Connect with us

Kreisliga B Detmold

Vorberichte 25. Spieltag 17/18 B Detmold

Kaum zu glauben, aber am Sonntag könnten tatsächlich alle Spiele stattfinden. Falls die Platzkommission in Brakelsiek morgen zu einem positiven Ergebnis kommt.

Abstiegskampf in Pivitsheide – FCA II will nachlegen

Kreisliga B Detmold (ab). Nach aktuellem Stand werden am Sonntag tatsächlich alle Spiele stattfinden. Einzig die Partie zwischen der SG Brakelsiek/Wöbbel und dem RSV Hörste könnte etwas zu früh kommen für den Rasen in Brakelsiek, am Samstag wird entschieden, ob gespielt wird. Um 11 Uhr geht es dann mit den anderen Spielen bereits los. Um diese Uhrzeit stehen sich die SG Klüt/Wahmbeck und die SF Oesterholz/Kohlstädt gegenüber. Während der Schlussphase dieser Partie geht es dann auf dem Rennekamp weiter, die zweite Mannschaft von Fortuna Schlangen steht der SG Sabbenhausen/Elbrinxen gegenüber. Eine Viertelstunde später dann auch der FC Augustdorf II im Einsatz, der seine Serie gegen den Post TSV Detmold III ausbauen will. Nochmal 15 Minuten später heißt es dann Abstiegskampf, wenn der SuS Pivitsheide II und der SV HW Falkenhagen die Klingen kreuzen. Zeitgleich um 15 Uhr beginnen dann die Begegnungen in Eichholz-Remmighausen (gegen die SG Hiddesen/Heidenoldendorf II), in Müssen (gegen Istrup/Brüntrup) und beim FSV Pivitsheide, der im vereinsinternen Duell gegen die eigene zweite Mannschaft ranmuss. Abgeschlossen wird der 25. Spieltag mit der Partie zwischen dem Hakedahler SV und der Spvg Hagen-Hardissen.

Von André Bell & Henning Klefisch

 

SG Klüt/Wahmbeck vs. SF Oesterholz/Kohlstädt

(ab). Die SG Klüt/Wahmbeck hatte letzte Woche im Gastspiel bei der Spvg Hagen-Hardissen Blut geleckt. Nach dem 4:1-Erfolg, dem erst zweiten Saisonsieg überhaupt, wollte man nachlegen, das Wetter machte dem Plan allerdings einen Strich durch die Rechnung. Damit das nicht nochmal passiert, hat man das Spiel gegen die Sportfreunde ins Dörenwald-Stadion verlegt. „An dieser Stelle möchten wir uns nochmals beim SVD bedanken, die es uns ermöglichen, dass das Spiel auf dem Kunstrasenplatz stattfinden kann“, so Patrick Hoffmann in Richtung Di-Mo. Gegen Oesterholz/Kohlstädt rechnet Hoffmann mit „einem ähnlich kampfbetonten Spiel wie im Hinspiel.“ 0:0 ging die Hinrunden-Partie Ende September aus. Am Sonntag soll es etwas mehr sein: „Wir hoffen natürlich, dass wir die drei Punkte behalten werden und ein weiteres Ausrufezeichen im Abstiegskampf setzen können.“

Genau das wollen die Gäste allerdings verhindern, die mit einem 3:0-Sieg am Donnerstag gegen Falkenhagen anreisen. „Wir wollen den Erfolg natürlich mit ins Spiel nehmen“, so Björn Brinkmann. Der Mannschaft hat man angemerkt, „dass der Sieg am Donnerstag wichtig war.“ Mit einem weiteren Erfolg sollten die Gäste „nicht mehr nach unten schauen und gucken, dass wir uns tabellarisch noch verbessern können.“ „Natürlich sind wir Sonntag klarer Favorit“, meint Brinkmann, ungewöhnlich ist allerdings die Uhrzeit: „Um 11.00 Uhr bei sogar noch einer Zeitumstellung auswärts zu spielen, das haben die meisten wohl nur in der Jugend erlebt.“ Ein Nachteil ist das aber nicht, denn schließlich „hat Klüt-Wahmbeck das auch.“ Die Devise lautet dann ganz einfach: „Eher ins Bett.“ Brinkmann freut sich auf die Partie: „Der Platz in Diestelbruch ist geil, da sollte sich jeder drauf freuen.“ Am Kader wird sich vermutlich nichts ändern: „Ich gehe davon aus, dass die, die am Donnerstag gespielt haben, auch Sonntag fit sind.“

Dann fehlt nur noch der Unparteiische, das ist in diesem Fall der Sportskamerad Björn Freiensehner.

