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Kreisliga B Detmold

Vorberichte 26. Spieltag 17/18 B Detmold

Ein Bruchteil des 26. Spieltags findet heute statt, drei Spiele sind aber bereits wieder abgesagt worden und zwei sind ohnehin zu einem späteren Zeitpunkt angesetzt.

Top-Spiel in Eichholz – Abstiegskampf in Pivitsheide

Kreisliga B Detmold (ab). Mit vier Partien geht die erste Hälfte des 26. Spieltags über die Bühne. Das Top-Spiel findet in Eichholz statt. Der TuS ist gut drauf und will auch gegen den FC Augustdorf II punkten. Abstiegskampf heißt es stattdessen in Pivitsheide. Die zweite Mannschaft des SuS empfängt den FC Fortuna Schlangen II. Nach zwei klaren Niederlagen will die SG Hiddesen/Heidenoldendorf II wieder punkten, drei Zähler gegen den FSV Pivitsheide II sind fest eingeplant. Kurioses gibt es in Hörste: Eine Woche nach dem „Hinspiel“ stehen sich der RSV Hörste und die Spvg Hagen-Hardissen erneut gegenüber.

Von Henning Klefisch & André Bell

 

TuS Eichholz/Remmighausen vs. FC Augustdorf II

(hk). Hui, Donnerwetter. Der TuS Eichholz/Remmighausen hat im letzten Spiel die SG Hiddesen/Heidenoldendorf II (5:1-Sieg) etwa so vernascht, wie eine 120 Kilogramm Wuchtbrumme die Sahnetörtchen. Nun könnte die Aufgabe ungleich schwerer sein. Mit dem FC Augustdorf II wartet das zweitbeste Team der Liga. Auch TuS-Offensivcrack Jannik Rother weiß dies: „In der Tabelle stehen sie verdammt gut da“, gab es für die Grün-Weißen zudem eine Klatsche von den Sandhasen im Hinspiel. Da war Rother nicht da, kann bei Lippe-Kick immerhin klarstellen: „Wir sind hochmotiviert und werden dem FCA II alles abverlangen“, ist der Glaube an die eigene Stärke kontinuierlich gewachsen. Der findige Rother empfiehlt daher: „Ich denke, wir machen da weiter, wo wir zuletzt aufgehört haben“, liegt der Druck klar auf Augustdorfer Seite. Jannik Rother spielt auf einem Tennisturnier. Ansonsten sollte das Trainerduo Hennig/Eskuchen seine beste Formation aufbieten.

Auf einige Akteure verzichten muss FCA II-Kicker Artur Kanke. Sefik Kartal im Tor fehlt, auch Samuel Friesen und Daniel Warkentin müssen passen. Für den offensiven Freigeist Adam Penkalla stellt dies kein Problem dar. „Das bedeutet, dass andere Spieler sich beweisen und Gas geben können“, bietet der breite Kader dafür Optionen. „Wir wollen weiterhin siegen. Die Serie soll weiter gehen. Wir wissen aber auch, dass der TuS eine gute und disziplinierte Mannschaft ist“, ist sich Penkalla bewusst, warnt explizit vor der gefährlichen Offensive, hat diese doch schon 65 Tore erzielt – die viertmeisten der Liga. „Das wird am Donnerstag ein hartes Stück Arbeit“, unterstreicht Adam Penkalla. An der Pfeife: Sebastian Termöllen.

 

SuS Pivitsheide II vs. FC Fortuna Schlangen II

(ab). Auf dem Kunstrasen des Konkurrenten FSV Pivitsheide trägt die zweite Mannschaft des SuS ihr Spiel gegen den FC Fortuna Schlangen II aus. Bis auf Rang 15 ist die Kuczer-Elf zuletzt abgerutscht, belegt damit derzeit einen Abstiegsplatz. Um den zu verlassen, braucht es gegen die Fortunen einen Sieg. „Ich habe alle meine Jungs dabei“, kann Karsten Kuczer zumindest personell schon einmal aus dem Vollen schöpfen. Das können unter der Woche nicht viele Teams behaupten. Zu den Gästen kann er allerdings „nicht viel sagen, außer, dass Sie ganz gut in die Rückrunde gestartet sind.“ Daraus folgert der Coach, dass es „ein schweres Spiel“ wird und seine Mannschaft „alles geben muss um zu punkten.“

Die Gäste mussten am Sonntag eine klare Pleite einstecken, doch lange hat man sich beim Aufsteiger nicht damit beschäftigt. „Das Spiel vom Sonntag war am selben Tag bereits abgehakt“, meint Coach Daniel Sens. Der Fokus wurde direkt auf das heutige Spiel gerichtet: „Da es gegen einen direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt geht, ist allen sowieso klar, welche Bedeutung das Spiel hat.“ Der Plan steht: „Mit einem Sieg könnten wir uns etwas Luft verschaffen und die anderen mit weniger Spielen mit dem Vorsprung unter Druck setzen.“ Daher ist auch ganz klar, dass die Fortuna „alles geben wird, um auch endlich den ersten Auswärtssieg einzufahren.“ Auswärts ist Schlangen II nach acht Spielen zudem noch ohne Tor.

