bis jetzt einmal auf einem Ascheplatz und haben leider keine guten Erfahrungen gemacht. Aber da müssen wir durch, jammern bring nichts.” Doch auch die Erinnerungen an das Hinspiel sind keine guten. Mit 2:3 verlor man den Saisonauftakt. „Wir spielen gegen eine erste Mannschaft, haben das Hinspiel leider verloren und Hagen-Hardissen hat bereits ein Spiel machen können, dementsprechend sind die bereits im Kampfmodus”, sieht Brum die Gastgeber „leicht im Vorteil.” Für seine Jungs gilt aber ohnehin: „Vollgas geben, Asche fressen und hoffentlich drei Punkte holen.”

Gespielt wird nämlich auf der Eichenallee in Lage, Rainer Lengert pfeift das Spiel um 19:30 Uhr an.

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