 

FC Fortuna Schlangen II vs. SG Sabbenhausen/Elbrinxen

(ab). Das Duell zwischen dem FC Fortuna Schlangen II und der SG Sabbenhausen/Elbrinxen scheint auf dem Papier eine deutliche Angelegenheit zu sein. Zu unterschiedlich sind die Ansprüche vor der Saison gewesen. Die einen, die Fortuna, wollen einfach nur nicht runter, die anderen, die SG, würde gerne rauf. Entsprechend kleine Brötchen backt Fortuna-Coach Daniel Sens: „Da wir aktuell weiterhin einen sehr knappen Kader haben, stehen die Chancen jetzt nicht so gut, aber wir wollen auch gegen einen stärkeren Gegner alles versuchen um etwas Zählbares mitzunehmen.“ Sollte dies allerdings klappen, „wollen wir wenigstens Spielpraxis sammeln.“ Nach bereits zwei Siegen in diesem Jahr und damit mit genau so vielen wie in den 18 Partien zuvor, macht man sich aber Hoffnung, dass auch gegen den Aufstiegskandidaten was geht.

„Vom Papier her eine klare Sache“, sieht auch SG-Trainer Sven Grossmann, allerdings meint er auch: „Das wird es mit Sicherheit nicht, den man weiß ja nie, was von oben so runterkommt.“ Die Gäste werden sich „gut vorbereiten auf das Spiel und versuchen, unser Spiel durchzuziehen, dann haben wir eine gute Chance, auch dort zu gewinnen.“ Mit Halbgas wird das aber nicht funktionieren, deshalb fordert Grossmann: „Meine Jungs müssen 100 % bringen, ansonsten wird es schwer werden. Meine Jungs sind heiß und werden keinen Gegner unterschätzen.“

Um 12:30 Uhr ist Anstoß auf dem Rennekamp, Jakob Kasper leitet das Spiel.

 

FC Augustdorf II vs. Post TSV Detmold III

(ab). Keine guten Erinnerungen an das Hinspiel hat Adam Penkalla. Die Residenzler trotzten dem FCA II ein 2:2 ab. „Wir haben noch eine Rechnung offen. Wir haben das Hinspiel Unentschieden gespielt. Das war kein gutes Spiel von uns“, so Penkalla vor dem Rückspiel. Die klare Ansage für Sonntag lautet: „Wir wollen es diesmal besser machen und weiter unsere Siegesserie ausbauen.“ Seit zwölf Partien sind die Sandhasen ungeschlagen, elf davon hat man gewonnen. Das letzte Team, dass gegen Augustdorf II nicht verloren hat: Der Post TSV Detmold III. Mehr Ansporn braucht es nicht. „Wir haben wieder einen vollen Kader und haben diese Woche gut trainiert“, sind die personellen Voraussetzungen auch gut.

Mittlerweile erholt haben dürften sich die Gäste von der 1:4-Pleite in Schlangen vor rund zwei Wochen. Als klarer Außenseiter fährt man nach Augustdorf. Im Abstiegskampf wären aber auch mal solche Bonuspunkte unheimlich wichtig. „Augustdorf ist gutin die Rückrunde gestartet und es wird richtig schwer sein, deren Lauf zu stoppen”, hat Post TSV-Coach Anton Brum zwar  „Respekt, aber Angst auf keinen Fall.” Aus gutem Grund rechnet er sich und seinem Team Chancen aus: „Wir haben mehrmals gezeigt, wenn wir wollen, diszipliniert sind und bereit sind alles zu geben, sind wir in der Lage jede Mannschaft in der Liga zu ärgern und Punkte zu holen.” Und so geht der Post TSV Detmold III auch in dieses Spiel: „Wir verstecken uns nicht, wollen Zweikämpfe gewinnen und Augustdorf nicht ins Spiel kommen lasen. Mit der richtigen Einstellungen ist mindestens ein Punkt drin.”

Um 12:45 Uhr geht es los auf dem Heidesportplatz, Andrew Wilson ist Schiedsrichter der Partie.

 

SuS Pivitsheide II vs. SV HW Falkenhagen SPIEL FÄLLT AUS

(ab). Es liegt der Verdacht nahe, dass diese Partie auf dem Ascheplatz an der Hebbelstraße ausgetragen wird. Abstiegskampf pur heißt es dann ab 13 Uhr. Was war das für ein Spiel für rund zwei Wochen in Remmighausen? Mit 5:8 verlor der SuS Pivitsheide II. Gegen Falkenhagen gibt es keine Alternative zu den drei Zählern, sonst droht der Sturz auf die Abstiegsplätze.

Die könnte der SV HW Falkenhagen mit einem Erfolg nämlich verlassen und am Konkurrenten vorbeiziehen. Die 0:3-Niederlage vom Donnerstag-Abend gegen Oesterholz/Kohlstädt muss schnell aus den Köpfen raus. Dass der SV den Abstiegskampf angenommen hat, zeigten die beiden Partien zuvor.

