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Bezirksliga Staffel 1

Vorbericht 22. Spieltag 17/18 BL1

Das erste echte Heimspiel des Jahres steht für den SC Bad Salzuflen am Sonntag an, auf heimischen Rasen empfängt der SCB den TuS Jöllenbeck.

Die „Jürmker“ zu Gast in Bad Salzuflen

Bezirksliga 1 (ab). Mit dem TuS Jöllenbeck erwartet der SC Bad Salzuflen am Sonntag auf heimischem Geläuf einen Gegner aus der oberen Tabellenhälfte. Die Kurstädter gehen als Außenseiter ins Spiel, Trainer Stefan Braunschweig hat aber einen Plan, wie gegen die „Jürmker“ eine Überraschung gelingen kann.

Von André Bell

 

SC Bad Salzuflen vs. TuS Jöllenbeck

Eigentlich hatte der SC Bad Salzuflen den Plan, mit einem Sieg am letzten Sonntag gegen Kutenhausen/Todtenhausen den Vorsprung auf die Abstiegsränge zu verkürzen, um etwas entspannter in das Spiel gegen Jöllenbeck gehen zu können. Doch daraus ist bekanntlich nichts geworden. „Da steckt man halt nicht drin“, meint Stefan Braunschweig dazu nur. Die Ausgangslage hat sich etwas geändert, doch der SCB wird am Sonntag definitiv „nicht abschenken, wir wollen auch versuchen, Jöllenbeck so lange wie möglich zu ärgern. Wir haben gegen die Spitzenteams auch schon auf Augenhöhe mithalten können. Wir sind uns unserer Stärken bewusst und wir kennen auch unsere Schwächen.“ Gegen den TuS gilt es, lange die Null zu halten und besonders die Regionalliga- bzw. Oberligaerfahrenen Sören Siek und Lennard Warweg auszuschalten. „Den beiden müssen wir 90 Minuten auf den Füßen stehen, die müssen wir ausschalten. Und dafür haben wir auch die richtigen Leute“, geht Braunschweig durchaus optimistisch in das Spiel. „Wenn alle fit sind und alle Gas geben und das ganze Spiel ackern, dann wird das auch belohnt. Warum sollten wir dann nicht auch mal einen Gegner schlagen, der über uns steht?“ Punkte gegen Jöllenbeck würden dem SCB ganz guttun. „Und wenn es spielerisch nicht geht, dann muss es halt über den Kampf klappen“, kündigt der Coach eine erneut topmotivierte Mannschaft an. Mit Blick auf die Tabelle stellt Braunschweig zudem fest, dass Jöllenbeck „vorne hui und hinten pfui“ ist. 48:41 lautet das Torverhältnis der „Jürmker“, wie sie im Bielefelder Volksmund genannt werden. Die offensichtliche Defensivschwäche gilt es auszunutzen. Personell sind die Kurstädter weiterhin „nicht auf Rosen gebettet”, allmählich bessert sich die Situation aber, bis auf Jan Linnenbrügger sind am Sonntag alle Mann dabei.

So wie es am Donnerstag-Abend schon der TuS Tengern II gemacht hat, der gegen Jöllenbeck ein 4:4 rausgeholt hat, womit die Bielefelder auf keinen Fall zufrieden sein können. Mit 33 Punkten liegt der TuS im Mittelfeld der Tabelle, jenseits von Gut undBöse. Dennoch haben die Gäste „den Anspruch, am Sonntag zu gewinnen“, so Trainer Tobias Demmer. Doch der Respekt vor den Hausherren ist groß: „Wir wissen, dass Bad Salzuflen die Punkte braucht und alles dafür tun wird. Wenn wir es trotz unserer Tabellensituation hinbekommen dagegen zu halten, glaube ich, dass wir das Spiel gewinnen werden.“ Zumal sich der TuS in der Winterpause verstärkt. „Offensiv haben wir durch Brian Ketscher deutlich an Qualität dazu gewonnen.“ Ketscher kam von Liga-Konkurrent Rot-Weiß Kirchlengern und hat in fünf Spielen bereits fünf Treffer erzielt. Die Probleme liegen bei Jöllenbeck allerdings auch eher in der Defensive: „Wir wollen hinten definitiv besser stehen als in Tengern und möglichst zu Null spielen.“ Das Donnerstags-Spiel hat dann auch Spuren hinterlassen, wie Demmer berichtet: „Nach dem Tengern-Spiel drohen aktuell einige Ausfälle.“

Timo Kell aus Paderborn ist der Unparteiische der Partie, Spielbeginn ist um 15 Uhr.

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