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Kreisliga A Detmold

Vorberichte 22. Spieltag 17/18 A Detmold

Dieser Spieltag hat Stil und Klasse, denn Derbys stehen ebenso an der Tagesordnung, wie tabellarische Nachbarschaftsduelle. Bei Lippe-Kick erfolgt traditionell eine intensive Vorbereitung.

Lokaler Spitzentanz in der Emmerkampfbahn

Kreisliga A Detmold (hk). Der 22. Spieltag in der höchsten Detmolder Kreisliga feiert schon am heutigen Freitagabend seine Uraufführung. Um 19.30 Uhr empfängt der TuS Horn-Bad Meinberg die SG Hiddesen/Heidenoldendorf zum Duell der Vorjahresaufsteiger. Sonntag folgen die sieben restlichen Partien jeweils um 15.00 Uhr. Ein Verfolgerduell findet in der Werre-Arena statt, wenn der Tabellensechste Post TSV Detmold den einen Punkt schlechter platzierten SuS Lage begrüßt. Ein Duell mit reichlich Derbycharakter ist das Aufeinandertreffen zwischen dem SV Eintracht Jerxen/Orbke und dem CSL Detmold. Spannend geht es auch im Derby zwischen SuS Pivitsheide und dem SC Augustdorf zur Sache. Im Fokus dieser Runde ist das lokale Aufeinandertreffen von zwei Spitzenteams der A-Klasse, wenn der Tabellenzweite TuS WE Lügde den fünfplatzierten TSV Rischenau zum Tanz bittet.

Von Henning Klefisch

TuS Horn-Bad Meinberg vs. SG Hiddesen/Heidenoldendorf

Auf dem Kunstrasenplatz in Heidenoldendorf duellieren sich der TuS Horn-Bad Meinberg und die SG Hiddesen/Heidenoldendorf. TuS-Trainer Kemal Akman hat dafür im Lippe-Kick-Gespräch eine plausible Erklärung: „Rüschenpöhler und ich waren uns einig, dass es besser ist, auf einem Kunstrasenplatz zu spielen als auf der Asche in Horn, da unser Platz in einem sehr schlechten Zustand ist“, klingt dies logisch. „Wir wollen unseren Beitrag dazu leisten, dass es nicht noch zu weiteren Spielausfällen kommt“, begründet SG-Coach Markus Rüschenpöhler. Unabhängig davon ist der Respekt der Kurstädter vor dem Mitaufsteiger aus dem Vorjahr groß, bezeichnet Akman die Spielgemeinschaft doch als eine „junge Truppe mit viel Potential.“ Der Auftritt beim 2:3 in Lügde hat dennoch Mut gemacht, wenn Akman nicht ohne einen Hauch von Selbstbewusstsein postuliert: „Wir sind momentan in einer guten Verfassung und wollen uns am Freitag mit einem Sieg belohnen.“ Bis auf Harry Özmen, der sich mit einer Entzündung im Fußgelenk herumplagt, sind alle Spieler dabei. „Der Gegner ist in der Hinrunde unter seinen Möglichkeiten geblieben“, meint der „Gästecoach“, der von einer „deutlich stärkeren TuS-Mannschaft“ in der Rückrunde ausgeht, sind es doch Chris Capelle und Malte Wrenger, die für erheblichen Qualitätszuwachs sorgen. Folglich rechnet der Blondschopf mit einem „sehr schweren Spiel“, in einem Aufeinandertreffen zwischen zwei Teams, die jeweils ein Spiel im neuen Fußballjahr absolviert haben. Sprich: Die Voraussetzungen sind zumindest, was die Spielpraxis angeht, identisch. Dennoch: „Wir wollen erfolgreich sein, wollen das Spiel gewinnen“, ist der Maximalertrag im persönlichen Masterplan sehr begehrt.