Schiedsrichter der Partie ist Ernst-Albrecht Kuhlmann.

 

TuS Eichholz-Remmighausen vs. SG Hiddesen/Heidenoldendorf II

(hk). Referee Daniel Blümel pfeift um 15.00 Uhr die Partie der beiden Detmolder Nachbarvereine auf dem Kunstrasenplatz in Remmighausen an. Im letzten Spiel gab es von den Grün-Weißen allerbeste Fußballunterhaltung, ist eine verstärkte SuS Pivitsheide II-Truppe doch mit einem 8:5 in die Schranken gewiesen worden. Auch deshalb fordert Mittelfeldlenker Felix Tcheon vor dem nächsten Duell der Vorstädter gegen die Reserve der SG Hiddesen/Heidenoldendorf: „Wir haben vor, am Sonntag genau da weiterzumachen, wo wir aufgehört haben“, sollen die nächsten drei Zähler vor heimischer Kulisse verbucht werden. Allerdings ist ihm bewusst, dass die Spielgemeinschaft „kein leichter Gegner wird.“ Hoffnung macht ihm die „sehr gute Trainingsperformance“ seiner Mannschaft, die sich in prächtiger Stimmung befindet. Ein weiterer Vorteil: Das Trainerduo Hennig/Eskuchen kann die Bestformation aufbieten.

 

BSV Müssen vs. SG Istrup/Brüntrup

(ab). Da der Rasenplatz des BSV Müssen weiterhin gesperrt ist, findet diese Partie auf dem Ascheplatz am Werreanger in Lage statt. „Wir haben die Woche über schon dort trainiert und uns etwas besser mit dem Platz vertraut gemacht“, verrät Andre Swoboda. Gegen die SG will man „über eine gute Einstellung und fußballerische Aspekte natürlich die drei Punkte am Platz behalten um weiter oben mitmischen zu können.“ Allerdings wird das kein Kinderspiel, wie auch Swoboda vermutet: „Vor eine große Herausforderung dürfte uns das trotzdem stellen, da ich Istrup deutlich stärker einschätze als es der Tabellenplatz vermuten lässt. Erst im gestrigen Spiel gegen Hiddesen haben die Jungs gezeigt, wie hoch ihre Qualität ist.“ Besondere Gefahr geht „vor allem von Einzelspielern wie den beiden Cucchiara-Brüdern aus.“ Swoboda denkt zurück an das Hinspiel. „Das war von großem Kampf geprägt auf einem schwer bespielbaren Platz in Brüntrup, wo wir recht glücklich mit 2:1 gewinnen konnten.“ Für Sonntag hofft er, dass alle ihre „Leistung abrufen.“ Personell gibt es keine Probleme beim BSV: „Wir haben viele Jungs die motiviert und fit sind, die Personalsituation ist weitestgehend entspannt, da wir einen breiten Kader haben. Wir werden aber auf die Routiniers Röper und Meyer verzichten müssen, der Einsatz von Pellkofer und A. Habernoll ist verletzungsbedingt noch fraglich. Wir freuen uns auf ein gutes Spiel gegen einen nicht zu unterschätzenden Gegner.“

Der reist mit richtig viel Selbstbewusstsein an. Wie von Swoboda bereits angesprochen, ließ die SG am Donnerstag mit einem 7:3 bei der SG Hiddesen/Heidenoldendorf II aufhorchen. „Mit einem klaren Sieg im Rücken ist es immer leichter zu spielen“, sagt dann auch Coach Roy Wangert. Und auch „dieses Spiel fängt bei 0:0 an.“ Zwar ist ins einen Augen „Müssen eine starke Mannschaft, die in der Defensive sehr gut steht“, doch „wir haben im Hinspiel gezeigt, was wir offensiv anstellen können.“ Wangert erwartet aber diesmal „ein anderes Spiel wie im Hinspiel, schon alleine wegen der Asche. Im Hinspiel haben die Fans ein tolles Spiel gesehen. Beide Mannschaften haben schönen Fußball gespielt.“ Diesmal wird es auf die Zweikampfstärke ankommen. „Wir wollen mit mindestens einem Punkt nach Hause fahren“, so der Coach.

Um 15 Uhr beginnt das Spiel, Cihan Kuzey wird es leiten.