Um 19:30 Uhr ist Anstoß, Florian Engelke leitet das Spiel.

 

SG Hiddesen/Heidenoldendorf II vs. FSV Pivitsheide II

(hk). Ein Derby ist dieses Duell der Zweitvertretungen aus Hiddesen/Heidenoldendorf und FSV Pivitsheide keineswegs. Vielmehr kann von einem „Derbychen“gesprochen werden, denn für die FSV-Kicker gibt es das richtige Derby gegen SuS, während Hiddesen/Heidenoldendorf eher Richtung Berlebeck/Heiligenkirchen tendiert. Im Vergleich zur jüngsten 1:5-Klatsche beim TuS Eichholz/Remmighausen gestaltet sich die Personalsituation bei den Hausherren deutlich angenehmer. „Da werden wir gut aufgestellt sein“, stellt SG H/H II-Coach Sören Müller erleichtert fest. Sein Wunsch: „Wir wollen drei Punkte holen und anfangen zu sammeln“, soll der Tabellenneunte gegen das Schlusslicht doch seiner Favoritenrolle gerecht werden. Über den Gegner kann er berichten: „FSV II ist nicht spiel-, aber kampfstark, bin ich gespannt, wer bei denen von der ersten Mannschaft noch dabei ist.“

Andree Köhler, leidenschaftlicher Obmann des FSV Pivitsheide, ist überzeugt: „Das wird kein einfaches Spiel, was uns bei der SG erwartet.“ Als Marschroute gibt er aus: „Wir müssen versuchen, hinten kompakt zu stehen und vorne unsere Chancen zu nutzen, wenn wir was mitnehmen wollen“, soll doch langsam der Startschuss für die Punktejagd beginnen, um dem Rotlichtbezirk der B Detmold möglichst zeitig Lebewohl zu sagen. Köhler appelliert an die Grundtugenden: „Dafür muss kämpferisch und läuferisch auch noch mehr kommen“, vermutet er allerdings: „Auch die SG wird mit Sicherheit alles versuchen, um wieder in die Erfolgsspur zu kommen.“ So hofft Andree Köhler auf „ein gutes Spiel mit dem besseren Ende für uns.“ Björn Schlingmann pfeift diese Begegnung um 19.00 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Heidenoldendorf an.

 

RSV Hörste vs. Spielvereinigung Hagen/Hardissen

(hk). It s Derbytime, so viel steht doch fest. Um 19.00 Uhr geht es heute auf der Eichenallee zwischen dem aufstiegswilligen RSV Hörste und der abstiegsbedrohten Spielvereinigung Hagen/Hardissen zur Sache. Hörste-Zocker Kevin Leps glaubt: „Hagen/Hardissen wird alles daran setzen, uns ein Bein zu stellen“, gibt er zu: „Es ist schon komisch, innerhalb von einer Woche zweimal gegen die gleiche Mannschaft zu spielen, wir wollen gewinnen, ist ja klar, uns spielerisch zum letzten Spiel nochmal verbessern“, stehen die Schwarz-Weißen zurzeit auf dem Aufstiegsrang drei. „Gespannt“ zeigt sich Leps, wie die Spielvereinigung nach dem Trainerwechsel weg von Andreas Reil hin zu Sveto Stojanovic agiert. Baumgartner und Klocker wirken nicht mit. Ansonsten kann Chefcoach Linnemann seine beste Truppe aufbieten.

Die klare Ausgangsposition gibt der neue Hagen/Hardissen-Coach Sveto Stojanovic aus: „Derby hin oder her, RSV ist diese Saison nicht unser Maßstab“, empfiehlt er einen dezenten Blick auf das Tabellenbild. Die kommenden drei Partien möchte die abstiegsbedrohte Spielvereinigung dazu nutzen, „um die richtige, konkurrenzfähige Mannschaft zu stellen, die direkte, gegen den Abstieg spielende Gegner, schlagen kann und muss“, betont Stojanovic. Nicht überrascht zeigt er sich vom Abmelden der Reservetruppe. „Dies war vorauszusehen“, weiß er: „Trotz aller Bemühungen war es nicht möglich, beide Mannschaften am Spielbetrieb zu halten. Die Abwanderung etlicher Spieler (könnte man von den, fast komplette Mannschaft stellen) kann kein Verein kompensieren“, stellt er treffend fest. Zugleich übt er auch leichte Kritik an den Abgängen: „Anstatt den Wiederaufstieg anzupeilen, spielen sie wieder gegen den Abstieg in anderen Vereinen.“ Auch deshalb stellt er sich die Frage: „Ob die sich einen Gefallen damit getan haben, sei dahingestellt.“

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