SV Eintracht Jerxen/Orbke vs. CSL Detmold

Das Duell der Gegensätze erwartet die Zuschauer am Sonntag an der Bundesstraße, wenn der Klassenprimus den Aufsteiger CSL Detmold in Empfang nimmt, der mit sechs Punkten das Schlusslicht der Spielklasse bildet. Eintracht-Manager Hubert Orynczak kündigt via Lippe-Kick bereits an: „Wir werden definitiv mit Offensivfußball dieses Match bestreiten und den Kontrahenten stark unter Druck setzen, um unsere Chancen herauszuarbeiten“, ruft er die volle Punktzahl zu einer Pflichtveranstaltung aus. Am heutigen Freitag steht der Kader endgültig fest. Von den Langzeitverletzten hat sich keiner aus dem Krankenstand zurückgemeldet. Leicht ironisch prophezeit CSL-Manager Andreas Janzen: „Es wird wahrscheinlich so aussehen wie bei der B-Jugend gegen Schalke am letzten Mittwoch. Nur dass dieses Mal Jerxen die Punkte mitnimmt“, rechnet er mit einer ziemlich klaren Angelegenheit. Dennoch ist Aufgeben für ihn keine Option: „Wir versuchen, dem Bollwerk der Jerxer Stürmer Paroli zu bieten. Gerne würden wir in jedem Spiel etwas Zählbares mitnehmen“, muss beobachtet werden, inwieweit dies realistisch ist.
Dazu gesellt sich ein weiterer Aspekt, der seine Laune gen Minustemperaturen sinken lässt: „Es ist frustrierend, wenn man in Detmold Ende März immer noch nicht auf die Sportplätze kann. Da sind die Vereine ohne Kunstrasen einfach benachteiligt“, stellt er treffend fest.

SuS Pivitsheide vs. SC Augustdorf

Am Dienstag hat SuS Pivitsheide flugs noch ein Testspiel beim SV Diestelbruch/Mosebeck absolviert, um im Rhythmus zu bleiben. Bei einem 1:1 teilten sich die beiden Kontrahenten die Punkte. Die Laune von SuS-Leader Daniel Wichmann ist nicht gerade überbordend, verrät er doch gegenüber Lippe-Kick: „Wir haben eine bescheidene Vorbereitung hinter uns. Allein das Wetter hat uns oft einen Strich durch die Rechnung gemacht“, ist die Verbindung zum Wettergott Petrus allzu oft gestört gewesen. Auch der Testkick am Dörenwald sorgt nicht gerade für Euphorie, ist das Andenken doch negativ behaftet. Gleich fünf Kicker sind ausgefallen. Patrick Fricke (Bänderdehnung), Viktor Enns (Muskelfaserriss), Samuel Töws (Zerrung im Oberschenkel), Ferdi Lange (Gehirnerschütterung) und Marian Schulz (Knie) haben sich verletzt, weshalb deren Einsatz am Sonntag mehr als fraglich erscheint. Weitere Ausfälle sind Roman Thissen (erkrankt) und Daniel Wichmann (Urlaub). Letzterer fasst folglich treffend zusammen: „Dementsprechend ist die personelle Situation im Moment etwas angespannt“, ändert dies aber nichts daran: „Trotzdem freuen wir uns, endlich wieder um Punkte spielen zu können, haben daher schon frühzeitig einen Ausweichplatz gefunden, auf dem wir bei eigener Platzsperrung das Spiel austragen können“, baut der kluge Mann vor. Mit der nötigen Demut gehen die Pivitker in das Nachbarschaftsduell. Wichmann erklärt vorab: „Der SC Augustdorf steht mit dem Rücken zur Wand und hat nichts zu verlieren! Gegen Post Detmold II hat Augustdorf bereits gepunktet und sich eindrucksvoll zurückgemeldet“, dürfte man folglich gewarnt sein. Dennoch streben die Pivitsheider die volle Punktzahl im Heimspiel an. Die möglichen Erfolgsfaktoren benennt Daniel Wichmann: „Die richtige Einstellung und die Annahme des Kampfes“, soll doch die „bescheidene Vorbereitung“ mit einem überzeugenden Auftakt in Vergessenheit geraten. Ein gehöriges Maß an Optimismus hegt SCA-Trainer Serhat Tumani, der im Lippe-Kick-Gespräch prophezeit: „Wir werden unsere guten Trainingsleistungen abrufen, die in den letzten Wochen sehr angestiegen sind“, ist ihm nicht entgangen: „Die Motivation ist sehr hoch und das wird sich Sonntag bemerkbar machen“, hat er in Erfahrung gebracht, dass seine Schützlinge „heiß“ sind, es kaum abwarten, dass der Sonntag endlich vor der Tür steht. Tumani erkennt folglich durchaus eine mögliche Gefahr: „Wir dürfen dennoch nicht zu hastig agieren und müssen die Ruhe bewahren. Wir werden unsere Chancen kriegen, die wir bestmöglich ausnutzen müssen.“ Das eine oder andere Spiel der Pivitker hat der Augustdorfer Spielertrainer bereits beobachtet, attestiert ihnen „einen guten Ball“ zu spielen, garniert mit „vielen Pässen mit wenig Kontakten, sehr ballsicher und offensiv ausgerichtet.“ Trotzdem: „Aber sie sind nicht wirklich der alte SuS Pivitsheide“, weshalb er vor dem Derby „die Karten neu gemischt sieht.“ Für sein Team, den Tabellenvorletzten, sieht er „gute Chancen“, um an der Hebbelstraße Punkte zu entführen. „Wir werden hellwach sein“, kündigt Serhat Tumani bereits an. Mehmet Can und Emre Cetin kehren zurück. Tumani selbst (Verletzung am Fuß) und der urlaubende Abdürrahim Caliskan fallen aber aus.