 

FSV Pivitsheide vs. FSV Pivitsheide II

(hk). Ebubekir Yetis ist für die Spielleitung in diesem ungleichen vereinsinternen Duell zuständig. Die Hausherren haben nach ihrem gestrigen Last-Minute-Sieg über den Konkurrenten SG Brakelsiek/Wöbbel mit nunmehr 47 Punkten die Spitzenposition ausgebaut, träumen von der A-Klasse. Am Südpol der Tabelle hängt die Reserve, braucht Punkte, um nicht in der kommenden Serie C-klassig zu sein. FSV-Spielmacher Jürgen Bolinger unterstreicht die besondere Herausforderung dieser Begegnung: „Gegen die eigenen Leute zu spielen, mit denen du fast jedes Mal zusammen trainierst, ist nicht unbedingt einfach, zumal die Jungs jetzt um einiges giftiger sind als in der Hinrunde“, wünscht sich Bolinger vor allem, dass es keine Verletzten als negatives Andenken gibt. Der Wunsch vom Gaumenfreund ist klar: „Nach dem Spiel wollen wir gemeinsam ein Bier bei einer Wurst trinken“, mundet es hoffentlich köstlich. FSV-Obmann Andree Köhler glaubt, dass die Reserve einen harten Widersacher stellen kann: „Die Mannschaft ist motiviert und möchte zeigen, dass sie mithalten kann. Wir wollen es der ersten Mannschaft so schwer wie möglich machen.“ Als Variable dient die Personalsituation, da zurzeit einige Spieler verletzt oder erkrankt sind. Hoffnung besteht, dass sich bis Sonntag diesbezüglich Besserung einstellt. Trotz Lippe-Kick-Nachfrage hütet der „Fuchs“ Köhler die Namen der möglichen Ausfälle wie die Nonne ihre Jungfräulichkeit.

 

SG Brakelsiek/Wöbbel vs. RSV Hörste SPIEL FÄLLT AUS

(ab). Es ist das nächste Top-Spiel für die SG Brakelsiek/Wöbbel, die erst am Donnerstag beim Tabellenführer aus Pivitsheide knapp mit 0:1 verlor. Gegen Hörste sollen die drei Punkte natürlich auf heimischem Platz bleiben.

Ebenfalls am Donnerstag im Einsatz, allerdings etwas erfolgreicher, war auch der RSV Hörste. Mit 3:1 gewann man das Derby gegen Hagen-Hardissen, man bleibt ganz oben dabei. Entsprechend wichtig ist dieses Spiel auch für den RSV Hörste, der die SG mit einem Erfolg auf zunächst zehn Punkte distanzieren könnte. Der Einsatz von mehreren RSV-Spielern ist mit einem Fragezeichen versehen. Es geht um Yanik Klocker, Gerion Hartmann und Robin Lapp. Kicker Marcus Baumgartner lobt den Gegner, der im Verfolgerfeld positioniert ist: „Brakelsiek/Wöbbel ist eine extrem spielstarke und junge Truppe. Sie gehören zu den absoluten Topteams der Liga.“ Die Marschroute in dieser wichtigen Partie bei einem technisch starken Gegner ist klar. So soll es „über Kampf und Wille“ gehen, ähnlich wie im Hinspiel. Baumgartner lobt explizit den gegnerischen Goalgetter Pascal Hannibal: „Sie sind zu jederzeit durch ihren Topscorer gefährlich.“ Vor allem hofft der Tabellendritte auf eine Fortführung der Vorstellung aus dem ersten Aufeinandertreffen. „Dann bin ich guter Dinge, auch auswärts etwas Zählbares mitzunehmen“, so Baumgartner abschließend.

Falls tatsächlich gespielt wird, ist um 15 Uhr Anstoß. Schiedsrichter ist Martin Hoischen.

 

Hakedahler SV vs. Spvg Hagen-Hardissen

(hk). Da der Hohenloher Rasenplatz am Sonntag wohl nicht bespielbar ist, haben die findigen Verantwortlichen des Hakedahler SV diese Partie auf den Kunstrasenplatz in Pivitsheide verlegt. Um 17.00 Uhr erfolgt durch Wilhelm Panhorst der Anstoß für diese Partie. „Ich kann Hagen/Hardissen nicht richtig einschätzen“, gibt Nuri Kurt von den Gastgebern zu. Vielmehr glaubt er an die eigene Stärke: „Wenn wir unsere Leistung abrufen, können wir fast jeden Gegner in der Liga schlagen“, liegt der Fokus auf der eigenen Performance. Kurt hofft, dass die Seinen mit einem Sieg „endlich in die Spur finden“, fehlt in diesem Spiel kein einziger Akteur.

Bei den Gästen aus der Nähe von Lage fehlt neben dem verletzten Stammfänger Thomas Hertel auch der rotgesperrte Fatih Yörüs. Zwei Akteure sind zudem angeschlagen. Coach Andreas Reil gibt sich kämpferisch: „Wir versuchen, das Gleiche wie gegen Hörste zu machen. Vielleicht mit ein bisschen mehr Glück“, wäre dies der leidgeprüften Spielvereinigung gegönnt. Der Respekt vor den Hakedahlern ist groß: „Die letzten Ergebnisse waren natürlich auch nicht gut von dem Gegner, aber trotzdem haben sie eine technisch sehr gute Mannschaft.“

More in Kreisliga B Detmold