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Kreisliga A Detmold

SG Hiddesen/Heidenoldendorf – Rüschenpöhler zieht Zwischenbilanz

Einen Blick über die bisherige Vorbereitung, seine Motivationstricks für die Spieler und sein Unverständnis über die Spielabsage teilt der neue Hiddesen/Heidenoldendorf-Coach Markus Rüschenpöhler gegenüber Lippe-Kick mit. Schaut mal rein.

Optimale Testspielbilanz

 

Kreisliga A Detmold (hk). Eines der spannendsten Teams im lippischen Fußball ist zurzeit die SG Hiddesen/Heidenoldendorf, die über ein junges und spannendes Team, zugleich überkreislich agierende Jugendteams, verfügt. Kurzum: Die Perspektive stimmt bei der Spielgemeinschaft. Dazu hat mit Markus Rüschenpöhler ein Cheftrainer seit Ende Januar das Kommando übernommen, der die Sprache der Jugend spricht. Bei Lippe-Kick hat er sich zur laufenden Vorbereitung so kurz vor dem Rückrundenstart geäußert.

Von Henning Klefisch

In der Winterpause hat sich einiges bei der SG getan. Sascha Möller hat den Verein verlassen. Er hat das Traineramt beim B-Ligisten SF Oesterholz/Kohlstädt übernommen. Lütfi Soylu gab seinen Cheftrainerposten an Rüschenpöhler ab, er ist künftig Sportlicher Leiter für sämtliche Fußballabteilungen. Für Rüschenpöhler ist klar: Seine Fußballschuhe hängt der Defensivspezialist an den Nagel, konzentriert sich fortan auf das Coaching. „Im allergrößten Notfall spiele ich mit”, verhehlt er nicht gegenüber Lippe-Kick. Personell tut sich rudimentär etwas. Mit Dennis Bergsieker wechselt ein „Springer”, der oftmals zwischen der ersten und zweiten Mannschaft gependelt hat, zu seinem Heimatverein TuS Eintracht Tonnenheide in die Nähe von Rahden. Berufliche Gründe sind dafür ausschlaggebend. Rüschenpöhler gilt als analytischer Geist, der stets die Dinge hinterfragt. So hat er sich eingehend mit den Spielen aus der Hinrunde befasst. Seine Analyse hat ergeben, dass die Hinrunde als „ordentlich” zu bewerten ist, konnte doch in elf der 15 Partien gepunktet werden. Er bilanziert: „Eine gute Arbeit vom Trainerduo Soylu/Möller”, findet er anerkennende Worte für seine Vorgänger. „Auf dem sehr guten Fundament versuchen wir nun aufzubauen, wollen in der Rückserie bestmöglich abschneiden, die maximale Punkteanzahl einfahren”, prophezeit er, schaut zugleich, welche Spieler dem Team mit Blick auf die kommende Saison weiterhelfen. Für ihn ist wichtig: „Mit welchen Akteuren können wir ambitionierte Ziele erreichen, für welchen Spieler wird es nicht reichen”, bieten die kommenden 15 Partien zur Meinungsbildung eine hervorragende Möglichkeit. Bis dato wurden vier Vorbereitungsspiele absolviert. Zunächst ist die SG Sabbenhausen/Elbrinxen mit 2:1 besiegt worden, ehe der Hakedahler SV mit 8:1 und der Lemgoer A-Ligaprimus TuS Ahmsen mit 3:2 bezwungen wurde. Ein 3:3-Unentschieden gab es am vergangenen Dienstag gegen die Spielgemeinschaft aus Hörstmar/Lieme. „Wir haben mittelmäßige bis gute Leistungen gebracht”, will Rüschenpöhler (Bild rechts) aber nach der starken Bilanz von drei Siegen und einem Remis in vier Testspielen nicht Salz in die Suppe streuen. Ein Ärgernis ist aus Trainersicht die Generalabsage, ist so etwa auch das Ligaspiel gegen Ditib Detmold am vergangenen Dienstag abgesagt worden, obwohl die Temperaturen frühlingshaft mild waren. „Da ist das Verständnis auf unserer Seite eher so mäßig groß”, räumt er unverdrossen ein. „Der Trainerwechsel hat für neue Reizpunkte bei den Spielern gesorgt”, sagt Markus Rüschenpöhler, weshalb er im Vergleich zur Vorrunde einige Änderungen bejaht, diese aber nicht konkret benennen möchte. Bereits in der Hallenrunde ist der ehemalige Bezirksligaspieler für das Coaching zuständig gewesen. Insgesamt bewertet er diese als „durchwachsen”, ist für ihn die Vorrunde beim LZ-Cup, die noch Lütfi Soylu federführend geleitet hat, „gut” gewesen, ebenso die Leistung beim Erverdi Cup des SC Ditib Detmold, wo die SG H/H das Turnier als Zweiter beendet hat. „Mittelgut” war der Auftritt beim Budenzauber des TSV Horn, wo die Spielgemeinschaft ohne echten Fänger einen ordentlichen dritten Platz im Endklassement belegte. Als „weniger gut” bezeichnet er die Zwischenrunde beim LZ-Cup und den Sportpark Lippe-Cup des Hakedahler SV.

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