Post TSV Detmold II vs. SuS Lage

Auch Post TSV Detmold II-Trainer Jens Kaiser hat die Hinspielschmach (trotz Verstärkung aus dem Bezirksligateam) nicht vergessen, fordert er von seinen Schützlingen nun ein Zeichen der Wiedergutmachung. Den Lagensern attestiert er eine „zweikampfstarke Truppe“ zu stellen, wünscht sich von seiner Mannschaft, dass sie sich wehrt, zugleich die richtigen Lehren aus der Niederlage gegen den SC Augustdorf zieht. In den Zweikämpfen soll Präsenz gezeigt, das Spiel aktiv gestaltet werden, um dann mit einem schnellen Umschaltspiel den Erfolg zu forcieren. Goalgetter Tim Haskins trägt zurzeit sein Büßergewand nach der Roten Karte aus dem Augustdorf-Spiel, wird auch in den nächsten Wochen fehlen. Seinen wohlverdienten Urlaub gönnt sich Zauberfuß Georg Adam. Auf Verstärkung aus der ersten Mannschaft kann Kaiser diesmal nicht bauen, weshalb Kaiser selbst und der kickende Betreuer Georgi Kratschalo den insgesamt 13 Mann starken Kader komplettieren. Ein Hoffnungsschimmer: Die CSL-Neuzugänge feiern ihr Comeback.Unvergesslich bleibt für Lage-Coach Christian Martens das „chaotische Hinspiel“, führte seine Truppe nach einer berauschenden Vorstellung, um es zum Spielende „nochmal unnötig spannend“ zu machen, denn die Postler kamen dank einer tollen Moral auf 7:5 heran. Auch diesmal glaubt Martens keineswegs an eine Nervenschonung, rechnet vielmehr mit einem „engen Match“, ist die Unberechenbarkeit des Kontrahenten ein gewichtiger Faktor: „Detmold hat bewiesen, dass  sie  auch “stärkere” Gegner schlagen können, haben aber auch überraschend gegen Augustdorf verloren“, wollen die Zuckerstädter vor allem ihr eigenes Spiel durchsetzen, hat er klare Vorgaben, die er an sein Team richtet: „Ich erwarte von den Jungs volle Konzentration und die gleiche Laufbereitschaft wie gegen Jerxen“, wo es ein achtbares 1:1 gab. „Dann“, wird auch viel Respekt vor dem kommenden Gegner deutlich, „bin ich mir sicher, dass es mit den drei Punkten was werden kann.“ Abas und Özlük müssen eine Sperre nach der fünften Gelben Karte verbüßen. Ansonsten setzt Christian Martens auf seine Bestformation.

FC Fortuna Schlangen vs. SG Kachtenhausen/Helpup

Keine Überraschung gibt es für den Rückkehrer Yannik Vukadinovic, der mutmaßt: „Mit der SG Kachtenhausen/Helpup erwarten wir ähnlich wie im letzten Heimspiel eine kampfstarke Mannschaft aus dem unteren Teil der Tabelle.“ Gegen diese kann seine Mannschaft in voller Montur antreten. Cheftrainer Uwe Hohnhold kann seine Bestformation aufbieten. „Ich gehe davon aus, dass wir viel Ballbesitz haben werden und versuchen müssen sie auseinanderzuspielen“, blickt Defensiv-Ass Vukadinovic auf dieses Spiel. „Die Trauben hängen für uns dort sehr hoch. Schlangen ist klarer Favorit. Es muss schon viel zusammenkommen, damit wir einen Zähler holen“, gibt Kachtenhausen/Helpup-Obmann Pascal Schmale zu. Capitano Alexander Wolf fehlt, Gronemeier, Kramer, Keeper Brunner und er selbst können nicht mitwirken.

SV Diestelbruch/Mosebeck vs. TuRa Heiden

Auf dem heimischen Kunstrasenplatz am Dörenwald begrüßt der SV Diestelbruch/Mosebeck als starker Tabellenvierter den Dreizehnten aus Heiden. Die Weber-Mannen sind klar favorisiert, wollen sich zudem für die empfindliche 2:4-Hinspielpleite revanchieren. Sorgenfalten auf der Stirn werden bei Di-Mo-Sprecher Lennart Rethmeier sichtbar, wenn er sich an einen lauen Septemberabend zurückerinnert: „Im Hinspiel konnten wir nicht überzeugen und haben verdient verloren“, fällt ihm nun eine exakte Analyse schwer, konstatiert er immerhin treffend: „Sie sind gut in die Saison gestartet, danach kam eine lange Durststrecke und ein Trainerwechsel.“ Den heißblütigen Di-Mo-Schlachtenbummlern möchte man diesmal einen Sieg schenken. Die Ausfallliste ist allerdings nicht zu unterschätzen: Joel Weber, Timo Schiewe, Timo Flecker, Simon Jevsovar und Christian Zimmermann fehlen, auch Pressechef Rethmeier kann von der Seitenlinie nicht moralisch unterstützen. Er weilt auf einem Dartturnier in der Farbenstadt Leverkusen, hebt seine Sympathiewerte beim Team Lippe-Kick durch seine zwei Übernachtungen in der schönsten Stadt Deutschlands, in Köln, auf Maximalniveau. Einen gehörigen Schluck Realismus hat Heiden-Cheftrainer Dragan Ostojic zu sich genommen, als er von Lippe-Kick zu einer kurzen Gegneranalyse gebeten wird: „Das wird Sonntag eine harte Nummer, Diestelbruch/Mosebeck hat eine sehr gute Offensive, die den Ball gut laufen lässt und hat 24 Punkte von 30 Punkten am Dörenwald geholt“, weiß auch der „Vier gewinnt-Kandidat“ in Mathematik: Das ist eine bockstarke Ausbeute. Um den Rot-Weißen die Erfolgssuppe ungenießbar zu machen, fordert Ostojic „eine hohe Laufbereitschaft“, soll dadurch den favorisierten Gastgebern der Lustfaktor am Spiel genommen werden. Die Ausfälle sind nicht von der Hand zu weisen. Die verletzten Nispel und Drewes, der arbeitende Heidbrecht und die urlaubenden Böckhaus und Robert Werner glänzen notgedrungen mit Abwesenheit.

SC Ditib Detmold vs. SF Berlebeck/Heiligenkirchen

„Ich kann den Gegner zurzeit ganz schlecht einschätzen. Sie haben schlechte Testspiele gemacht“, gibt Ditib-Coach Erhan Eksioglu zu, dass die Sportfreunde für ihn analytisch nicht richtig greifbar sind. Deshalb empfiehlt er seinem Team, sich auf die eigene Aufgabe zu konzentrieren, dazu gestaltet sich als positiv: „Wir sind in einer guten Verfassung und wollen auch am Sonntag dem Gegner unser Spiel aufdrängen. Interessant: Um 17.00 Uhr wird auf dem Kunstrasenplatz des Post TSV Detmold gespielt. Dafür bedankt sich Eksioglu bei den Postlern. „Alle Spieler sind gut vorbereitet. Sie sind fit und wollen am Sonntag unbedingt auch spielen“, ist die große Motivation seiner Mannschaft greifbar. Yalcin Oran weilt im Urlaub, fehlt folglich. Er ist freilich der einzige Ausfall. Eksioglu hat die Qual der Wahl, kann aus einem 18 Mann starken Kader auswählen, von denen er drei bis vier Kicker an die Reserve abgeben muss. BHK-Cheftrainer Thorsten Geffers sehnt sich, dass endlich einmal gespielt werden kann, möchte er gerne in den gewohnten Rhythmus mit seiner Mannschaft kommen. Die Marschroute ist bereits ausgegeben: „Natürlich möchten wir am Sonntag dreifach punkten und uns weiter im sicheren Mittelfeld festsetzen“, sind die Bedingungen dafür leicht ersichtlich: „Die richtige Einstellung, Laufbereitschaft und Leidenschaft.“ Und, was nicht zu verachten ist: „Wir müssen wieder an die eigenen Stärken glauben und es ganz einfach auf den Platz bringen.“ Nicht gerade in japsender Glückseligkeit berichtet Geffers über die Trainingsbeteiligung, die im Wochenverlauf „eher suboptimal“ gewesen ist. Ein Quintett fällt mit Marco Stellmach (Urlaub), Marco Hagemeister (Urlaub), Olli Kruggel (beruflich verhindert), Pit Bierbaum (Zerrung) und Frank Watermeier (Nasenbeinbruch) aus.

TuS WE Lügde vs. TSV Rischenau

Ein Spitzenspiel mit reichlich Lokalkolorit. Fußballherz, was willst du mehr. Realistisch präsentiert sich Lügde-Chefcoach Andreas Hoffmann, wenn er gegenüber Lippe-Kick klarstellt: „Uns erwartet ein hartes Spiel gegen einen guten Gegner. Die Formkurve von Rischenau zeigt nach oben“, ist ihm aufgefallen. Als klare Zielsetzung gilt für ihn, dieses lokale Aufeinandertreffen zu gewinnen, um auch weiterhin Zähler für den Spitzenkampf zu sammeln. Neben den Langzeitverletzten ist auch der Einsatz von Deppe und Jagalla noch unklar. Definitiv verletzt ist Lukas Nöltker, der folglich im Nachbarschaftsduell zuschauen muss. Eine mögliche Erfolgstaktik ist bereits klar ausgegeben: „Wir müssen zunächst die torgefährlichen Spieler des Gegners in den Griff bekommen. Durch unser Kombinationsspiel werden wir uns Chancen erarbeiten, die gilt es, konsequent zu nutzen“, fordert er hier Kaltschnäuzigkeit. Worte der Nächstenliebe und Anerkennung favorisiert Rischenau-Obmann Sebastian Obmann, wenn er über die benachbarte Westfälische Eiche spricht: „Der TuS spielt eine klasse Saison, sie stehen zurecht da oben“, lügt der zweite Tabellenplatz nach 17 Partien nicht. Einige angeschlagene Kicker stehen im Gästeaufgebot, „aber Derby will halt jeder“, stellt Tunke treffend fest und gibt bei Lippe-Kick zu Protokoll: „Mal sehen, ob wir alle fit bekommen.“ Die jüngsten Leistungen nach der Winterpause haben bei den Rischenauern gestimmt. Nach einer schweren Vorbereitung, die auch durch das Wetter beeinflusst worden ist, „haben wir aber zum Teil schon unsere Klasse auf den Platz bekommen“, so ein zufrieden wirkender Obmann, der aber auch warnt: „Sonntag werden 100 Prozent nötig sein.“ Der Glaube an die eigene Stärke ist ihm vollauf bewusst: „Wir können jeden in dieser Liga schlagen, wenn wir alles abrufen“, darf man darauf gespannt sein. In den vier Übungseinheiten bis zum Spiel rechnet Sebastian Tunke fest damit, dass sein Coach Wolfgang Wächter „die Jungs top vorbereiten wird“, ist die Umsetzung von seinen Spielern abhängig. Das etwas emotionsgeladene Urteil: „Derby ist halt immer geil“, rechnet er mit einem „engen und umkämpften Spiel.“

 

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